Beratung

Wann wird’s mal wieder richtig Sommer?

Diese Frage, die Rudi Carell in seinem gleichnamigen Hit im Jahr 1975 gestellt hat, hat uns auch in diesem Jahr beschäftigt. Der Sommergenuss 2014 war viel mehr eine Hoffnung und ein Warten auf den Sommer, der nicht viel mehr zuwege gebracht hat als ein paar einzelne Sonnentage. Auf ein stabiles Hoch mit Temperaturen um die 30 Grad haben wir vergeblich gewartet.

Nach einem lauen Sommer nun der Winter: Richtig wappnen gegen die kalte Jahreszeit!

Nach einem lauen Sommer nun der Winter: Richtig wappnen gegen die kalte Jahreszeit!

Foto: panthermedia.net/blurAZ1

Die positiven Auswirkungen von Sonne und Licht

Mit Sommer verbinden wir Sonne, warme Tage und lange Nächte, Urlaub, Erholen und Auftanken. Es ist kein subjektives Empfinden, dass die Sonne uns gut tut, sondern nachgewiesen, dass bereits wenige Sonnenstrahlen eine positive Wirkung auf unseren Körper haben: Sonnenlicht steigert die Abwehrkraft gegen Infektionen und fördert das Wohlbefinden. Es ist wichtig für die Bildung von Vitamin D, regt Atmung, Durchblutung, Kreislauf und Stoffwechsel an. Mit einer sonnengebräunten Haut fühlen wir uns attraktiver. Kein Wunder also, dass wir monatelang dem Sommer entgegenfiebern und unseren Urlaub in diese Jahreszeit verlegen, um möglichst stark von dieser Kraftquelle profitieren zu können.

Urlaubsstress

Alles hat seinen Preis, auch ein bevorstehender Urlaub und so geht es Ihnen als Ingenieur ähnlich wie vielen anderen Menschen, die dafür sorgen müssen, dass die Zeit ihrer Abwesenheit nicht zu einem Desaster für die Abteilung oder gar das Unternehmen wird. Es heißt vorausschauend handeln, planen, übergeben, delegieren. Auch der Urlaub selbst muss natürlich geplant werden, damit er nicht zu einem Desaster für die Familie wird. Dann heißt es packen, laden und die Abfahrzeit so planen, dass man die 100 km Stau auf die Hälfte reduziert. Da ist der geplante Urlaub zunächst einmal eine zusätzliche Belastung, die wir aber in Kauf nehmen, weil wir uns im Urlaub von dieser und allen anderen Mühen des ersten Halbjahrs erholen werden.

Enttäuschte Erwartungen

„Liebe Sonne scheine, schein? auf meine Beine. Auch nicht nur auf meine Beine, auch auf meine Mama seine“. Vielleicht saß Goethe, als er diese Zeilen schrieb oder als Stoßgebet gen Himmel schickte, auch unter einem Regenschirm auf Amrum und war vom Ausbleiben der Sonne so gefrustet, dass ihm selbst der richtige Gebrauch der deutschen Grammatik abhanden gekommen ist. Wenn unsere Erwartungen enttäuscht werden, müssen wir Kraft aufwenden, um mit der Enttäuschung umzugehen. Damit aber nicht genug, denn die Lieben ums uns herum sind ebenfalls deutlich spürbar unzufrieden. Anstelle eines Sonnenbades, nehmen wir abends eines gegen die Kälte, weil wir als Animateur der Kinder, die bei Sonne vergessen hätten, dass sie ihre Eltern mit in den Urlaub genommen hatten, so lange im Regen durchs Watt gelaufen sind bis wir völlig durchgefroren waren.

Shit happens

Wir halten tapfer durch – schließlich haben wir den Urlaub ja bezahlt – und versuchen das Beste daraus zu machen, jedenfalls reden wir uns das ein. Zurück zuhause heißt es Ausladen, Waschen, Rechnungen aufmachen und dann starten wir auch schon wieder im Büro. Bei der Gelegenheit fällt uns dann die sprachliche Verwandtschaft von „leicht“ und „licht“ auf. Gut erholt mit Sonne im Herzen und auf der Haut, fiele uns der Wiedereinstieg leicht. Jetzt macht uns schwer zu schaffen, was „shit happens“ zum Ausdruck bringt: Es gibt unvorhersehbare Dinge, die wir nicht planen konnten und so ist das eine oder andere schiefgegangen. Damit schlagen wir uns jetzt herum, während wir gleichzeitig die 531 E-Mails beantworten und versuchen, einen Überblick über die Berge von Papier auf unserem Schreibtisch zu bekommen. Wir fühlen uns schon jetzt wieder gestresst und dabei ist der nächste Urlaub noch so lange hin!

Novemberblues

Was aber nicht mehr lange hin ist, ist der Herbst, allen voran der November mit seiner nassen Kälte und der Dunkelheit. Wo die Sonne ihren Dienst verweigert hat, leisten jetzt Dunkelheit, Regen und Nebel ganze Arbeit. Wir verlassen das Haus im Dunkeln, arbeiten stundenlang unter romantischen Neonleuchten und kommen im Dunkeln wieder nach Hause. Kein Wunder, dass viele Menschen unter dem Novemberblues oder der SAD, der saisonal abhängigen Depression, leiden. Gegen das Wetter, die Dunkelheit können wir nichts tun, sehr wohl aber gegen die damit verbundene schlechte Stimmung und Kraftlosigkeit. Es ist gut, den Feind zu kennen, um sich gegen ihn wappnen zu können und so können wir gegen das fehlende (Sonnen-)Licht und den damit verbundenen Stimmungsabfall schon jetzt vorbeugen.

Kleine Tipps für größeres Wohlbefinden

  1. Machen Sie das Beste draus
    Der Herbst und der Winter vergehen und bei genauer Betrachtung sind es eigentlich nur der Oktober und der November, die uns zu schaffen machen, weil die Natur sich entkleidet und zurückzieht und wir keine Highlights haben. Im Dezember haben wir schon wieder viel Licht um uns herum und am 21. Dezember ist es schon fast wieder überstanden, die Tage werden wieder länger.
  2. Haben Sie Spaß
    Vielleicht ist es möglich, einen Winterurlaub zu planen, eine Reise im November in den Süden, um die kalte Jahreszeit zu verkürzen? Wenn nicht, setzen Sie positive Akzente, Ereignisse, auf die Sie sich freuen. Ein Kurztripp nach Berlin, ein Abendessen mit Freunden … Alles, was Sie in dieser Zeit Schönes planen, ist Balsam für Ihre Herbst-Winter-Seele. Alles, was Sie zum Lächeln oder gar Lachen bringt, erwärmt Sie von innen!
  3. Nutzen Sie Johanniskraut und Co.
    Auch wenn Sie kein Freund von Tabletten sind: Lieber mal ein Pillchen aus pflanzlichen Wirkstoffen nehmen als total durchhängen! Johanniskraut, das Komplexmittel Calmvalera Hevert oder die „Feel-Good“-Kräuter mit dem Inhaltsstoff Mamuyi Seed sorgen für mehr Ausgeglichenheit und insgesamt bessere Stimmung. Die Einnahme von Vitamin D tut ebenso gut wie die Entlastung der Leber (Leber und Depressionen stehen in engem Zusammenhang) mit Mariendistel oder eine Stoffwechselreinigung.
  4. Bewegen Sie sich im Freien
    Auch wenn die Sonne nicht scheint, das Licht alleine hat schon eine positive Wirkung auf unser Befinden. Wir sind nicht aus Zucker, haben Regenkleidung im Schrank und wenn wir uns im Herbst draußen bewegen, erwarten wir nicht, das sonnenbeschienen zu tun und sind damit weniger enttäuscht. Ein abendlicher Lauf auf der Tartanbahn bei Flutlicht ist ebenso Balsam für die Seele wie das Winterschwimmen im beheizten Freibad morgens um 6:30 Uhr. Damit tun wir dann auch gleich noch etwas für unsere Bikini-/Badehosenfigur im nächsten Sommer. Denn eines ist sicher: Er kommt ganz bestimmt, nur nicht immer so wie wir ihn gerne hätten, aber sehen wir es mal so: Ewiger Sonnenschein macht eine Wüste!

 

Von Renate Eickenberg

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