Heiko Mell

Karriere wichtiger als Sex!

Antwort:

Nein, von mir ist das nicht, ich werde mich hüten. Schließlich geht es hier um einen der zentralen Urtriebe, welche die Menschheit bewegen (der Sex, weniger die Karriere).

Aber die Frauen sagen es! Am 13.03.2007 erschien ein Bericht auf der Titelseite von „Die Welt“. Er informierte über eine Umfrage für die Zeitschrift „Brigitte“. Danach mussten sich die Teilnehmerinnen jeweils im Hinblick auf das, worauf es ihnen bei Männern ankommt, für eine Möglichkeit entscheiden.

Zwei Drittel der Frauen zogen einen Karrieristen dem guten Liebhaber vor. Nur jede siebente Frau findet Mut männlich. 89 Prozent sagen, viel wichtiger sei doch Verantwortungsbewusstsein. Und nur 40 Prozent wollten einen guten Zuhörer, die anderen zogen die Alternative „Entscheidungsfreude“ vor.

Was sagt uns das nun im Hinblick auf diese Serie? In aller Kürze zumindest dieses: Karriere macht Männer sexy!

Und bei der Gelegenheit noch eine Anmerkung zu der auch hier wieder angesprochenen typischen Manager-Fähigkeit: Angemahnt wird stets nur, dass der Mann, um den es hier geht, freudig entscheidet. Niemand verlangt, dass auch richtig entschieden wird. „Entscheidungsgüte“ oder etwas in der Art liest man praktisch nie, auch in Anforderungsprofilen nicht. Das ist auch sehr vernünftig, denn Entscheidungen sind schon nach ihrer Definition verbunden mit Begriffen wie Ungewissheit, fehlende Informationen und Risiko.

Folgerichtig verlangt auch niemand vom Entscheider eine Garantie für Unfehlbarkeit. Nur wer deutlich öfter falsch liegt als richtig, bekommt später Ärger. Zumindest gilt das im Management. Für private Beziehungen fehlt es noch an der passenden Umfrage.

In meinem immerwährenden Streben nach einprägsamer Vereinfachung fällt mir dann noch eine Empfehlung für Manager ein, abgeleitet aus der so gesuchten Entscheider-Qualifikation: Was immer Sie tun, tun Sie es wenigstens freudig. Schaden kann das nicht einmal beim Sex.

Kurzantwort:

Nein, von mir ist das nicht, ich werde mich hüten. Schließlich geht es hier um einen der zentralen Urtriebe, welche die Menschheit bewegen (der Sex, weniger die Karriere).

Frage-Nr.: 305
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 20
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2007-05-16

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