Bewerbertipps 22.08.2003, 00:00 Uhr

Start ins Berufsleben: Ein gutes Studium allein reicht nicht

Zahlreiche Auslandspraktika, ein Top-Studium und Fremdsprachenkenntnisse. Das klingt nach dem idealen Start ins Berufsleben. Doch dort zählen andere Gesetze. Fachwissen ist die eine Seite, die sogenannten Soft Skills sind die andere. Ohne Teamfähigkeit und Engagement endet die Karriere schneller als sie begonnen hat.

Softskills: Wichtig beim Start ins Berufsleben.

Softskills: Wichtig beim Start ins Berufsleben.

Foto: iStock / Thinkstock

Schaden kann es für einen guten Start ins Berufsleben natürlich nicht: Studium in einem gefragten Fach an einer der besten ingenieurwissenschaftlichen Hochschulen des Landes, durchgängig sehr gute bis gute Noten, kurze Studienzeit trotz Praktika, Auslandspraktika oder -studium in den USA oder einem anderen technologisch führenden Land, in zwei Fremdsprachen fit, außeruniversitäre Engagements, zwischen 24 und 27 Jahren alt. Entsprechend stark umworben steigen diese vielversprechenden “weißen Elefanten“ ins Berufsleben ein. Wer beneidet nicht diese starken Typen?

Doch so wie begonnen, setzen sich die meisten Karrieren nicht fort. Schon beim Start ins Berufsleben zählen andere Gesetze. Wieviel Teamfähigkeit bringt jemand mit? Kann sich jemand auch für das Unternehmen engagieren und die Ärmel richtig hochkrempeln? Schafft es der Absolvent, durch Leistung den Key-Playern im Unternehmen aufzufallen? Schafft er es, zu diesen Personen ein Verhältnis aufzubauen? Wie gut ist er generell im sozialen Networking auf allen Ebenen? Wie stark und wie schnell kann er sich wirklich in das unternehmerische Umfeld integrieren? Wie verkraftet es ein Newcomer, wenn in einem Projekt nicht gleich alle auf seine Ideen abfahren? Ist er kompromiss- und konfliktfähig? Kann er kämpfen? Wie ist sein persönliches Durchhaltevermögen bei Gegenwind? Wie verhält er sich, wenn andere schneller befördert werden? Kann er aus Fehlern lernen?

Auch Glück gehört zum Start ins Berufsleben

Na ja, und eine gewisse Portion Glück gehört beim Start ins Berufsleben auch noch immer dazu, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, um befördert zu werden. Alle diese Dinge werden so gut wie nie an der Hochschule gelehrt. Mit anderen Worten: Die Startbedingungen sind für alle Absolventen fast die gleichen.

Wer ein bisschen „high“ ist, der tut sich beim Start ins Berufsleben sicherlich in den heutigen Zeiten leichter und hat anfänglich vielleicht noch den einen oder anderen Imagevorteil im Unternehmen. Ansonsten werden beim Berufsstart die Karten neu gemischt und nicht selten stellt sich heraus, das ganz normale Hochschulabsolventen auf längere Sicht häufig die besseren Karrieremacher sind oder zumindest zu einer höheren beruflichen Zufriedenheit gelangen.

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