Hochschule

Für spätere Chefs lohnt sich eine Reise in die Schweiz

Für Ingenieure, die sich mit dem Sahnehäubchen des MBA zieren wollen, ist die benachbarte Schweiz ein interessantes Terrain. Renommierte Business-Schools bieten praxisnahe Programme.

Deutschland ist für die schweizerischen Business Schools ein außerordentlich wichtiger Markt mit einem hohen Anteil an Ingenieuren“, umreißt Gordon Adler den Stellenwert deutscher Studienteilnehmer beim – meist berufsbegleitend konzipierten – Executive Master of Business Administration (EMBA). Der aus Boston stammende ehemalige Journalist ist neuer Informationschef der IMD, einer der prestigereichsten europäischen Business Schools mit Sitz im schweizerischen Lausanne.
Von den insgesamt 65 sich gegenwärtig bei IMD im EMBA-Studium befindenden Absolventen kommen sieben aus Deutschland. Gordon Adler geht davon aus, dass rund die Hälfte aller aus der ganzen Welt kommenden EMBA-Absolventen über eine Grundausbildung als Ingenieur verfügen. Im Rahmen der Managementweiterbildung holen sie sich ein breit abgestütztes interdisziplinäres General-Management-Wissen, im Global Village unverzichtbare Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche operative und strategische Unternehmensführung.
Die traditionelle Exportnation Schweiz hat aus der Not eines zu kleinen Binnenmarktes längst auch im Ausbildungssektor eine Tugend gemacht – und etabliert sich zunehmend als internationaler EMBA-Campus. Das hier herrschende weltoffene Ambiente und die geografische Nähe zu Deutschland sind weitere Trumpfkarten.
Eine absolute Spitzenposition bezüglich deutscher Studienteilnehmer nimmt die GSBA Graduate School of Business Administration Zürich ein, kommen doch 40 % der EMBA-Absolventen aus Deutschland – mit weiter steigender Tendenz, wie GSBA-Rektor Albert Stähli in unserer Umfrage festhält. „Gerade die deutschen Absolventen schätzen die modularen Ausbildungsblöcke des Executive Programms, denn dank deren berufsbegleitendem Charakter lassen sich Karriereeinbußen während studienbedingter Abwesenheit vom Arbeitsplatz verhindern.“
Unbesehen der gewählten Ausbildungsstätte erstaunt die linguistische Gewandtheit der neuen Managergeneration aus dem deutschsprachigen Raum, folgen sie doch dem englischsprachigen Unterricht mühelos und bekunden auch im schriftlichen Ausdruck keine Mühe. So führt beispielsweise die – primär auf schweizerische Interessenten fokussierte – Universität Zürich im Rahmen ihres EMBA-Programms einen Studienaufenthalt an der Yale University in New Haven (USA) durch.
Die nach wie vor schwächelnde Wirtschaftslage verursacht bei den schweizerischen EMBA-Anbietern kein Bauchweh – ganz im Gegenteil. So verlautet beispielsweise von der Hochschule St. Gallen (hier liegt der Anteil der deutschen, meist aus Süddeutschland stammenden Teilnehmer an den beiden EMBA-Programmen zwischen 15 % und 20 %), dass sie durch die Rezession keine Einbußen erlitten hat und sich die Ausbildungsprogramme mit den Vertiefungsrichtungen General Management und Business Engineering bewähren.
Die GSBA Zürich meldet gar ein zweistelliges Plus an Studierenden. Zurückgeführt wird dies einerseits auf die steigende Konkurrenz am Arbeitsmarkt, die dringend nach Zusatzqualifikationen und praxisnaher Managementweiterbildung ruft, sowie andererseits auf den MBA Dual Degree für Europa und die USA sowie den Spitzenplatz im Ranking der „Financial Times“ (Platz 3 in Europa, Platz 1 im deutschsprachigen Europa und in der Schweiz). Tatsächlich ist das Abschneiden bei neutralen Qualitätsvergleichen ein wichtiges Entscheidungskriterium für EMBA-Aspiranten, die sich einem wachsenden Angebot an nicht immer astreinen EMBA-Programmen gegenübersehen.  WERNER KNECHT

Von Werner Knecht

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