Karrieretelefon

Wer das klärende Gespräch sucht, liegt meistens richtig

Eine Weiterbildung kann nie schaden. Sie kann aber, wie im Falle des Masters, auch zeitaufwendig sein. Weiterbildung sollte deshalb nicht nur ins Karrierekonzept passen, sie sollte auch zum geeigneten Zeitpunkt aufgenommen werden.

Edmund Mastiaux, Geschäftsführer des Zentrums für Management- und Personalberatung

Edmund Mastiaux, Geschäftsführer des Zentrums für Management- und Personalberatung

Die Konjunkturkrise ist weitestgehend ausgestanden. Verschieben sich dadurch die Vorzeichen, wenn es um Karrierefragen geht? Haben Ingenieure jetzt noch bessere Karten beim Berufseinstieg oder beim Jobwechsel?

Mit der Beantwortung dieser und anderer Fragen, wie etwa zum Verdienst oder zu Aufstiegsperspektiven, kennen sich unsere beiden Telefonexperten bestens aus. Die Karriere-Experten Nicolet Eglseder (Bosch) und Edmund Mastiaux (zfm) waren um keinen Ratschlag verlegen.

Problem: Ein 28-jähriger Mechatroniker mit drei Jahren Berufserfahrung hat sein erstes Projekt im Unternehmen erfolgreich abgeschlossen. Zu seiner Enttäuschung teilt ihm der Arbeitgeber mit, dass ein beruflicher Aufstieg innerhalb des Unternehmens nicht möglich sei. Gründe werden nicht angegeben. Was tun?

Rat: Am besten, der Mechatroniker setzt sich zunächst kritisch mit den eigenen Kompetenzen auseinander und dem Bild, das der Arbeitgeber womöglich von ihm hat, bevor er sich mit seinen unmittelbaren Vorgesetzten darüber unterhält. Gemeinsam sollten Maßnahmen erörtert werden, um Aufstiegsmöglichkeiten auszuloten, Schwächen abzubauen und Stärken weiter auszubauen.

Problem: Das Abschlusszeugnis eines Maschinenbaustudenten entspricht nicht den eigenen Vorstellungen und ist schlechter als erwartet. Er habe sich mit seinen Professoren nicht gut verstanden. Soll er das Zeugnis bei Bewerbungen einfach rauslassen?

Rat: Grundsätzlich sollten die Bewerbungsunterlagen vollständig sein. Fehlt das Zeugnis, fordern Unternehmen dieses in der Regel nach. Auch hier sollte das Gespräch gesucht werden. Sprechen Sie mit den wissenschaftlichen Betreuern Ihrer Arbeiten über die Gründe für die schlechte Beurteilung. Falls eine nachvollziehbare Begründung ausbleibt, besteht durchaus die Möglichkeit, eine Neuausstellung des Zeugnisses anzuregen.

Problem: Einem 28-jährigen Maschinenbaustudenten mit wirtschaftswissenschaftlichem Aufbaustudiengang liegen zwei Angebote vor, die ihm zum einen den direkten Einstieg in ein Unternehmen und zum anderen eine Promotionsstelle ermöglichen.

Ratschlag: Zunächst gilt: Meist ist die Angst, das Falsche zu machen, unbegründet. Natürlich sollten beide Angebote genau betrachtet werden. Stellen Sie zudem zwei Tabellen auf, in denen Sie die jeweiligen Vorteile gegenüberstellen. Die Seite, auf der die meisten wichtigen Punkte erfüllt sind, könnte Ihre neue Arbeitsstelle sein.

Problem: Seit seinem Studienabschluss spielt ein 27 Jahre alter Wirtschaftsingenieur, der in einem kleinen Ingenieurbüro tätig ist, mit dem Gedanken, noch ein Masterstudium mit technischem Schwerpunkt auf sich zu nehmen. Da er überlegt, den Arbeitgeber zu wechseln, scheint der Zeitpunkt günstig.

Rat: Eine weiterführende Qualifizierung schadet nie, vor allem wenn es sich um eine technische Vertiefung handelt. Die Erfahrung zeigt, dass eine Unterbrechung des Arbeitslebens in frühen Berufsjahren leichter fällt als später.

Mit anderen Worten: Sollte die Finanzsituation es zulassen, ist der Zeitpunkt nicht schlecht.

 

 

Von Wolfgang Schmitz

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