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Der Wohlstand Europas hängt von der Leistung gut ausgebildeter Ingenieure ab. Darüber waren sich Industrievertreter auf dem European Engineers Forum einig.

Konstantinos Alexopoulos betonte beim 1. European Engineers Forum während der Hannover Messe: „Die Wettbewerbsfähigkeit Europas am Weltmarkt wird entscheidend bestimmt durch den Standard der Ausbildung der Ingenieure. Doch derzeit gibt es weder eine gemeinsame Wirtschaftspolitik der 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, noch gemeinsame Standards für die Ausbildung des technischen Nachwuchses.“

Nach Meinung von Alexopoulos, Präsident der Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände (Feani) werden sich Ingenieure künftig nicht nur um rein wissenschaftlich-technische Aufgaben kümmern, sondern sie würden auch Verantwortung für ein besseres Verhältnis zwischen Technik und Gesellschaft tragen müssen.

In der Feani sind heute mehr als zwei Millionen Ingenieure aus 26 europäischen Ländern zusammengeschlossen. Die Föderation hat unter anderem die Aufgabe übernommen, die EU bei der Entwicklung technischer Kompetenz in Europa zu unterstützen und zu beraten.

Die immer wieder befürchtete De-Industrialisierung Europas ist nach Meinung von Philippe Busquin, Mitglied des Europäischen Parlaments, ehemals EU-Kommissar für Forschung, nicht zu erwarten. Eine völlige Abwanderung des produzierendes Gewerbes nach Asien hält er für unrealistisch.

Auch wenn in traditionellen Industrien wie der Textilbranche, dem Bergbau oder auch dem Schiffsbau Arbeitsplätze abgebaut werden, so gibt es nach Busquins Meinung immer noch Arbeitskräftebedarf in der Chemie, der Automobilindustrie oder auch in der Luft- und Raumfahrt. Besonders in dieser Branche habe sich gezeigt, dass eine europaweite Zusammenarbeit, wie sie beispielsweise in Unternehmen wie der EADS stattfinde, zu einer deutlichen Stärkung der Position der angewendeten Technologie und der Unternehmen am Weltmarkt führe.

„Für den Wohlstand in Europa spielt die Technologie eine Hauptrolle“, betonte Busquin. Die Forschung und das vorhandene Potenzial für technische Entwicklung sieht er dabei als einen Wettbewerbsvorteil, der die Arbeitsplätze in Europa sichert.

Kritik übt er am seiner Meinung nach fehlenden Engagement der Politik für Forschung und Entwicklung in Europa. Es müsse mehr investierern, um zu Japan und USA aufzuschließen.

D. WENDELN-MÜNCHOW

Von D. Wendeln-Münchow
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