Heiko Mell

Unvorstellbar und lächerlich

Schon während meines Studiums las ich Ihre Veröffentlichungen in den VDI nachrichten. Viele Aspekte und Darstellungen, die Sie dort darstellten, klingen für den Laien unvorstellbar und lächerlich. Aus der täglichen Praxis jedoch (inzwischen bin ich im Management tätig) muss ich Ihnen absolut recht geben.

Antwort:

Ich weiß, ich weiß, liebe Leser, wir hatten in der letzten Zeit Leserbeiträge dieser Art des Öfteren. Daher will ich diesen auch gar nicht weiter kommentieren – ich versuche einen neuen Ansatz.

Aufklärung darüber, wie das berufliche System funktioniert, ist mein zentrales Anliegen. Viele – insbesondere jüngere – Leser sind (noch) so weit vom Thema entfernt, dass sie meine Darstellungen in die Kategorie „Das kann doch alles gar nicht wahr sein“ einordnen.

Schön – aber was ist es jeweils genau, das teils unvorstellbar, teils lächerlich ist? Sagen Sie es mir, geehrte (jüngere) Leser, nennen Sie Details zu den einzelnen Fällen. Mir, der ich nun doch recht tief im Thema drin stecke, helfen solche Hinweise. Dann kann ich diese kritischen Aspekte besonders eingehend erläutern, gerade dort Ursachen nennen – und damit Ihnen so gut wie irgend möglich helfen.

Vielleicht ist ja für viele Leser etwas besonders unvorstellbar, das für mich und andere Fachleute längst als selbstverständlich abgehakt ist. Schreiben Sie mir also, was Sie am wenigsten verstehen und/oder akzeptieren können. Beispiel:

WARUM EIGENTLICH DARF ICH KEINEN ÄRGER MIT MEINEM VORGESETZTEN HABEN? DER KÖNNTE DOCH TATSÄCHLICH IM UNRECHT SEIN!

Oder kritisieren Sie, was Ihnen sonst so auf der Seele liegt („Mehr Geld für alle“ wollen wir uns schenken – ich denke eher an Verständnisfragen). Nur Mut!

Ihnen, geehrter Einsender, gebührt Dank für die anregende Wortwahl, aber auch der Hinweis, dass die „…Darstellungen, die Sie dort darstellten …“ sprachlich noch keine völlig überzeugende Lösung darstellen.

Frage-Nr.: 2151
Nummer der VDI nachrichten Ausgabe: 34
Datum der VDI nachrichten Ausgabe: 2007-08-24

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