Tipps für die Karriere 22.12.2014, 12:01 Uhr

Karriere-Push dank Karriere-Coaching

In den USA wird Karriere-Coaching an fast jeder Straßenecke angeboten. Immer mehr Menschen suchen das Gespräch mit persönlichen Beratern. Das ist in Deutschland ganz anders: Geht es um Fragen der eigenen Karriere werden in Manier des Heimwerkers die entscheidenden Karrierefragen im Selbstgespräch beantwortet. Der Small Talk mit Freunden zwischen Tür und Angel ergänzt möglicherweise noch die eigene Meinung. Je nach Begabung und Intuition sind die selbst gezimmerten Resultate und daraus abgeleiteten Entscheidungen dann mehr oder weniger glücklich.

Karriere-Coaching: Auf Seriosität achten.

Karriere-Coaching: Auf Seriosität achten.

Foto: iStock / Thinkstock

Gerade vor wichtigen beruflichen Weichenstellungen erweist sich in vielerlei Hinsicht der Weg zum Karriere-Coaching, das wie ein Sparringspartner die berufliche Wettbewerbsfähigkeit trainiert, als wertvoll. Neben einer höheren Objektivität der Ratschläge beleuchtet der kompetente Berater die Fragestellung seines Klienten aus verschiedenen Blickwinkeln und wägt Für und Wider von alternativen Lösungen ab. Er liefert ergänzende oder neue Ideen, hinterfragt kritisch die Denkansätze seiner Kunden und bekräftigt oder bezweifelt deren Richtigkeit. Für komplexe Situationen entwickelt er gemeinsam mit dem Kunden Strategien und taktisches Vorgehen.

Allgemein gesprochen ist ein Karriereberater nichts anderes als ein Zuhörer, Vermittler von Denkanstößen, Feedback-Lieferant und Motivator. Bei genauerem Hinsehen ist er eher der nüchterne Analytiker, der genau die Ausgangssituation und die beruflichen Bedürfnisse der Kunden erkennen muss. Mit seinem fachlichen Hintergrund und einem Schuss Kreativität gelingt es ihm zudem, beim Karriere-Coaching eigene Ideen für die Lösung des Kundenproblems einzubringen. Im Vordergrund steht dabei Pragmatismus, weniger die große Gefühlsduselei nach dem Motto: „Jeder kann alles und ist seines eigenen Glückes Schmied!“

Berufliches Karriere-Coaching liegt im Trend

„Trendy“ im Karriere-Coaching sind heute beispielsweise berufliche Orientierungsgespräche. Dabei rücken die folgenden Fragen in den Mittelpunkt:

  • Bin ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber überhaupt richtig aufgehoben?
  • Wie kann ich dort meinen Karriereansprüchen den notwendigen Nachdruck verleihen?
  • Bieten sich in den traditionellen Branchen wieder bessere Perspektiven als in den neuen?
  • Welche der mir gebotenen beruflichen Alternativen soll ich wahrnehmen?
  • Wie bekomme ich einen möglichst objektiven Überblick zu meinen Karrierepotenzialen?
  • Wie hoch ist mein Marktwert?
  • Soll ich mich mit meiner Geschäftsidee selbstständig machen?
  • Wann soll die berufliche Veränderung stattfinden?
  • Wie kann ich meine Karrierepotenziale intern und extern abfragen?

Beim Karriere-Coaching auf Seriosität achten

Wer sich zu einem Karriere-Coaching entschließt, sollte bei Stundensätzen ab 100 Euro aufwärts schon genauer recherchieren, um sein Geld auf das richtige Pferd zu setzen. Es empfiehlt sich eine Vorabprüfung des Coaches. Dabei spielen weniger die schriftlichen Informationen eine Rolle, denn bunte Bildchen und emotionsorientierte Versprechen in Broschüren können die Chemie zwischen Berater und Klienten nicht klären.

Und die muss von Beginn an stimmen, soll das Karriere-Coaching erfolgreich sein. Hilfreich ist da eher ein erstes Telefonat, in dem folgende Punkte geklärt werden sollten: beruflicher Werdegang des Beraters, Coachingerfahrung, Branchen- und Zielgruppenorientierung, Leistungsspektrum, Ablauf und Abrechnung der Coachingleistung, Zeitpunkt und Ort für ein erstes Coaching.

Ein Karriere-Coaching birgt keine Garantien

Selbst, wenn der vermeintlich richtige Coach gefunden ist, garantiert dies noch lange kein gutes Ergebnis. Der Klient muss dem Berater ein hohes Vertrauen entgegenbringen und sich auf dessen Vorgehensweise einlassen können. Er muss den Coach mit umfangreichen persönlichen Informationen versehen und sich letztendlich aktiv in das Karriere-Coaching einbringen. Wer in ein Coaching geht, seine Ausgangssituation und Wünsche nur knapp schildert und die Denkarbeit für Lösungen alleine dem Berater überlässt, holt für sich nicht das Optimum heraus. Vielmehr muss es dem Berater und Klienten gelingen, schnell einen produktiven Arbeitsstil des gegenseitigen Vertrauens und der gegenseitigen Befruchtung zu entwickeln.

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