Heiko Mell

Ruiniert die eigene Absage spätere Chancen beim Unternehmen?

Vor einem halben Jahr habe ich mein Studium abgeschlossen und befinde mich nun in der glücklichen Situation, einen reibungslosen Übergang vom Studium in eine Tätigkeit geschafft zu haben, auf die ich schon zu Studienzeiten hingearbeitet habe – und Ihre Empfehlungen waren mir dabei eine sehr nützliche Hilfe.

Für Bewerbungsangelegenheiten gefällt mir Ihr Vergleich des Verhältnisses Arbeitgeber – Angestellter mit einer Ehe gut. Ich erinnere mich an einen Artikel, in dem Sie die Frage behandelten, ob man sich nach einer Absage durch das Unternehmen dort noch einmal bewerben kann.

Meine Frage: Hat eine Bewerbung ernsthafte Erfolgsaussichten, wenn die Situation umgekehrt ist, d. h. wenn man sich dort bereits einmal vorgestellt hatte, eine Zusage erhielt und später ablehnte? Vielleicht fühlt sich der Bewerbungsempfänger dann als „verschmähte Liebschaft“?

Antwort:

Junge Menschen bekommen einen „Rabatt“ bei der Beurteilung dessen, was sie tun (vom früheren Polizistengegner zum späteren Top-Minister geht durchaus, beispielsweise). Anfänger bekommen ebenfalls überall „Rabatt“. Junge Anfänger können also mit besonders viel Nachsicht rechnen:

1. Bewerben Sie sich später dort ruhig erneut (vermutlich erinnert sich niemand mehr an Sie – je größer das Unternehmen, desto größer dafür die Wahrscheinlichkeit).

2. Da ein späteres Erinnern (z. B. über eine Datenbank) aber jederzeit möglich ist, sollte jeder Bewerber, der eine Absage erteilt, diese nett, freundlich und voller Verständnis für die Belange des Unternehmens verfassen – und die Firma nicht unnötig verärgern (erst mündlich zu-, dann schriftlich absagen, beispielsweise).

Frage-Nr.: 1705
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 41
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2002-10-12

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