Karrieretelefon

„Treffen Sie eine Entscheidung, hinter der Sie stehen“

Lassen Sie sich auf keine Experimente ein und unterschreiben Sie keinen Anstellungsvertrag, der nicht Ihren Vorstellungen entspricht. Die Arbeitsmarktlage ist für Ingenieure zu günstig, um nach dem Motto „Hauptsache, ich habe etwas“ zu handeln. Zu viel Forschheit kann aber auch schaden. Wer bereits nach wenigen Monaten bei einem neuem Arbeitgeber eine Auszeit wegen Weiterbildung anpeilt, müsste mit einem enttäuschenden Echo rechnen.
 

Tipps zum Einstieg in den Job, zur Karriereplanung oder zum Wechsel der Tätigkeit geben die Personalexperten der VDI nachrichten; ebenso Informationen zur Weiterbildung, zu einzelnen Branchen und zu Gehaltsproblemen. Generell aber gilt: Es gibt keine Themenbegrenzung. Fragen Sie, was Sie im Beruf beschäftigt.

Antje Lienert vom Kunststoffland NRW und Norbert Grottke von Brunel nahmen sich vier Stunden Zeit für die Fragen und Probleme unserer Leser.

Problem: Ein Physiker war drei Jahre in einem mittelständischen Unternehmen im Bereich der Sensorikentwicklung beschäftigt. Aus privaten Gründen wechselte er den Arbeitgeber, für den er im Produktmanagement tätig war.

Er überstand aber die Probezeit nicht. „Wie gehe ich mit der Kündigung des Arbeitgebers im kommenden Bewerbungsgespräch um?“, lautet seine Frage.

Rat: Seien sie offen! Beide Seiten haben festgestellt, dass dieses Aufgabengebiet nicht das Richtige ist. Das, was geeignet ist und wo Sie gute Ergebnisse liefern, muss im gleichen Zuge präzise und klar von Ihnen dargestellt werden.

Problem: Bevor sich ein 48-jähriger Maschinenbauingenieur in der Entwicklung von Fördertechnikanlagen selbstständig machte, war er sieben Jahre lang in der Entwicklung im Bereich Fördertechnik angestellt.

Ihm stellt sich jetzt die Frage „Wie schaffe ich den Wiedereinstieg in ein Angestelltenverhältnis in diesem Fachbereich?“

Rat: Beschränken Sie sich nicht auf die Fördertechnik, sondern überlegen Sie, in welchen technischen Bereichen Ihre Expertise gewinnbringend eingesetzt werden kann.

Wenn Sie örtlich flexibel sind, sollten Sie das Gespräch mit Ingenieurdienstleistern suchen, die oft überregional über gute Firmenkontakte verfügen und somit viele Wiedereinstiegsmöglichkeiten bieten können.

Problem: Ein Mechatronik-Ingenieur hat im April diesen Jahres eine Stelle im Vertrieb als Key-Account-Manager bei einem neuen Arbeitgeber angetreten.

Seine Frage: „Ist es zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll, einen berufsbegleitenden Masterstudiengang zu belegen, der zur Folge hätte, dass die Arbeitszeit auf 60 % bis 80 % reduziert würde?

Rat: Grundsätzlich ist der Wille zur Weiterbildung zu befürworten. In der aktuellen Situation ist jedoch der volle Einsatz in der derzeitigen Beschäftigung empfehlenswert.

Nach den ersten Monaten der Einarbeitung erwartet das Unternehmen von Ihnen Leistung und Ergebnisse. Den Aufbaustudiengang können Sie ohne Weiteres zu einem späteren Zeitpunkt beginnen.

Problem: Ein Absolvent ist auf der Suche nach seinem ersten Job fündig geworden. Der Ingenieurdienstleister bietet viele Karriere-Möglichkeiten, legt aber ein Angebot vor, bei dem Überstunden nicht bezahlt werden.

Der Absolvent ist ratlos: „Ist dieser Umgang mit Überstunden üblich? Und soll ich erst einmal das vorliegende Angebot unterschreiben und mich dann weiterbewerben?“

Rat: Diese Praxis mit Überstunden ist keineswegs üblich. Hier gibt es unterschiedliche Modelle, die Sie in jedem Fall prüfen sollten.

Und zur zweiten Frage: Unterschreiben Sie nicht! Treffen Sie eine Entscheidung, hinter der Sie stehen. Sowohl Sie als auch Ihr Arbeitgeber erwarten eine Verbindlichkeit bei der Unterzeichnung eines Vertrages.

Problem: „Muss ich beim Vorstellungsgespräch Anzug und Krawatte tragen?“, fragt ein junger Elektro-Ingenieur, der sich als Krawattenmuffel outet.

Rat: Ja, auch Ingenieure sollten einen Anzug zum Bewerbungsgespräch tragen. Ja, auch mit Krawatte. Beim zweiten Gespräch gilt das Gleiche, die Jeanshose bleibt im Schrank.

Eine Ausnahme ist nur erlaubt, wenn das Unternehmen ausdrücklich auf einen anderen Kleidungsstil hinweist.

 

 

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