Bildung

BDI: Gute Bildung kennt keine Grenzen  

VDI nachrichten, Düsseldorf, 7. 4. 06, ws – BDI und Stifterverband greifen in die Debatte um die Föderalismusreform ein. Wer gute Bildung wolle, müsse die Hochschulen unmittelbar fördern. So hätten auch finanzschwache Bundesländer die Chance, sich im nationalen Bildungswettbewerb zu behaupten.

Der Wettbewerb soll“s richten. Für den Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft birgt die Föderalismusreform trotz einiger Mängel die Chance, die Hochschulbildung auf ein neues Fundament zu setzen. Der Bund soll in Ausnahmefällen mitmischen.

Reformgegner fürchten, in Deutschland klaffe die Schere zwischen armen und reichen Ländern durch den Rückzug des Bundes weiter auseinander. „Ich bin überzeugt, dass die Uni Greifswald – konzentriert sie sich auf die Bereiche, in denen sie erstklassig ist – auch Exzellenz hervorbringt, natürlich nicht in der Breite wie die TU München“, so Stifterverband-Präsident Arend Oetker am Montag in Berlin.

Autonomie und Wettbewerb seien die wesentlichen Voraussetzungen für Exzellenz, betonte Oetker. In einem Land, das von föderalem Proporzdenken regiert werde, könnten keine Spitzenuniversitäten gedeihen. „Die Konkurrenz holt auf“, ergänzte BDI-Präsident Jürgen R. Thumann. „China bildet jedes Jahr 400 000 Ingenieure aus. Bei uns verlassen im Jahr 33 000 Ingenieure die Universität.“

Das Gießkannenprinzip helfe nicht weiter. Thumann: „Die öffentlichen Mittel müssen im Verhältnis zu den Fächerkosten verteilt werden … Medizin ist teurer als Jura. Technik kostet mehr als Philosophie.“ Gute Ausbildung sei teuer. Darüber müssten sich auch Studierende klar sein. Für ein hochwertiges Ingenieurstudium an einer exzellenten Hochschule etwa müsste der „Kunde“ bereit sein, zuzuzahlen.

Künftig sollte das Prinzip „Das Geld folgt den Studierenden“ gelten, fordern die Verbandsvertreter. Wenn etwa ein Student aus Bayern in Berlin studieren wolle, so solle Bayern ihm seinen Studienplatz in Berlin finanzieren. Das fördere den länderübergreifenden Wettbewerb unter den Hochschulen. Voraussetzung seien ein stärkeres Engagement der Wirtschaft sowie – in Anbetracht des nahenden Studentenberges – die gemeinsame Kraftanstrengung von Bund und Ländern. Da aber lässt die Föderalismusreform zurzeit wenig Spielraum. Seiten 2 und 4 ws

Von Wolfgang Schmitz

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