Bildung

Spagat zwischen Beruf und Weiterbildung  

VDI nachrichten, Düsseldorf, 6. 7. 07, Fr – Bei Ingenieuren ist eine sehr große Bereitschaft vorhanden, sich nebenberuflich weiterzubilden. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig im Bereich der Management-Themen, so die Ergebnisse einer von Akad und den VDI nachrichten durchgeführten online-Umfrage. Aufwändigen Bildungsangeboten ziehen Ingenieure dabei Fortbildungen von ein bis zwei Tagen vor.

„Die Umfrage zeigte, dass bei den Ingenieuren eine hohe Bereitschaft vorhanden ist, sich nebenberuflich weiterzubilden“, kommentiert Akad-Geschäftsführer Harald Melcher die Studie. „Die Ingenieure haben in Bezug auf das Kriterium ,Aufstiegschancen verbessern“ dasselbe Hauptmotiv wie unsere Studierenden in den Wirtschafts- und Sprachenstudiengängen.“

Weitere wichtige Beweggründe sind das Auffrischen der für den Beruf entscheidenden Kenntnisse sowie qualitativ anspruchsvollere Arbeit, verbunden mit steigendem Gehalt und einer entsprechenden Position. Höheres Ansehen spielt dagegen nur eine untergeordnete Rolle. Bei 53 % der Befragten spielt die Arbeitsplatzsicherung eine entscheidende Rolle, wenn sie eine Weiterbildung angehen. Meist sind es Ingenieure, Meister und Techniker über 40 Jahre, für die das Argument Sicherheit ausschlaggebend ist.

Am häufigsten nachgefragt werden Managementthemen, was auf die große Gruppe der Akademiker zurückzuführen ist. Es folgen Softskills und Rhetorik. Innerhalb der Fachbereiche finden Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau – hier vor allem bei Gesellen und Technikern – das größte Interesse.

Mit der Weiterbildung streben die Befragten vor allem einen Wechsel in die Bereiche Projektmanagement, Forschung und Entwicklung, Unternehmensleitung sowie Planung, Beratung und Dienstleistung an.

In der Kürze liegt die Würze, sagt sich der Großteil. Dies liege allerdings insbesondere an dem großen beruflichen Aufwand, der einer Weiterbildung scharfe zeitliche Grenzen setze. Daher werden Fortbildungen von ein bis zwei Tagen aufwändigeren Bildungsangeboten vorgezogen.

39 % wollen oder können nicht mehr als fünf Stunden in der Woche für eine Weiterbildung aufbringen, 41 % bis zu zehn Stunden. Für mehr als die Hälfte der Befragten (55 %) kommt eine berufliche Zusatzqualifikation in verkürzter Form nur dann in Betracht, wenn die bereits erbrachten beruflichen Qualifikationen angerechnet werden.

Die Mehrheit zieht einen Mix aus Präsenz- und Fernstudium vor, lediglich ein Fünftel könnte sich eine Weiterbildung im reinen Fernstudium vorstellen. Besonders die Techniker und Facharbeiter ziehen Unterweisungen vor Ort intensiver Theorievermittlung vor. Jeder zehnte Befragte nutzt die VDI nachrichten zur Weiterbildung.

Bei der Frage, ob es Sinn macht, Techniker und Facharbeiter zu Ingenieuren weiterzuqualifizieren, scheiden sich die Geister: 23 % der Befragten lehnen dies ab, 16 % unterstützen eine solche Fortbildung.

Großes Einvernehmen hingegen herrscht bei der Frage, in welcher Form ein ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium am meisten Sinn macht: Die Mehrheit meint, dass dies nur in Vollzeit erfolgen sollte, ein Aufbaustudium, etwa betriebswirtschaftlicher Art, hingegen berufsbegleitend. 40 % sind der Auffassung, dass Ingenieure generell im Fernstudium ausgebildet werden können. Gegen ein Fernstudium sprächen vor allem fehlender Praxisbezug und mangelnder Kontakt zu Dozenten und Studierenden.

Der Fernstudienanbieter Akad, bislang vor allem auf wirtschaftswissenschaftlichem Feld aktiv, plant für den Herbst diesen Jahres einen Bachelorstudiengang Maschinenbau, der besonders auf Techniker und Meister zugeschnitten ist, der sich aber auch an Ingenieure wendet. ws

Anlässlich der Umfrage wurden unter anderem zwei Apple i-pod´s verlost. Die Gewinner sind Heiko Schanklies, Hannover, und Norbert Fiedler aus Chemnitz.

Akad-Fernstudium
Mit derzeit rund 8500 Kunden sind die Akad Privat-Hochschulen der größte Anbieter von Fernstudiengängen in Deutschland. Zur Akad-Gruppe gehören vier staatlich anerkannte Hochschulen und verschiedene Studienzentren. Für Ingenieure werden etwa Aufbaustudiengänge angeboten, in denen betriebswirtschaftliches Grundlagenwissen mit Spezialisierung in bestimmte Fachrichtungen vermittelt wird. Dazu zählen unter anderem Führung und Organisation, Controlling oder auch internationale BWL. Fr

 

Von Ws Fr

Stellenangebote im Bereich Hardwarenahe Programmierung

Pixida-Firmenlogo
Pixida Functional Owner – Digital Services und Connected Devices (m/w/d) München
Füll Systembau GmbH-Firmenlogo
Füll Systembau GmbH SPS-Programmierer / Automatisierungstechniker (m/w/d) Idstein
Jungheinrich Aktiengesellschaft-Firmenlogo
Jungheinrich Aktiengesellschaft Embedded Softwareentwickler (m/w/d) Norderstedt
XTRONIC GmbH-Firmenlogo
XTRONIC GmbH Embedded Software Developer (w/m/d) Böblingen
SimonsVoss Technologies GmbH-Firmenlogo
SimonsVoss Technologies GmbH Senior Middleware Stack Architect (m/w/d) Unterföhring bei München
Silver Atena-Firmenlogo
Silver Atena Lead Ingenieur Hardwareentwicklung (m/w/d) München
Jungheinrich AG-Firmenlogo
Jungheinrich AG Entwicklungsingenieur (m/w/d) Leistungselektronik für Ladesysteme Norderstedt
DMK Deutsches Milchkontor GmbH-Firmenlogo
DMK Deutsches Milchkontor GmbH PLC Software Engineer (m/w/d) Anlagentechnik Lebensmittelproduktion Georgsmarienhütte
über NISTLER CONSULTING-Firmenlogo
über NISTLER CONSULTING SPS-Programmierer (m/w/d) Raum Aschaffenburg
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)-Firmenlogo
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) W3-Professur für Industrielle Informationstechnik Karlsruhe

Alle Hardwarenahe Programmierung Jobs

Top 5 Weiterbild…

Zu unseren Newslettern anmelden

Das Wichtigste immer im Blick: Mit unseren beiden Newslettern verpassen Sie keine News mehr aus der schönen neuen Technikwelt und erhalten Karrieretipps rund um Jobsuche & Bewerbung. Sie begeistert ein Thema mehr als das andere? Dann wählen Sie einfach Ihren kostenfreien Favoriten.