Management

Ingenieur mit Sozialkompetenz

VDI nachrichten, 6. 2. 04 –
Welcher Chef hätte diesen Anspruch nicht? „Ich möchte, dass meine Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen“, sagt Manfred Wittenstein, Vorstandsvorsitzender der Wittenstein AG. Im Gegensatz zu vielen anderen hat der Ingenieur und mittelständische Unternehmer aus dem fränkischen Igersheim im Main-Tauber-Kreis seine Ziele mit Leben gefüllt.
Die Familien- und Sozialorientierung seines Unternehmens stellt sicher, dass sich der Chef neuerdings mit dem Titel „Arbeitgeber des Jahres“ schmücken kann. Verliehen wird die Auszeichnung vom Institut für Mittelstandsökonomie der Universität Trier, zusammen mit der Kommunikationsagentur compamedia im Rahmen des Benchmark-Projektes „topjob“.
Wittenstein, der das Unternehmen Namens Dewitta Ende der 70er Jahre von seinem Vater übernahm, machte aus einem Hersteller für Handschuhnähmaschinen ein weltweit agierendes Hightechunternehmen. Heute ist die Wittenstein AG spezialisiert auf hochpräzise Antriebe für Roboter und Werkzeugmaschinen, aber auch für die Medizintechnik und Luftfahrt. Mit seinen 750 Mitarbeitern – davon 80 in Forschung und Entwicklung – erzielte man 2003 einen Umsatz von 85,3 Mio. €, mehr als die Hälfte davon im Ausland.
Antriebstechniken sind ein international wachsender Markt, sagt Wittenstein. Wer in ihm erfolgreich sein möchte, brauche nicht nur qualifizierte, sondern vor allem engagierte Mitarbeiter. „Sie müssen ein Gespür für Märkte haben und den Willen, etwas zu gestalten“, sagt der Chef. „Ich möchte, dass sich jeder – innerhalb bestimmter Spielregeln – entfalten kann.“ Deshalb bietet er nicht nur überdurchschnittliche Entgelte, sondern verzichtet bewusst auf leistungsabhängige Bestandteile. Außerdem haben die Beschäftigten die Möglichkeit, Arbeits- mit Familienzeiten im Alltag individuell aufeinander abzustimmen. Auf der Basis von Jahresarbeitszeitkonten müssen rechnerisch pro Woche 37,5 Stunden gearbeitet werden.
Weitere lobenswerte Merkmale aus Sicht der topjob-Jury sind Freizeitangebote wie Fitnessraum und Kinowochen sowie das Treffen für junge Eltern. Schließlich unterstützt Wittenstein das Engagement seiner Beschäftigen außerhalb des Unternehmens: Wer in einem Verein oder Projekt aktiv ist, kann mit einem Zuschuss von 1000 € für die jeweilige Arbeit rechnen.
Als „Kopf, Herz und Motor des Unternehmens“ (so Wittenstein über Wittenstein) hat er die nächsten Jahrzehnte der AG bereits geplant. Spätestens in 15 Jahren soll seine Tochter Anna-Katharina, die derzeit in den Ingenieurwissenschaften promoviert, übernehmen. „Doch vorher muss sie ihre Sporen bei anderen Arbeitgebern verdienen“, sagt der Vater.
HELENE CONRADY
www.wittenstein.de

Von Helene Conrady

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