Karrierestrategie 03.05.2013, 00:00 Uhr

Positives Denken hilft Ingenieuren, Aufgaben besser zu bewältigen

Positives Denken ist für Ingenieure eine große Unterstützung. Denn es hilft ihnen, Herausforderungen zu meistern und eventuelle Rückschläge zu verarbeiten. Mit dem Vier-Wochen-Programm lernen Sie die wichtigsten Grundlagen. Entscheidend ist es allerdings, positives Denken in den Alltag zu integrieren und täglich umzusetzen.

Positives Denken sollte in den Alltag integriert werden.

Positives Denken sollte in den Alltag integriert werden.

Foto: Digital Vision / Thinkstock

Nach meinem vorletzten Artikel, in dem es um die Verarbeitung einer Kündigung ging, schrieb Dietmar mir: „Es ist schön verstanden zu werden, aber ich habe die mit meiner Kündigung verbundene Verletzung bis heute nicht überwunden.“ Ohne allzu viel über Dietmars persönliche Situation zu wissen, vermute ich, dass die Kündigung nicht die einzige „Baustelle“ seines Lebens ist und dass er womöglich keinen Ausgleich zur beruflichen Misere hat. Da fällt selbst einem kompetenten Ingenieur positives Denken natürlich schwer.

Positives Denken für Ingenieure: Vier Wochen für Veränderungen einplanen

Wenn es auch nach geraumer Zeit nicht gelingt, eine negative Erfahrung zu verarbeiten und positives Denken voranzutreiben, handelt es sich oft um eine Verflechtung verschiedener Gründe, die einen daran hindern, wie Phönix aus der Asche aufzuerstehen. Für Menschen, denen es ähnlich geht wie Dietmar und für all die, denen der lange Winter zugesetzt hat und der Frühling mit seiner Erneuerungsenergie viel zu spät an den Start geht, habe ich den heutigen Beitrag geschrieben. Und ich möchte Sie schon jetzt darauf hinweisen, dass es nicht ausreichen wird, ihn zu lesen, sondern es darauf ankommt, selbst etwas zu tun.

So uncharmant sich das in dieser Stelle anhören mag: Wenn es Ihnen nicht so gut geht, wie Sie es gerne hätten, dann hilft nichts anderes als aus eigenem Antrieb in die Gänge zu kommen, denn nur sie selbst können dafür sorgen, dass sich Ihre Situation verbessert. Aber keine Bange, es ist bloß ein 4-Wochen-Veränderungsprogramm, zu dem ich Sie einladen bzw. motivieren möchte. Ein Programm, das, wenn Sie es einen Monat durchhalten, eine Menge in Ihrem Leben verändern wird! Weil Sie positives Denken lernen!

Positives Denken für Ingenieure: Selbstmotivation und Geduld gehören dazu

Sie können gleich beginnen, jetzt, in dieser Minute, am heutigen Tag oder spätestens morgen früh, denn es bedarf keiner Vorbereitung, sondern nur der Entschlossenheit des Handelns und vielleicht einer Excel-Datei, wenn Sie der Typ sind, der seine Disziplin mit täglicher Selbstüberprüfung kontrollieren oder seine Motivation durch Erfolgsmeldungen am Ende des Tages hochhalten möchte. Denn positives Denken ist für Sie als Ingenieur reine Übungssache.

Das Programm, das Hilfe zur Selbsthilfe leistet, wird dafür sorgen, dass es Ihnen sehr schnell besser geht, Sie positives Denken erfahren, positive Erlebnisse haben und Sie dadurch eine andere Ausstrahlung und eine ganz andere Wirkung auf Ihre Umwelt entwickeln, wodurch Sie weitere positive Dinge anziehen werden. Gemeint ist das 4-Wochen-Positiv-Programm, das nichts anderes von Ihnen erwartet als einen Monat lang positiv

– zu leben (essen, trinken, schlafen, bewegen),

– zu handeln,

– zu sprechen,

– zu denken.

Positives Denken für Ingenieure: Positiv leben ist der erste Schritt

Was das heißt, können Sie sich denken (positives Denken!) und ich möchte Ihnen hier keine detaillierten medizinischen Empfehlungen zu gesunder Ernährung oder ausreichendem Schlaf geben. Ich fordere Sie lediglich auf, alles zu tun, was für Ihren Körper gut ist und alles zu unterlassen, was Ihrem Körper schadet (fettes, üppiges Essen am Abend, Flüssigkeitsaufnahme in erster Linie durch Alkohol, zu viel zu rauchen, sich zu wenig oder gar nicht zu bewegen, Dinge auf den letzten Drücker zu tun und damit permanent unter Zeitdruck stehen). Sie sollen stattdessen Ihren Körper einmal so verwöhnen, als würden Sie dafür großzügig bezahlt.

Vielleicht heißt das einfach weniger oder langsamer zu essen, mehr Wasser zu trinken, morgens früher aufzustehen und abends dafür auch früher schlafen zu gehen, den Alkohol deutlich zu verringern (es ist ja nur ein Monat), Ihren Zigarettenkonsum zu halbieren und die Treppe zu benutzen, wenn Sie sonst in den Aufzug gestiegen sind. Sie entscheiden, wo Ihre „Positiv-leben-Initiative“ anfängt und wo sie aufhört. Sie müssen sich nicht selbst kasteien, sondern nur alles, was Sie tun, deutlich bewusster tun, Dinge, die Sie bisher für selbstverständlich gehalten haben – beispielsweise tagsüber nichts und abends viel essen – infrage stellen und sich vornehmen, Ihren vernachlässigten Körper auf Vordermann zu bringen. Positives Denken darf bei Ihnen als Ingenieur nicht allein im Kopf stattfinden!

Positives Denken für Ingenieure: Mit positivem Handeln geht es weiter

Treten Sie manchmal Menschen auf die Füße? Verletzen Sie? Kritisieren Sie mehr, als dass Sie loben? Führen Sie Diskussionen nur um des Rechthabens willen? Haben Sie kaum Zeit für andere und deren Belange, weil Sie schon genug mit sich selbst zu tun haben? Positives Denken kann in diesem Umfeld nicht funktionieren! Also hören Sie jetzt für einen Monat mit all dem auf! Lassen Sie einfach mal Fünfe grade sein, auch wenn Sie meinen, Ihre Meinung sei die einzig richtige. Tun Sie einfach einmal bewusst Gutes – und zwar den Menschen, die Ihnen nahe sind, mit denen Sie zusammenarbeiten (müssen) oder auch denen, die Sie gar nicht kennen. Lassen Sie jemanden an der Kasse im Supermarkt vor, auch wenn er gar nicht danach gefragt hat.

Bieten Sie Ihre Hilfe an, auch wenn Sie schon im Vorfeld vermuten, das sie nicht angenommen wird. Machen Sie Menschen eine kleine Freude ohne etwas dafür zu erwarten und lächeln, lächeln, lächeln Sie Menschen an. Das kostet nichts und macht so viele Menschen froh. Fragen Sie sich jeden Morgen: Wem kann ich heute den Tag ein wenig verschönern und wie stelle ich es an?! Leben Sie selbst nach dem Motto: Das, was man gerne tut, tut man auch leicht. Und freuen Sie sich auch noch über den 100. Anrufer im Büro, anstatt ihn für lästig zu halten. Er weiß nicht, dass er der Hundertste ist und er trägt dazu bei, dass Ihr Gehalt bezahlt wird. Das ist positives Denken!

Positives Denken für Ingenieure: Positiv zu reden festigt das Denken

Lassen Sie im kommenden Monat kein negatives Wort über Ihre Lippen kommen! Üben Sie positives Denken! Sie beschweren sich also nicht über Ihren Stress, nicht über Ihre angeschlagene Gesundheit, nicht über die fordernden Kunden und den cholerischen Chef, nicht einmal über Ihre anstrengenden Kinder und Ihre noch anstrengendere Ehefrau oder Ihren Ehemann. Das, was Sie bisher als schlecht bezeichnet haben, finden Sie jetzt „interessant“, das, was Sie nicht wissen, finden Sie für Ihren Ansprechpartner heraus. Das Wort mit sch und alle angrenzenden Worte sind für einen Monat auf Halde gelegt und Sie sagen während der gesamten Zeit nicht einmal „Ich muss noch“ oder „Sie müssen“.

Jede Art von sprachlichem Druck verschwindet kurzfristig aus Ihrem Vokabular, sondern Sie freuen sich über einen Anruf. Sie sind sicher, dass es eine Lösung gibt. Sie finden es faszinierend, was Kunden Ihnen alles zutrauen. Sie kritisieren vier Wochen lang überhaupt nicht, dafür machen Sie aber viele Komplimente. Praktisch heißt positives Denken: Sie finden es nicht selbstverständlich, dass im Büro alles gut läuft, sondern Sie loben die Kollegen für das scheinbar Selbstverständliche. Sie äußern Ihre Dankbarkeit für Ihre Gesundheit oder Ihre lebendigen Kinder. Wenn Ihnen ein negatives Wort dennoch über die Lippen rutscht, korrigieren Sie sich sofort selbst und Sie sagen: „Ich muss mir Ihren Vorgang nicht erst heraussuchen, nein, ich mache das gerne.“

Positives Denken für Ingenieure: Sie müssen es immer wieder üben

Genauso wie beim positiven Reden, so verfahren Sie auch beim Denken. Sie entscheiden sich, für die Zeit des Programms ausschließlich für positives Denken und unterbrechen Ihre eigenen Gedanken sofort durch ein laut ausgesprochenes „Stopp“, wenn Sie sich bei einem negativen Gedanken erwischen. Den negativen Gedanken ersetzen Sie dann gleich durch einen positiven oder wenigstens konstruktiven.

Wenn Sie ans schlechte Wetter denken, das Sie am Wochenende wieder daran hindern wird, eine Motorradtour zu machen, dann formulieren Sie Ihren eigenen Gedanken neu, zum Beispiel durch ein „Gut, dass ich am Wochenende noch einmal Zeit habe den Keller aufzuräumen, dann geht’s mir gleich viel besser und ich kann mich dann, wenn das Wetter es in Kürze zulässt, ganz entspannt dem Motorradfahren widmen“. Wenn Sie einen Tag im Büro vor sich haben, der nicht nach Ihrem Geschmack ist, dann sagen Sie sich: „Heute kann ich wieder meine ganze Gelassenheit (alternativ: Kompetenz, Flexibilität…) beweisen und das ist ein gutes Gefühl. Ich bin froh, dass ich mich so schnell auf neue Situationen einstellen kann.“ Positives Denken fördert Flexibilität.

Positives Denken für Ingenieure: Das Glas ist halbvoll

Natürlich denken Sie auch nichts Negatives über Ihre Mitmenschen. Sind nicht alle auf ihre Art sympathisch, wenn auch einfach anders als Sie? Ist der ungeduldige Chef nicht zugleich auch der, der mit seiner Dynamik die Dinge vorantreibt? Ist Ihre Frau, die Ihnen haarklein von einem Problem erzählen will, das Sie eigentlich banal finden, nicht auch ein Mensch, der Dinge einfach ernst nimmt und so wunderbar Details beschreiben kann. Positives Denken heißt für einen Ingenieur: Natürlich ist Ihr Glas in diesem Monat immer halbvoll, mindestens!

Was genau sich in Ihrem Leben durch positives Denken verändern wird, kann ich Ihnen nicht voraussagen, aber dass sich Dinge verändern werden, da bin ich mir ganz sicher. Das Wichtigste ist aber: Sie werden sich nach diesem Monat deutlich besser fühlen und das ist ja unser Ziel! Ich wünsche Ihnen ganz viel Freude bei Ihrem Experiment und würde mich über die eine oder andere Nachricht, wie es Ihnen ergangen ist und welche Erfahrungen Sie gemacht haben, sehr freuen!

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