Karrieretelefon

Chancen richtig nutzen

Was mache ich, wenn das Arbeitsklima unerträglich ist? Soll ich bei einer Bewerbung verschweigen, dass ich nur in Teilzeit arbeiten kann? Solche und viele andere Fragen beantworteten unsere Karriereexperten am Telefon.

Rebecca Jacobs, Personalabteilung, Helbako, Heiligenhaus

Rebecca Jacobs, Personalabteilung, Helbako, Heiligenhaus

Quelle: privat

Andy Fuchs, Referent Personalmarketing beim Tüv Rheinland

Andy Fuchs, Referent Personalmarketing beim Tüv Rheinland

Quelle: privat

Sie suchen Einstiegsmöglichkeiten, haben Probleme bei der Bewerbung? Sie möchten den Arbeitgeber wechseln, wissen aber nicht, wie Sie vorgehen sollen? Sie werden gemobbt?

Unsere beiden Personalexperten kennen sich in Fragen der Karriereplanung und den damit verbundenen Stolpersteinen bestens aus.

Holen Sie sich bei Rebecca Jakobs oder Andy Fuchs Rat für Bewerbungen, Vorstellungsgespräche und die berufliche Entwicklung. Alles, was Ihnen im Beruf Sorgen macht, trifft bei den Experten auf offene Ohren.

 

Problem: Ein Maschinenbauingenieur (49) arbeitete 17 Jahre bei einem Unternehmen, hat dann gewechselt und ist jetzt seit drei Jahren bei einem anderem Unternehmen beschäftigt. Der Führungsstil in dem aktuellen Unternehmen ist aber sehr schlecht.

Der Anrufer hat wegen der schlechten Arbeitsatmosphäre sogar schon gesundheitliche Probleme. Er möchte auf jeden Fall wechseln, hat aber Sorge, dass er nichts Neues findet. Die „freie Zeit“ würde er für Weiterbildungen nutzen.

Rat: Wenn das Arbeitsklima schon so schlimm ist, dass man gesundheitliche Probleme hat, dann sollte man auf jeden Fall in Erwägung ziehen, auch ohne neuen Job zu kündigen. Die Gesundheit geht vor, außerdem hat er einen makellosen Lebenslauf und ist kein Querkopf, der ständig die Jobs wechselt.

Die Idee, eine Weiterbildung zu machen und sich dann zu bewerben, ist gut und wird von Arbeitgebern gern gesehen.

Problem: Ein Maschinenbauingenieur (45) hat seinen aktuellen Job fristgerecht gekündigt und fängt bei seinem neuen Arbeitgeber (AG) im nächsten Frühjahr an. Der Vertrag ist bereits unterschrieben.

Der aktuelle AG hat derzeit wenig Aufträge, sodass er ihn schon vorher gehen lassen möchte. Vom neuen AG besteht aber kein Druck, dass er schon vorher anfängt. Was soll er tun?

Rat: Da er fristgerecht gekündigt hat, alles korrekt abgelaufen ist und der neue AG erst zum Frühjahr mit ihm plant, macht es keinen Sinn, schon vorher zu wechseln. Er kann vielleicht eine Freistellung mit seinem aktuellen AG verhandeln.

Problem: Eine Ingenieurin befindet sich in Elternzeit, sie hat zwei Kinder und kann nur noch in Teilzeit arbeiten. Sie möchte bald wieder arbeiten gehen, findet aber kaum ausgeschriebene Teilzeitstellen.

Mit ihrem aktuellen AG hat sie sich auf einen Aufhebungsvertrag geeinigt, weil sie aufgrund der großen räumlichen Entfernung zu ihrem Wohnsitz nicht mehr da hätte arbeiten können. Sie fragt, ob sie es in der Bewerbung verschweigen soll, dass sie nur in Teilzeit arbeiten kann.

Rat: Das zu verschweigen, bringt gar nichts, da es ja eh zur Sprache kommen muss. Sie soll lieber angeben, welche Art von Teilzeitmodellen ihr vorschwebt und wie viele Stunden sie pro Woche arbeiten könnte. Dann hat der potenzielle AG eine bessere Vorstellung von ihren Bedingungen, Teilzeit ist nicht gleich Teilzeit und kann in vielen Facetten und ganz unterschiedlich gestaltet werden.

Problem: Ein Maschinenbauingenieur arbeitet für eine Zeitarbeitsfirma und ist seit drei Jahren (nach seinem Studium) für dasselbe Unternehmen tätig. Dieses Unternehmen hat ihm jetzt eine Festanstellung angeboten.

Er möchte allerdings nicht in dem geplanten Funktionsbereich bleiben. Über die Zeitarbeitsfirma könnte er noch andere Unternehmen und Bereiche kennenlernen. Was soll er tun?

Rat: Wenn er jetzt schon weiß, dass er nicht in dem Bereich bleiben möchte, macht es wenig Sinn, den Vertrag zu unterschreiben. Auch die Aussicht auf mehr Gehalt wird ihn auf Dauer nicht zufriedenstellen. Er sollte sich lieber über die Zeitarbeitsfirma in einen anderen Bereich vermitteln lassen.

Da er noch recht frisch im Berufsleben ist, sollte er die Chance nutzen, auch noch andere Bereiche kennenzulernen, vor allem, weil er weiß, dass er in der aktuellen Funktion auf Dauer nicht bleiben will.

Problem: Ein promovierter Informatiker (35) bekommt von Seiten des Arbeitgebers eine neue Herausforderung im asiatischen Ausland angeboten und weiß nicht, ob er das annehmen soll.

Bringt ihn das weiter? Ist er nach zwei- oder dreijährigem Aufenthalt auf dem deutschen Arbeitsmarkt interessant?

Rat: Mit einer Entsendung ins asiatische Ausland bietet der Arbeitgeber eine tolle Chance, sich beruflich und privat weiterzubilden. Wenn er privat in Deutschland nicht gebunden ist, würde ich ihm empfehlen, diese Chance wahrzunehmen.

Gerade der asiatische Raum ist im Speziellen für die Automobilindustrie ein großer Wachstumsmarkt – in den nächsten Jahren werden noch mehr Spezialisten mit interkulturellen Kompetenzen gefragt sein.

Problem: Ein Dipl.-Ing. Elektrotechnik (35) ist für einen internationalen Konzern tätig und leitet ein Team in der Entwicklung. Nach elf Jahren im Betrieb und einigen verzeichneten Erfolgen wünscht er sich neue Herausforderungen und nahm intern eine Chance wahr.

Der neue Bereich wird jetzt aber nicht wie geplant weiter ausgebaut. Der Ingenieur geht in seinen alten Bereich zurück, das Team freut sich. Er fürchtet nun aber einen Reputationsverlust.

Rat: Der Wunsch nach einer fachlichen Veränderung bei Ingenieuren ist eine der häufigen Wechselmotivationen und daher sehr nachvollziehbar.

Dass er sich bei seinem Arbeitgeber intern verändern möchten, zeigt, dass er seinem Arbeitgeber sehr loyal gegenübersteht. Er soll sich keine Sorgen um einen Reputationsverlust machen.

Problem: Ein Entwicklungsingenieur (42) ist krankheitsbedingt ausgefallen. Nach einer Rehamaßnahme möchte er jetzt wieder früher als ursprünglich geplant in seinen alten Job einsteigen, allerdings nicht mit der vollen Stundenzahl.

Was soll er machen?

Rat: Er sollte das Gespräch suchen und bevor er wieder startet, einen persönlichen Gesprächstermin mit der HR-Abteilung und dem Vorgesetzten vereinbaren und gemeinsam eine Lösung suchen.

 

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