Heiko Mell

Lebenslauf – falsch herum, aber richtig!

Antwort:

Es gibt neben der klassischen („deutschen“) Form des Lebenslaufaufbaus, die vorn bei der Geburt beginnt und beim heutigen Job endet, die „amerikanische“, die sich von hinten nach vorn durch die Zeitabläufe frisst. Ich mag das weniger, viele andere Fachleute ebenfalls nicht. Als Argument am Rande: Ein „Lauf des Lebens“ ist das ja nicht, man kann also auch nicht „Lebenslauf“ darüber schreiben. Aber das ist hier nicht das Thema.

Mir fällt auf, dass einige Bewerber zwar die „amerikanische“ Grundform wählen, sich dann aber bei deren konsequenter Umsetzung unwohl fühlen. Tatsächlich stößt man auch auf Schwierigkeiten, wenn es beispielsweise gilt, drei verschiedene Positionen bei einem Arbeitgeber so richtig „falsch herum“ aufzulisten (schreibt man dann eigentlich „04/96 – 12/99“ oder radikal konsequent umgekehrt?).

Diese unsicheren Bewerber nun wählen in ihrer Verzweiflung einen Weg, der scheinbar ein Kompromiss ist, in Wirklichkeit aber den Leser restlos zur Verzweiflung bringt: Sie halten den Grundaufbau „amerikanisch“, beginnen also mit dem heutigen Arbeitgeber (oder der heutigen Arbeitslosigkeit), ordnen aber innerhalb der einzelnen Gruppen/Rubriken die Dinge wieder schön chronologisch „deutsch“. Beispiel: Da steht dann oben das heutige Unternehmen, dort steht aber zuerst die Einstiegsposition, dann folgt die zweite Aufgabe, die heutige danach – dann springt die Darstellung von dort acht Jahre zurück zum „vom bis“ beim vorletzten Arbeitgeber. Oder: Die Rubrik „Schule“ steht am Schluss, beginnt aber schön brav mit der Grundschule etc. Bitte tun Sie wenigstens das unter keinen Umständen – es nervt!

Kurzantwort:

Frage-Nr.: 117
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 21
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2002-05-25

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