Innere Sicherheit gewinnen 04.10.2013, 00:00 Uhr

Schwierige Fragen beim Vorstellungsgespräch souverän beantworten

Ingenieure, die sich auf eine neue Stelle bewerben, sollten sich im Vorfeld überlegen, wie sie auf Fragen beim Vorstellungsgespräch reagieren können – ohne sich zu fragen, was der Gesprächspartner gerade über sie denkt. Denn so entstehen Blockaden, die eine souveräne Präsentation der eigenen Kompetenzen erschweren.

Meistern Sie schwierige Fragen beim Vorstellungsgespräch.

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Foto: panthermedia.net/peshkova

Manfred schreibt mir nach dem Vorstellungsgespräch wie versprochen eine E-Mail, schildert seine Eindrücke vom Verlauf, welche Fragen beim Vorstellungsgespräch dem Ingenieur gestellt wurden und was er nun für möglich hält, welche Chancen er sich ausrechnet. Unter anderem lese ich da: „Dann wurde mir eine technische Zeichnung vorgelegt, und ich wurde gebeten, aus dem Stand zu sagen, was mir daran auffiele. Ich war völlig perplex, denn mit dieser Art von Herausforderung hatte ich nicht gerechnet und war deshalb auch nicht darauf vorbereitet.

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Besondere Umstände berücksichtigen

Es war eine Zeichnung, die ich unter normalen Umständen leicht hätte erklären können, aber Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure gehören für mich nicht zu den „normalen“ Umständen, und so schien sich der Inhalt meines Gehirns irgendwie verflüchtigt zu haben. Ich stammelte ein wenig herum, sagte einiges, was sicherlich nicht falsch war, aber auch nicht gerade meine Fachkompetenz unter Beweis stellte. Als ich sah, dass der Personalchef die linke Augenbraue hochzog, war es um meine Konzentration völlig geschehen. Man nahm mir das Blatt wieder weg, um dann meine Englischkenntnisse zu überprüfen.

Mein Englisch, das ich als verhandlungssicher beschrieben hatte, ließ sich in Ermangelung einer großen Portion Gehirnschmalz nun auch nur noch als stümperhaft beschreiben, als mit weitere Fragen beim Vorstellungsgespräch für den Posten als Ingenieur gestellt wurden. Jetzt gräme ich mich, dass ich es vergeigt habe. Dass ich den Job nicht bekomme, ist dabei nur die eine Seite der Medaille. Die andere ist die, dass es mir schrecklich peinlich ist, in meiner schriftlichen Bewerbung etwas behauptet zu haben, das der praktischen Prüfung nicht standgehalten hat. Was sollen die Herren denn jetzt über mich denken?“

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Selbst geschaffene Einschränkungen

Ich könnte Manfred jetzt beruhigen und sagen, dass der Personalchef und die anderen Herren, die ihm gegenübersaßen, sicher wissen, dass es Kandidaten in Bezug auf die Fragen beim Vorstellungsgespräch genauso ergeht wie denen in einem Fernsehwissensquiz. Als passive Beobachter können wir beinah jede Frage beantworten, sobald wir aber selbst auf dem Stuhl sitzen, könnten viele von uns sagen: „Eben kannten noch der liebe Gott und ich die Antwort. Jetzt kennt sie nur noch der liebe Gott“. Es wäre aber doch nur ein schwacher Trost, und das blöde Gefühl bliebe. Die Schmach, in den Augen der anderen versagt zu haben.

Kurz nach Manfreds E-Mail stieß ich auf folgendes Zitat eines Herrn David Icke: „The greatest prison that people live in is the fear of what other people think.“ Mir wurde schnell bewusst, dass auch ich mir in der Sorge darüber, was wohl die Leute denken, Fesseln angelegt habe. Viele Sprüche kommen auch von außen: „Du willst dich doch nicht wirklich scheiden lassen? Was sollen denn die Leute denken? Das ist bei uns in der Familie noch nie vorgekommen?“ „Wie, du willst wieder arbeiten gehen? Euer Sohn ist doch gerade mal ein Jahr alt. Die Leute werden denken, dass du eine schlechte Mutter bist.“ Das gilt auch für Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure.

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Distanz zur Situation wahren

Wie viele Dinge, die wir an sich gerne getan hätten, haben wir nicht getan, weil wir uns Gedanken darüber gemacht haben, was wohl die Leute denken oder noch weitergehend, weil wir befürchtet haben, dass die Leute dann Schlechtes über uns denken. Die Formulierung „die Leute“ sagt schon aus, dass es sich nicht einmal um Menschen handelt, die uns nahe stehen, sondern „die Leute“ sind irgendwelche Menschen, die wir mehr oder weniger flüchtig kennen – wie die Personalchefs, die Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure stellen.

Wie oft ist es uns in dem, was wir tun, ganz egal, was unser Partner darüber denkt und wie oft treten wir auf seinen Gefühlen herum wie ein Elefant im Porzellanladen. Aber was Menschen über uns und unser Handeln denken, die uns nicht nahe stehen und nur Fragen beim Vorstellungsgespräch stellen, ist uns wichtig. Ist das nicht völlig paradox?

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Was sagen Bewertungen aus?

Am schönsten wäre es, wenn ich jetzt schreiben könnte: Ach, bleib mal cool Manfred, es ist gar nicht so, wie du denkst. Die machen sich doch nach ihren Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure gar keine Gedanken darüber. Wir überschätzen total, wie viele Gedanken andere an uns verschwenden, aber das kann ich nicht schreiben, weil es nicht richtig ist. Wir alle denken über andere Menschen nach, das, was sie sagen, das, was sie tun. Und damit nicht genug: Wir bewerten das, was andere sagen oder tun.

Im Haus gegenüber wohnt eine Frau mittleren Alters, die ihr Geld als Sängerin verdient und sich sicherlich keine Gedanken über Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure macht. Sie schläft morgens lange, holt sich am späten Vormittag in Jogginghose und mit einer Kippe in der Hand ein paar Brötchen und wird dann nicht mehr gesehen bis zum Abend. Dann verlässt sie das Haus als eine andere. Sie trägt enge Glitzerhosen oder kurze schwarze Kleider, ist geschminkt und frisiert, als ginge es darum, einen Schönheitswettbewerb zu gewinnen. Manchmal bekomme ich mit, wenn sie spät in der Nacht nach Hause wankt, denn durch das eine oder andere Gläschen zum Ölen der Kehle ist sie nicht mehr ganz sicher auf ihren Stilettos unterwegs.

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Ein Urteil lässt sich schwer beeinflussen

Meistens wird sie gestützt von Herren mit großen Autos, die die Nachbarin nicht nur ans, sondern ins Haus bringen. Ich habe keine Ahnung, wie solche Art Hilfsbereitschaft entlohnt wird, aber ich gebe zu, ich denke darüber genauso nach wie über Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure. Ich denke auch noch eine ganze Menge anderer Dinge, von denen meine Nachbarin nichts weiß und die ihr, selbst wenn sie sie wüsste, wahrscheinlich nur ein rauchiges Lachen entlocken würden. Sie ist ein freier Mensch und lebt ihr Leben ganz genau so, wie sie es für richtig hält und nicht so, wie sie vermutet, dass andere es für richtig halten würden. Sie tut niemandem weh – soweit ich das beurteilen kann – und es nimmt niemand Schaden.

Was sie über mich denkt, wenn ich viele Tage in der Woche im dunklen Hosenanzug, meinen Seminarkoffer und die Flipcharts in der Hand, in meinen Wagen steige, weiß ich nicht, aber vielleicht geht es in die Richtung: Auch eine dieser Karrierefrauen, die abends nie zu meinen Auftritten kommen, weil sie um 23 Uhr schon müde sind – wie langweilig! Die Menschen, die auf die Rückseite meines Hauses schauen, denken etwas ganz anderes, wenn sie mich an seminarfreien Tagen, an denen ich mich nicht um Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure kümmern muss, morgens um 11 Uhr mit einer Tasse Kaffee auf der Terrasse sitzen sehen. Wahrscheinlich fragen sie sich: Womit die wohl ihr Geld verdient?

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Freies Handeln und gesellschaftliche Grenzen

Andere Leute denken etwas über uns. Auch wenn wir gar nichts tun, denken sie etwas. Wir werden es nie vermeiden können, und wir werden es nie erreichen können, dass alle Leute nur Gutes über uns denken – auch nicht wenn wir Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure beantworten. Was ich über meine singende Nachbarin denke, sagt im Grunde gar nichts über meine Nachbarin aus, sondern vielmehr über mich, das, was ich über Moral, Anstand und eine solide Lebensweise gelernt habe – und das mich zugegebenermaßen manchmal ganz schön einschränkt.

Vielleicht denkt ein anderer Nachbar: Die Sängerin macht es genau richtig! Die hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, bindet sich nicht an einen Mann und genießt die schönen Seiten des Lebens. Damit wissen wir etwas über die Denkweise dieses Nachbarn, aber nichts über die Sängerin. Natürlich sind wir in unserer Zivilisation nicht ganz frei, und es gibt Dinge, die wir einfach nicht tun können, wenn wir andere nicht vor den Kopf stoßen wollen, aber das sind Dinge, die den Rahmen des gemeinhin guten Geschmacks verlassen oder die, mit denen wir andere – und sei es nur in ihrem Schamgefühl – verletzen. Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure machen das besonders deutlich.

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Der Maßstab ist unsere Zufriedenheit

Wenn wir aber an einem ungeliebten Job festhalten, weil die Leute etwas denken, wenn nicht mehr der A4 als Firmenwagen vor der Tür steht, oder in einer zerrütteten Ehe verweilen, weil die Leute irgendetwas denken, sobald wir ausziehen, dann haben wir uns wirklich die Gefängnismauern ganz schön hochgezogen. Die Leute denken auch etwas, wenn wir an solchen Zuständen erkranken, vielleicht, dass es ja kein Wunder ist, weil sie immer schon wussten, dass wir es nicht geschafft haben uns aus unserem Hamsterrad zu lösen. All das können uns Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure verdeutlichen.

Und das eigentlich Erschreckende, aber zugleich auch Befreiende ist: Wenn es uns irgendwann einmal nicht mehr gibt, haben die Leute uns ganz schnell vergessen, egal ob wir es ihnen recht machen wollten oder nicht. Sie denken jetzt über andere Leute nach. Der Maßstab für unser Handeln sind deshalb nicht „die Leute“, sondern unsere eigene Zufriedenheit, unser eigenes Glück. Daran sollte Sie denken, wenn Sie das nächste Mal Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure beantworten müssen.

Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure: Bedürfnisse immer formulieren

Und was sagen wir nun Manfred? Vielleicht nur, dass er aus der Situation lernen und das nächste Mal seine Bedürfnisse formulieren soll, wenn ihm Fragen beim Vorstellungsgespräch für Ingenieure gestellt werden? „Herr Personalchef, ich erkläre Ihnen die Zeichnung gerne, aber bitte geben Sie mir fünf Minuten Vorbereitungszeit, damit ich es auch so tun kann, dass ich mit mir selbst zufrieden bin.“ Möglicherweise rührt seine Unzufriedenheit gar nicht so sehr daher, dass er seine Sache nicht gut gemacht hat, sondern vielmehr daher, dass er geschwiegen hat, als er merkte, dass er mit den Vorgaben der „Leute“ nicht zurechtkam?

Der Personalchef und seine Begleiter werden auch in diesem Fall etwas denken, egal welche Fragen beim Vorstellungsgespräch sie den Ingenieure stellen, aber Manfred wird sich besser fühlen, weil das, was er selbst über sich denkt, positiv ist. Es ist 15.30 Uhr und ich mache jetzt Feierabend und nutze die letzten Sonnenstrahlen des Spätsommertages, um noch einmal ins kühle Nass zu springen. Was immer Sie darüber denken: Ich tue es trotzdem!

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