Bewerbertipps

Softskills als Karrierehelfer

Neben den Schlüsselqualifikationen sollten Ingenieure bei einer Bewerbung auch die entsprechenden Softskills mitbringen. Die Fähigkeit zu Teamwork, eine hohe Belastbarkeit sowie eine gewisse Frustrationstoleranz sind ebenso wichtig wie fachliche Kompetenz.

Softskills wie Teamwork und Kreativität sind wichtig für Karriere und Privatleben.

Softskills wie Teamwork und Kreativität sind wichtig für Karriere und Privatleben.

Foto: panthermedia.net/pressmaster

Es kann nicht oft genug gesagt und nicht häufig genug geschrieben werden, die passenden Softskills und fachlichen Schlüsselqualifikationen von Ingenieuren entscheiden wesentlich über den Berufseinstieg und die Karriereentwicklung. Diese Botschaft erreichte in der Vergangenheit offensichtlich nicht alle Ingenieure. Viel lieber werden doch Nachrichten in den Medien registriert, die berichten, dass Ingenieure zukünftig knapp sind und eine rosige Zukunft vor ihnen liegt.
Es wird nicht jeder Ingenieur und nicht jede Qualifikation gesucht. Gesucht werden junge Menschen, die klar definierten fachlichen und persönlichen Anforderungen im Höchstmaß gerecht werden – und dazu gehören auch die Softskills. Da es vielen Einsteigern an diesen Zielen mangelt, ergeben sich für die passenden Kandidaten beste Karrierechancen. Der Rest schaut leider in die Röhre und wird sich mit weniger qualifizierten Jobs zufrieden geben müssen oder direkt aus dem Studium in die Arbeitslosigkeit geraten.

Zur Karriereplanung gehört auch die Beachtung der Softskills

Um erst gar nicht in eine solche missliche Situation zu kommen, lohnt es sich für angehende und junge Ingenieure, eine klare Karriereplanung am besten schon während des Studiums vorzunehmen und Fächerwahl, Interessen, Praktika, Jobs, Auslandsaufenthalte, erste Praxisstation, Schulungen sowie Trainings systematisch daran auszurichten. Wer genau weiß, welche Branchen und Funktionsbereiche er anpeilt, kann sich rechtzeitig über die fachlichen und persönlichen (Softskills !) Anforderungen informieren und gezielt auf die Aneignung der viel zitierten fachlichen und persönlichen Schlüsselqualifikationen hinarbeiten.

Dabei reicht es nicht aus, dass die Theorie der Teamarbeit, der Projektarbeit usw. bekannt ist, dass Softskills wie Kreativität oder analytische Denke definiert werden können. Diese Qualifikationen müssen realitätsnah erprobt sein und gelebt werden. Nur so sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass dem Ingenieur das Schicksal von vielen Kandidaten in Assessment Centern widerfährt, bei denen sich in gravierender Weise eklatante Schwächen bei der sozialen, kommunikativen und methodischen Kompetenz zeigen.

Erfahrungen sammeln und Softskills trainieren

Wenn die Softskills  nicht stimmen, nützt es wenig, wenn der Abschluss an der RWTH Aachen oder einer sonstigen namhaften Hochschule gemacht wurde. Auch fachlich bringen viele frischgebackene Ingenieure oftmals anderes mit als die Praxis erwartet. Spät rächt sich die Strategie: Abgerissen und abgehakt! Selbst wenn dabei aus lebenslauf-technischer Sicht auf dem Papier alles steht, was sich viele Arbeitgeber so sehr wünschen: Praktika und Jobs, Auslandssemester, schnelles Studium usw. Wenn die Stationen nur abgerissen werden, bringt das nicht viel.

Ingenieurstudenten ist daher zuraten, wieder mit mehr Herzblut bei der Sache zu sein, auch Bücher zu lesen, die nicht für die gute Note, sondern für den Job wichtig sind; ihre Softskills  zu trainieren und sich sozial zu engagieren, um hierbei eine Persönlichkeit zu entwickeln, selbst wenn es dafür keine Kohle gibt; statt zu jobben, um Wohnung, Auto und den Urlaub zu finanzieren, sich vielmehr Zeit für fachliche Inhalte des Studiums und die Karriereplanung zu nehmen.

Wer bereits die ersten Monate im Job ist, sollte verstärkt versuchen, die Aufgaben und Projekte mit den richtigen Schwerpunkten an Land zu ziehen, um so Erfahrungen auf den Gebieten der gefragten Schlüsselqualifikationen und Softskills zu sammeln. Ist eine Karriereplanung noch nicht aufgestellt, sollte diese schleunigst nachgeholt werden, damit der Lebenslauf zum Schluss nicht so aussieht wie der Kurs eines Schiffes, das nicht weiß, welchen Zielhafen es ansteuert.

 

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