Bau 20.02.2004, 18:28 Uhr

Laser nimmt Maß

VDI nachrichten, Liechtenstein, 13. 2. 04 -Das Messen von Entfernungen am Bau wird immer einfacher. Nachdem die Lasertechnik das Maßband ersetzt hat, werden auch die entsprechenden Distanzmessgeräte bedienfreundlicher und kleiner. Neueste Geräte sind kaum größer als eine Zigarettenschachtel.

Messlatte, Zollstock und Maßband haben schon seit Jahren auf vielen Baustellen ausgedient. Die Laserdistanzmessung, die auf dem Phasenvergleichsverfahren mit sichtbarem Laserlicht beruht, revolutionierte vor einem Jahrzehnt nicht nur die Messung gerader Strecken, sondern gestattet per Rechnerfunktionen auch die Flächen- und Volumenberechnung. Dabei werden die Geräte immer kleiner und leistungsfähiger. Eines der neuesten Exemplare passt schon in die Hemdtasche des Poliers. Angeboten wird es von dem Liechtensteiner Hersteller Hilti.
„Mit dem Hand-Laserdistanzmessgerät PD 30 haben wir die Lasermesstechnologie entscheidend weiterentwickelt,“ betont Hilti-Sprecher Dr. Michael Meier. Robustheit, Zuverlässigkeit und nicht zuletzt Handlichkeit hätten bei der Entwicklung die entscheidende Rolle gespielt. Tatsächlich ist das Gerät kaum größer als eine Zigarettenschachtel und mit nur 220 g Gewicht trotzdem – so Meier – „der leistungsstärkste Laserdistanzmesser seiner Klasse“. Bei einer Genauigkeit von 1,5 mm kommt eine Reichweite bis 200 m zum Tragen. Das Laserdistanzmessgerät kann mit Akkuladung ausgerüstet werden und lässt sich wie ein Mobiltelefon laden, also am Netz oder im Auto.
„Die Handlichkeit und die Leistung sind für den Nutzer entscheidend,“ weiß Matthias Gillner, Leiter des Hilti-Bereichs Measuring Systems. Tatsächlich können bei dem Gerät per Knopfdruck über eindeutig gekennzeichnete Tasten Distanzmessungen und weitere Berechnungen aktiviert werden. Entfernungen von 5 cm bis 200 m lassen sich am Bau mit dem Gerät per Knopfdruck berührungslos millimetergenau bestimmen. Die letzten drei Messungen werden immer gespeichert im Display angezeigt. Durch diese praktische Einrichtung bleiben vor allem bei mehreren Messstrecken die letzten Maße immer sichtbar. Ebenso einfach lassen sich mit dem „PD-30“ auf Knopfdruck Umfang, Fläche oder Volumen berechnen. Durch die integrierten Funktionen können – wie mit einem Taschenrechner – Flächen erfasst werden. Die ausklappbare Messspitze vereinfacht dabei genaue Messungen aus Ecken und schwer zugänglichen Stellen.
„Aufgrund der geringen Größe passt das Gerät perfekt in die Konsole des Pkw oder in die Seitentasche des Arbeitsanzuges oder Hemdes,“ betont Gillner. Das „PD 30“ sei zugeschnitten auf Aufgaben aller Handwerker, Bauingenieure und Architekten.
Das Gerät wurde gemeinsam von Hilti und der Jenoptik-Tochter Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH (Jolos) entwickelt und von der Hillos GmbH, einem Joint Venture von Hilti und Jolos, in Jena gefertigt. Der größte Teil der Zulieferer stammt aus Deutschland.E. W.

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