Heiko Mell

Seit zwanzig Jahren …

Seit ca. zwei Jahrzehnten lese ich Ihre Karriereberatung. Unmittelbar nach Abschluss meines Maschinenbaustudiums abonnierte ich die VDI nachrichten und lernte die Tipps und Erfahrungen Ihrer Karriereberatung sehr schnell zu schätzen, anzuwenden, d. h. im beruflichen Alltag auszuprobieren. Die wöchentlichen Ausgaben der VDI nachrichten erwarte ich u. a. wegen dieser Serie mit Vorfreude und nehme mir beim Lesen der Fragen und Ihrer Antworten sehr viel Zeit.

In der Regel versuche ich, Ihre Antworten zu erahnen. Dies gelingt nicht immer. Sie analysieren sehr scharfsinnig und kritisieren dabei Unbedachtheiten und Ungereimtheiten. Dabei erkenne ich stets Ihr Ziel, den Fragestellern zu helfen und ihnen Wege aufzuzeigen. Es versteht sich von selbst, dass diese nicht immer die bequemen sind.Ich darf Ihnen zu Ihrer Serie gratulieren und machen Sie weiter so.

Antwort:

Es gibt erfreulicherweise noch immer sehr viel Zustimmung zu dieser Serie. So fangen viele Einsendungen, in denen es eigentlich um ein Problem des Fragestellers geht, mit Lob und Zustimmung an. Im Abdruck lasse ich diese Einleitungen zumeist weg, da die ständigen Wiederholungen die Leser irgendwann langweilen würde. Allerdings freue ich mich sehr darüber – und auch die Verantwortlichen dieser Zeitung lesen sicher sehr gern einmal neben den klassischen Fragestellungen auch Meinungen der Leser zu dem gesamten Vorhaben „Karriereberatung“.

Bei der Gelegenheit: Zumindest beim erstmaligen Erscheinen dieser Serie 1984 war deren Prinzip, wie ich nach bestem Wissen und Gewissen sagen kann, vollkommen neu und eine exklusive Entwicklung für diese Zeitung. Niemals zuvor hatte jemand versucht, konkrete Fragen aus dem Alltag des gesamten Berufslebens offen zu beantworten. Wir waren seinerzeit sehr gespannt, wie das wohl ankommen würde und sind eigentlich bis heute angenehm überrascht und sehr froh über die doch weitgehend erkennbare Zustimmung.

Selbstverständlich gibt es auch gelegentlich Kritik – wenn diese irgendwie vernünftig und sinnvoll zu sein scheint, drucken wir sie in jedem Fall ab, damit die Leser ein realistisches Bild des Meinungsstandes vor sich haben.

Ich bin übrigens der festen Überzeugung, dass auch der gelegentliche Abdruck von Lob und Anerkennung seinen Sinn hat: Insbesondere neu dazustoßende Leser werden sich häufig fragen, wie diese nach wie vor etwas ungewöhnliche Serie denn wohl ankommt und ob es nicht „reihenweise“ kundige Menschen gibt, die mit flammenden Worten zu beweisen versuchen, dass der Autor dieser Antworten überwiegend Unrecht hat, Unsinn von sich gibt etc. Von wenigen und statistisch kaum ins Gewicht fallenden Ausnahmefällen abgesehen, kann ich damit nicht dienen – wenn sich jemand die Mühe macht, auf das gesamte Thema dieser Serie und ihre Darstellung einzugehen, dann überwiegt erfreulicherweise die Anerkennung bei weitem.

An dieser Stelle allen Lesern, die meine Motivation durch ihre stete Anerkennung fördern, herzlichen Dank – wie natürlich auch diesem Einsender, der sich dadurch empfahl, dass er selbst weiter nichts von mir wollte (was natürlich auch nicht etwa zu beanstanden wäre, da es ja der Zweck dieser Serie ist, konkrete Anliegen zu bearbeiten).

Noch ein Wort zum Versuch dieses Einsenders, meine Antworten zu erahnen. Ich verspreche feierlich: Spätestens dann, wenn die Mehrheit der Leser erklärt, sie träfe bei jedem dieser Versuche stets „auf den Punkt genau“ meine Aussagen dazu, kann ich mit dieser Arbeit aufhören. Denn mehr hätte ich in meinen kühnsten Träumen nicht zu erreichen gehofft, als die Fähigkeit bei unseren Lesern zu schulen, selbst die Lösung zu den gestellten Aufgaben zu finden.

Frage-Nr.: 1691
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 33
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2002-08-17

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