Nachwuchsförderung

Initiativen für Tüftler von morgen  

Jugendliche sollen für technische Berufe begeistert werden. Gerührt wird die Werbetrommel mithilfe zahlreicher Initiativen rund um Technik. Ziel ist es, die MINT-Fächer attraktiver zu machen und den Frauenanteil zu erhöhen. Langfristig soll es dem Fachkräftemangel an den Kragen gehen.

Ein konkretes Ziel ist es, den Anteil junger Frauen in den technischen Studiengängen zu erhöhen. So soll der Anteil der Studienanfängerinnen in diesem Bereich von derzeit 20 % auf 35 % im Jahr 2015 steigen. Für Universitäten und Fachhochschulen heißt das, die ingenieurwissenschaftlichen Studiengänge für den weiblichen Nachwuchs attraktiver zu machen. Dazu gehört z. B., die Unis für Projektwochen zu öffnen und einen Einblick in den Studienalltag zu ermöglichen. „Wir wollen Hemmschwellen abbauen“, sagt Christiane Stolz von der Zentralen Studienberatung der Leibniz-Universität Hannover. „Gerade ein Fach wie Maschinenbau wird von Männern dominiert.“

Während der Schulferien fand die Herbst-Uni in Hannover nun bereits zum zwölften Mal statt. Eine Woche lang konnten sich 86 Schülerinnen in Projekten aus erster Hand über Forschung und Lehre in den technischen Disziplinen informieren. Dass die Schülerinnen unter sich sind, trifft bei den meisten auf Zustimmung: „Mädchen haben ganz andere Fragen als Jungs und trauen sich untereinander schon eher, diese Fragen auch zu stellen“, sagt die 17-jährige Alma.

Angesichts des größer werdenden Fachkräftemangels müssen die Unternehmen schon frühzeitig auf die künftigen Absolventen zugehen. Anders kann der Bedarf der Wirtschaft an hoch Qualifizierten kaum erfüllt werden. Viel passiert bislang eher punktuell, etwa indem Schulklassen für einen Tag durch eine Messe geschleust werden. Langfristig müsste möglicherweise das System der Studienfinanzierung umgestellt werden. Einer neuen Studie der Hochschul-Informations- System GmbH (HIS) zufolge verzichten nach Einführung von Studiengebühren bis zu 18 000 Studienberechtigte auf ein Studium. „Wir sollten darüber nachdenken, ob es nicht Stipendien für Einkommensschwächere geben sollte“, regt Ulrich Heublein an, stellvertretender Leiter Studierendenforschung beim HIS. THOMAS GAUL

 

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