Laptops

Ein Laptop bietet viel Speicher, ein Laufwerk und vieles mehr. Wer mit einem Laptop am Schreibtisch arbeiten will, kann eine externe Tastatur, eine Maus und einen größeren Monitor anschließen. Laptops weisen alle Ein- und Ausgabekomponenten sowie Funktionen eines Desktop-Computers auf. Bildschirm, Lautsprecher, Tastatur, Festplattenlaufwerk: Ein Laptop ist heute oft die erste Wahl. Moderne Geräte verfügen über Touchscreens, auf denen Befehle direkt über eine Berührung des Bildschirms getätigt werden können. Versorgt wird das Laptop entweder über eine interne Batterie oder über eine externe Batterie mit Stromversorgung via Netzteil.

Laptop versus Notebook

Die beiden Begriffe werden oft synonym verwendet. Dabei ist das nicht ganz korrekt. „Notebook“ meint übersetzt „Notizbuch“. „Laptop“ kann frei mit „Schoßrechner“ übersetzt werden. Notebooks sind leichter und somit komfortabler mobil zu verwenden. Dafür fehlt ihnen jedoch oft ein CD-Laufwerk. Schnittstellen sind weniger vorhanden, die Rechenleistung ist ebenfalls geringer als bei einem Laptop.

Was muss ein Laptop eigentlich können?

Wird das Laptop am eigenen Schreibtisch genutzt, sollten Nutzer auf einen 15- oder 17-Zoll-laptop setzen. Die Geräte sind dann aber auch recht schwer und eignen sich nicht so gut für das mobile Arbeiten. Wer viel unterwegs ist und einen Business-Laptop braucht, sollte darauf achten, dass das Gerät nicht schwerer als 1,5 Kilogramm und der Bildschirm maximal 14 Zoll beträgt. Hierbei handelt es sich um eine Empfehlung von Stiftung Warentest.

Tipp: Prinzipiell ist es besser, auf einen SSD-Speicher zu setzen. Dieser gewährleistet eine schnelle Datenübertragung. Das Arbeitstempo ist deutlich höher. Der Arbeitsspeicher (RAM) sollte für genügend Kapazität 8 Gigabyte (GB) aufweisen. 1 Terabyte (TB) Festspeicher sind ebenfalls ratsam.

Apple und Toshiba als Erfinder des Laptops

Wie sollte es anders sein: Der erste Laptop mit heutigen Bedienelementen stammt aus dem Hause Apple. Der Apfel steht wie kein zweites Symbol für mobile Rechner und vor allem schickes Laptop-Design. Apple schaffte, was die Konkurrenz auch erreichen wollte: einen portablen Computer ohne externe Eingabegeräte.

1985 brachte dann Toshiba seinen ersten Laptop auf den Markt. Der Laptop wurde mit einer Intel 80C88 CPU angetrieben. Das entsprach einer Taktfrequenz von 4,77 MegaHertz. Heute nicht mehr vorstellbar. Zum Vergleich: Ein aktueller Laptop-Prozessor arbeitet im GigaHertz-Bereich. Das LCD-Display des Toshiba Laptops konnte keine Farben darstellen. Das Modell Toshiba T1100 wies aber schon ein 9,1 Zoll großes Display auf.

Faltbare Laptops mit flexiblem Display

Ein Laptop falten? Wie soll denn das gehen? Lenovo zeigt, wie es geht und bringt das erste faltbare Laptop heraus. Die Innenseite der ThinkPad X1-Reihe soll aus einem flexiblem OLED-Display bestehen. Das Display soll 13,3 Zoll betragen. In halb-gefaltetem Zustand kann das ThinkPad durch eine Soft-Tastatur wie ein Laptop benutzt werden. Voll aufgeklappt wandelt sich das Gerät zu einem Tablet.

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