Hochschule

Viel zu wenig Nachwuchs  

Die OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2007“ deckte einmal mehr den Rückstand in der Hochschulausbildung auf. Die Folge: ein Mangel an hoch Qualifizierten, gerade bei den Ingenieuren. Für Jürgen Zöllner, Präsident der Kultusministerkonferenz, ist diese Entwicklung auch verbunden mit einem „Imageproblem“ des Ingenieurberufs.

Im öffentlichen Bewusstsein würden Ingenieure zwar als kompetente Menschen wahrgenommen, die neue Lösungen entwickeln und Probleme lösen, von einer Vorbildrolle könne jedoch keine Rede sein. „Wir alle müssen immer wieder auf einen Stimmungswandel hinarbeiten und gegenüber jungen Menschen herausstellen, wie viel Spaß es macht, als Ingenieur zu arbeiten und dass etwa der Bau einer Brücke wirklich eine Kunst ist“, erläutert Sozialdemokrat Zöllner.

Doch weil diese Botschaft immer noch zu selten wahrgenommen wird, kommen in Deutschland gerade noch 32 Ingenieure auf 1000 Personen eines typischen Abschlussjahrgangs. Im OECD-Durchschnitt sind es 44 Ingenieure. Hier nahm Zöllner die Hochschulen in die Pflicht, „sich nicht nur auf die Spitzenforschung zu konzentrieren, sondern mehr Studienplätze zur Verfügung zu stellen und stärker in die Lehre zu investieren“.

Immerhin darf in Zukunft mit etwas höheren Abschlussquoten gerechnet werden. Hier mache sich die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge positiv bemerkbar, deren Erfolgsquote deutlich höher als in den erheblich längeren Diplomstudiengängen ist, heißt es in der OECD-Studie.

Der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, ist der Auffassung, in den Schulen finde eine „falsche Weichenstellung“ statt: „Mit Naturwissenschaft und Technik fangen wir in der Schule zu spät an und hören zu früh wieder auf“, sagte er dem Handelsblatt. Nötig sei schon in der Grundschule ein Unterrichtsfach Naturphänomene und in der gymnasialen Oberstufe sollten zwei naturwissenschaftliche Fächer bis zum Abitur Pflicht sein.

Auf die Jugend setzt auch der VDI, der mit rund 100 Partnern in der Initiative „SACHEN MACHEN“ beim Nachwuchs für technische Berufe wirbt. „Wir wollen das Interesse an Technik besonders bei den Schülerrinnen und Schülern wecken. Nur wenn wir frühzeitig die Jugend für Technik begeistern, können wir den Ingenieurmangel nachhaltig beheben“, meint VDI-Direktor Willi Fuchs. Seite 4

Falsche Weichenstellung in der Schule

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