Karrieretelefon

VDI nachrichten-Karrieretelefon half erneut im Berufsdschungel

Was ist beim Stellenwechsel zu beachten? Soll ich mich selbstständig machen, wenn der Arbeitgeber mich nicht weiterentwickelt? Wie viel kann ich auf der neuen Position verlangen? Die Experten wussten Rat.

Erneut glühten bei der Telefonberatung der VDI nachrichten die Drähte. Helmut Ruckriegel von PersonalCoaching in Köln, und Roland Terbeck, Talent Acquisition Consultant EMEA, Eaton, in Neuss beantworteten geduldig alle Fragen.

Die Fragestellungen bei der Karriereberatung betrafen diesmal alle:

Ausgangslage: Der 42-jährige Anrufer war zuletzt Abteilungsleiter. Bis zum geplanten Eintrittstermin beim neuen Arbeitgeber entsteht eine zeitliche Lücke, da das frühere Arbeitsverhältnis bereits per Aufhebungsvertrag beendet ist – der neue AG hat keine Kenntnis darüber. Er hatte im Vorstellungsgespräch dazu keine Fragen gestellt.

Soll beim neuen AG nachgefragt und früher begonnen werden, um die Lücke im Lebenslauf so klein wie möglich zu halten?

Antwort/Lösung: Abzuwägen war, dass

  • der neue AG keine Kenntnis über die Situation des Ratsuchenden hat und mit der Anfrage bzgl. eines früheren Eintritts erst auf die Umstände aufmerksam (und ggf. nachdenklich) gemacht würde
  • der neue AG die Lücke bei Vorlage von Abschlusszeugnissen ggf. später feststellen würde und dann genauere Fragen bzgl. der damaligen Umstände stellen könnte,
  • der neue AG grundsätzlich auf die für ihn neuen Erkenntnisse negativ reagieren könnte,
  • die Lücke im Lebenslauf auch bei einem jetzt kurzfristigen Eintritt beim neuen AG besteht und durch Zeugnisse jederzeit offensichtlich ist.

Der Ratsuchende teilte abschließend mit, dass er bei seinem neuen AG nicht bzgl. eines vorzeitigen Beginns nachfragen will, dass er aber seinem neuen AG bei Arbeitsbeginn und Übergabe des Abschlusszeugnisses Informationen bzgl. des früheren Arbeitsverhältnisses geben will, um wenigstens nachträglich eine auch aus seiner Sicht erforderliche Offenheit herstellen zu können.

Ausgangslage: Promovierter Maschinenbau-Ingenieur – 43 Jahre alt – seit langen Jahren in verschiedenen Funktionen bei einem Nutzfahrzeughersteller tätig – die berufliche Entwicklung stagniert aus seiner Sicht seit einigen Jahren – er wünscht sich die Übernahme einer Führungsaufgabe – er überlegt daher, etwas Neues zu machen und hat dazu eine Idee entwickelt.

Ist seine Idee realistisch? (Branchenwechsel + Funktionswechsel + Tätigkeitsveränderung + notwendige Mobilität)

Antwort/Lösung: Nach Durchsprache von Chancen und Risiken bei einem Wechsel will der Ratsuchende jetzt erst einmal mit seiner Führungskraft über Weiterentwicklungsmöglichkeiten im aktuellen Unternehmen sprechen und insbesondere klären, warum er bisher nicht wirklich zum Zuge kam und bei Stellenbesetzungen „übersehen“ wurde.

Ausgangslage: Maschinenbau-Ingenieur – 27 Jahre alt – nach seinem Studium seit knapp zwei Jahren als Testingenieur in einem Konzern im Fahrzeugbau tätig – die berufliche Einarbeitung und Entwicklung beschreibt er als positiv – er überlegt jetzt in ein kleineres Unternehmen zu wechseln, um seine berufliche Entwicklung weiter voranzubringen (Produktmanager).

Er fragt, ob die bisherige Berufserfahrung für einen „guten Lebenslauf“ ausreiche, wie seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu bewerten sind und wie ein möglicher Wechsel zu sehen ist.

Antwort/Lösung: Die Berufserfahrung für einen ersten Wechsel ist etwas knapp aber noch akzeptabel, wenn die bisher erworbenen Kenntnisse genutzt werden können.

Für eine Aufgabe als Produktmanager ist die Berufserfahrung als eher sehr knapp zu bezeichnen.

Ausgangslage: Maschinenbauingenieurin, die in Teilzeit gearbeitet hat und nun in Elternzeit ist, hat einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Sie möchte ab 2014 wieder 30 Std./Woche arbeiten.

Die Firmen in ihrer Region suchen keine Ingenieurin in Teilzeit. Was soll sie machen?

Antwort/Lösung: Ein Patentrezept gibt es nicht. Aber vielleicht ist eine Möglichkeit ja, sich bei einem Ingenieurdienstleister zu bewerben, oder im öffentlichen Dienst, dort ist Teilzeit üblicher, auch Selbstständigkeit wäre eine Option.

Ausgangslage: Ein Ingenieur aus dem Saarland, der bislang in der Halbleiterbranche Sensorik gearbeitet hat und zurzeit im Vertrieb arbeitet.

Er möchte wieder zurück in die Entwicklung. Wie kann er das angehen? Er möchte nicht umziehen.

Antwort/Lösung: Zunächst wäre doch zu überdenken, ob ein größeres Einzugsgebiet möglich ist. Auch ein Blick über den Tellerrand hin zu anderen, ähnlichen Branchen, kann sinnvoll sein.

Ausgangslage: Ein promovierter Maschinenbauingenieur mit elf Jahren Berufserfahrung verdient über 60 000 € im Jahr bei der einen Firma, hat ein Angebot von einer anderen mit 86 000 € Jahresgehalt vorliegen, und noch eines, das aber bislang nur mündlich vorliegt.

Wie soll er sich verhalten?

Antwort/Lösung: Der Anrufer sollte die dritte Firma kontaktieren und die offenen Fragen klären. Dann sollte er die Angebote sorgfältig abwägen und sich entscheiden. Erst dann sollte er auf seinen jetzigen Arbeitgeber zugehen.

Ausgangslage: Ein Maschinenbauingenieur (47) ist angestellt bei einem Ingenieurdienstleister und arbeitet seit zwei Jahren bei einem Kunden in der Automobilbranche. Der Kunde möchte ihn abwerben.

Zurzeit verdient er etwa 54 000 €. Was kann der Anrufer bei dem Kunden verlangen?

Antwort/Lösung: Rund 60 000 bis 65 000 € als Minimum. Dabei ist auch die Kostenstruktur zu beachten: Welche Kosten fallen heute an, welche werden in Zukunft anfallen? Handelt es sich um einen längeren Arbeitsweg etc.?

Ist auch ein Home-Office möglich, beteiligt der Arbeitgeber sich an den Kosten? Auch das sollte der Anrufer besprechen.

 

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