In welcher Sprache?

Ich beobachte derzeit interessiert den Stellenmarkt. Dabei stellt sich mir die Frage, welche Bewerbungssprache bei internationalen Konzernen verwendet werden sollte. Anhängend ein Beispiel einer Ausschreibung einer Stelle, die in Deutschland, Dänemark oder England zu besetzen ist. Ist meine Annahme richtig, dass man sich an der Sprache der Ausschreibung orientieren sollte? Wie geht man mit Zeugnissen um (meine sind beispielsweise überwiegend in Deutsch)?

Antwort:

Viele dieser internationalen Arbeitgeber schreiben im Inserat eine Sprache vor – dann muss man dem folgen.Ihr Beispiel gibt eine E-Mail-Adresse in UK an, aber eine Tel.-Nr. in Deutschland. Hier sollten Sie sich grundsätzlich nach der Textsprache der Anzeige, vor allem aber nach dem Zielland richten, im Zweifel nach der Einsatzregion.Ich habe auch schon diverse Bewerbungen gesehen, die zweisprachig abgefasst waren, dann kann sich der Empfänger eine Version aussuchen. Man verfasst dabei jeweils Anschreiben und Lebenslauf in Deutsch und anschließend noch einmal in Englisch.Insbesondere im englischsprachigen Umfeld sind unsere sehr schwierigen (weil durch diverse Vorschriften eingeengten) Zeugnisse völlig unbekannt. Ich würde sie bei Zuschriften ins Ausland entweder weglassen oder in deutscher Sprache beifügen. Sie zu übersetzen, bringt Ihnen nichts – weil bei der Transferierung in eine andere Sprache zwar die Worte korrekt umgesetzt werden, der Leser aber nicht die bei uns so sorgfältig versteckte Bedeutung der Aussage erkennt. Das ist ja schon in Deutschland für einen Deutschen nicht so einfach und bedarf oft der Interpretation durch einen Fachmann. Einen Ausländer überfordert das oft restlos.

Kurzantwort:

Frage-Nr.: 2865
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 8
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2017-02-23

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