Management

Raus aus der Pilotphase, rein ins Bewerten nach Umsatz und Gewinn

Die Investitionen von Unternehmen in B2B-E-Business-Projekte sind in den vergangenen drei Monaten erneut leicht gesunken. Dies zeigt das quartsweise erhobene „E-Business Trend-Panel“ der VDI nachrichten. Nach Einschätzung der befragten Spezialisten setzt sich damit fort, was sich seit Jahresanfang abzeichnet: Der Markt für Dienstleistungen im E-Business-Bereich wächst nicht mehr. Die momentane Situation wird als schwierig eingeschätzt.
Dorit Spiller, die bei der Berliner Berlecon Research das Trend-Panel betreut: „Dass vereinzelt Spezialisten dennoch eine steigende Nachfrage verzeichnen, kann vor allem aus dem verstärkten Konsolidierungstrend resultieren. Einige Wettbewerber verlassen den Markt für die verbleibenden Unternehmen kann sich die Nachfrage zu bestimmten Themen dadurch vereinzelt erhöhen.“
Andere Dienstleister berichten hingegen von gestoppten Projekten. Neue E-Business-Projekte würden so gut wie gar nicht aufgesetzt, allenfalls bestehende Aktivitäten gebündelt.
Wann der Markt der Business-to-Business-Aktivitäten wieder wächst, weiß zur Zeit niemand. Gesucht sind deshalb die Geschäftsfelder, wo Investitionsstrategien zu erkennen sind.
Dorit Spiller: „Die Vorreiterbranchen in Sachen E-Business sind nach wie vor diejenigen, die durch große Akteure und durch starke Konzentration gekennzeichnet sind.“
Die Automobilindustrie wird von den befragten Software- und Dienstleistungsanbietern als die Branche genannt, die zurzeit in Deutschland am meisten in das B2B-Geschäft investiert.
In die Spitzengruppe der Investoren hat sich auf Platz zwei die Chemie- und Pharmaindustrie vorgeschoben. In den vergangenen Quartalen belegte diese Branche lediglich den vierten oder fünften Platz.
Auf dem dritten Platz stehen – wie bereits im vergangenen Quartal – die großen Finanzdienstleister – also Banken und Versicherungen – dicht gefolgt von der Telekommunikationsbranche.
Den größten Nachholbedarf haben hingegen die Branchen mit kleineren und mittleren Unternehmen. Wie bisher steht der Maschinen- und Anlagenbau bei den Nachzüglern ganz vorn. Ähnlich verhält es sich mit dem Handel, besonders dem Einzelhandel.
Zwar nutzt der Handel auf der Verkaufsseite die elektronischen Kanäle schon recht erfolgreich mit „Frontend-Lösungen“ Richtung Kunde (Business-to-Customer ), aber auf der Beschaffungsseite, bei der Anbindung von Lieferanten, wird noch großer Nachholbedarf gesehen.
Die Aktivitäten im B2B-E-BusinessBereich haben derzeit vor allem ein Ziel: schnelle Realisierung von Kostenersparnissen. Gesucht wird wieder die passende Investitionsstrategie.
Ins Mittelfeld der Investitionsprioritäten verwiesen werden Beschaffungslösungen (E-Procurement) sowie Projekte aus dem Supply Chain Management (SCM), wo es zum einen um die Anbindung an Kunden und Lieferanten, zum anderen um die Anbindung an externe Dienstleister z. B. Marktplätze geht.
Nach Angaben der Dienstleister geht es bei den Unternehmen derzeit sehr stark darum, die Wettbewerbsposition zu sichern und Kosten einzusparen. Damit wird es wichtig, vorhandene Beschaffungslösungen möglichst schnell aus der Pilotphase herauszubringen und die versprochenen Einsparpotenziale zu realisieren. Das gilt auch für Verkaufslösungen. Hier steht vor allem die Professionalisierung von Services und Katalogmanagement im Vordergrund.
Dorit Spiller: „Die Etablierung von klassischen E-Commerce-Lösungen ist hingegen weitgehend abgeschlossen, der Markt in diesem Bereich gesättigt.“
Auf den Abstiegsplätzen der Investitionshitparade: E-Learning, mobile Dienste und ASP/Outsourcing. Langfristig glauben Experten jedoch, dass Firmen mit Außendiensttätigkeit hier Einsparungspotenziale erzielen und die Effektivität steigern können. ds/rus

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