Heiko Mell

Do you speak English?

Antwort:

Vorstellungsgespräche bringen es an den Tag: Noch immer sind die Englischkenntnisse sehr vieler Bewerber nicht auf jenem Stand, den schon ein reines berufliches Überleben in den nächsten zwanzig bis dreißig Jahren zwingend erfordert! Von Karriereambitionen einmal ganz abgesehen: Dann gelten noch weit höhere Anforderungen.

Nach wie vor verlassen sich allzu viele Akademiker darauf, daß sie Englisch „ja derzeit nicht brauchen“. Dann aber wird das arbeitgebende Unternehmen verkauft – die neue Konzernsprache ist Englisch. Oder ein ungeplanter Wechsel wird erforderlich – das sonst passende Stellenangebot fordert ein gebrauchsfähiges Englisch.

Es ist in dieser zusammenwachsenden Welt einfach nicht mehr möglich, der Anforderung an den sicheren Umgang mit dieser Sprache zu entgehen. Ja, Englisch ist eigentlich schon keine Fremdsprache mehr, sondern wird zunehmend selbstverständlicher Standard. Oft gibt bereits die zweite Fremdsprache den Ausschlag, aber das ist ein anderes Thema.

Schulkenntnisse reichen natürlich niemals, auch ein paar Semester Technisches Englisch nicht. Zwei Auslandssemester und/oder ausgeprägte Praktika in entsprechenden Ländern sind jedoch eine gute Basis. Letztlich zählt der Grad der Perfektion: Können ist wichtiger als Zertifikate; Englischkenntnisse sind jederzeit im Gespräch überprüfbar (und die begehrten „Muttersprachler“ haben überhaupt kein Zertifikat).

Es kann nicht unser Ziel sein, in jedem deutschen Organigramm „Sales“ zu sagen, wenn Vertrieb gemeint ist. Aber unsere Zukunft sind die internationalen Märkte. Und dort spricht man leider nicht Deutsch. Bliebe der Trost, daß für die anderen zu schwer zu sein scheint, was bei uns schon die kleinen Kinder recht gut im Griff haben (Deutsch). Aber es wäre ein schwacher (Trost). Lernen Sie also lieber Englisch. Sofort!

Kurzantwort:

Frage-Nr.: 7
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 2
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2000-01-14

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