Fokus Gesundheit

Krankheit als Karriere-Risiko

Gesundheit und Fitness sind wichtige berufliche Erfolgsfaktoren. In jungen Jahren können Stress am Arbeitsplatz und anderweitige Belastungen relativ leicht bewältigt werden, aber mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für eine Krankheit kontinuierlich an.

Krankheit: Die richtige Diagnosie ist mit das Wichtigste bei der Behebung des "Systemfehlers"

Krankheit: Die richtige Diagnosie ist mit das Wichtigste bei der Behebung des "Systemfehlers"

Foto: panthermedia.net/IgorVetushko

Großen Einfluss auf den Gesundheitszustand des Einzelnen haben natürlich die allgemeine Lebensweise, die Ernährung und die Freizeitgestaltung, und präventiv kann bereits eine Menge getan werden, um einer Krankheit vorzubeugen. Dennoch: Mit fortschreitendem Alter, möglicherweise auf dem Höhepunkt der beruflichen Karriere, kommt es nicht selten zu mehr oder weniger großen gesundheitlichen Problemen. Sicherlich können sie eine Zeit lang ignoriert oder mit den üblichen ?Hausmittelchen? auskuriert werden.

Krankheit schränkt die berufliche Leistungsfähigkeit ein

Wenn körperliche Symptome in Folg einer Krankheit allerdings die berufliche Leistungsfähigkeit spürbar einschränken, kann es zumindest auf Dauer ernste Probleme geben. Vielleicht haben die Betroffenen erst die Hoffnung, dass durch einen schnellen Arztbesuch, die Wunderpille aus der Apotheke und etwas mehr Stressausgleich das Problem schnell gelöst werden kann. Was aber, wenn nicht? Was tun, wenn etwa die Gesundheitsexperten die Ursachen des körperlichen Leidens nicht erkennen oder eine Krankheit chronischen Charakter annimmt? Eine auf Dauer nicht in den Griff zu bekommende Krankheit belastet und mindert die Leistungsfähigkeit.

Wichtig ist, von Beginn an körperliche Signale, die auf eine Krankheit hindeuten können, ernst zu nehmen und nicht zu ignorieren. Genauso wie man sich mit beruflichen Themen auseinandersetzt, sollte dies auch auf der gesundheitlichen Ebene erfolgen. Der ?informierte Patient? hat bereits im Vorfeld recherchiert, um dem Arzt genaue Auskunft über die Krankheitssymptome geben zu können und die richtigen Fragen stellen zu können. Doch jeder weiß, wie lange Arztgespräche dauern, wie lange Ärzte im Regelfall zuhören und anschließend zu einer Beurteilung des Geschehens kommen.

Die richtige Diagnose der Krankheit erstmal im Fokus

Ingenieure erleben in ihrer Berufspraxis oft genug, wie mühsam und langatmig es manchmal sein kann, einen Fehler im System aufzuspüren und dass dies nicht immer binnen weniger Minuten gelingt. Handelt es sich bei der Krankheit nicht um ein „Allerweltsproblem“, muss man schon das Glück haben, einen Idealisten unter den Ärzten anzutreffen, der mit viel Fachwissen und Interesse den Ursachen des gesundheitlichen Leidens auf den Grund geht. Nicht selten bleibt der Patient mit seinem Problem allein, nimmt Anlauf beim nächsten Arzt oder gibt im schlimmsten Fall auf. Die richtige Diagnose ist allerdings das Wichtigste, um die passenden Maßnahmen ergreifen zu können.

Häufig vergeht sehr viel Zeit, bis die Ursachen der Krankheit überhaupt erkannt werden. Möglicherweise bleibt den Kollegen, Mitarbeitern und Vorgesetzten auf Dauer nicht verborgen, dass man gesundheitlich angeschlagen ist. Möglicherweise wird die Gerüchteküche angeheizt und es kommt zu klärenden Gesprächen mit dem Chef. Nicht immer kann großes, zeitlich unbegrenztes Verständnis erwartet werden.

Krankheit kann Leben und Karriere gefährden

Fazit: Ungelöste oder schlecht gelöste gesundheitliche Probleme können die Karriere (und noch mehr) gefährden. Wichtig ist es daher, den Ursachen der Krankheit möglichst schnell auf die Spur zu kommen und bestmögliche Maßnahmen zu ergreifen. Glücklich schätzen kann sich, wer einen Arzt findet, der bereit ist, sich im Rahmen von Gesprächen und möglicherweise umfangreichen Untersuchungen auf den Patienten einzulassen und mit ihm danach gemeinsam einen ?medizinischen Maßnahmenkatalog? erarbeitet.

Dass die investierte Zeit ihren Preis hat, ist klar. Nicht das, was die Krankenkasse bezahlt, sollte hier der Maßstab sein, sondern das, was für eine systematische und intensive Diagnose der Krankheit, gegebenenfalls unter Einsatz der modernsten Technologie, wirklich erforderlich ist.

 

Von Bernd Andersch, Karrierecoach Düsseldorf Tags:

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