Management

Der Mann zwischen den Stühlen  

VDI nachrichten, Karlsruhe, 19. 8. 05 –

Herausforderungen mag ich“, zitiert ihn die Regionalpresse. Diese Einstellung wird Wolfgang Dietrich Hein ab 1. September sicher hilfreich sein, wenn er offiziell seinen neuen Posten als CEO der IWKA-Gruppe in Karlsruhe antritt.

Nie habe er in seiner Karriere einfache Fälle übernommen, sagt Hein. Und damit hat er auch seine neue Station im Blick. Denn der Ingenieur der Elektrotechnik soll den Maschinen- und Anlagenbauer, der im Jahr 2004 2,3 Mrd. € Umsatz machte, im ersten Halbjahr 2005 jedoch in die Verlustzone rutschte, wieder auf Kurs bringen.

„IWKA wird sich auf diejenigen Tätigkeitsfelder konzentrieren, die hohes Ergebnis- und Wachstumspotenzial bieten“, kündigte das Unternehmen in der vergangenen Woche an.

Doch Aktionäre, allen voran Großaktionär Guy Wyser-Pratte, Vorstand und Aufsichtsrat ziehen hier derzeit offenbar nicht an einem Strang. Während sich der Amerikaner Wyser-Pratte für eine Stärkung der Robotiksparte rund um Kuka einsetzt, will der Vorstand weiterhin auf den bisherigen Dreiklang aus Roboter-, Verpackungs- und Automobiltechnik setzen. Vor allem die schwache Nachfrage der Autohersteller sei für die jetzt vorgelegten roten Zahlen verantwortlich.

Mit einem umfangreichen Sanierungsprogramm will IWKA bis 2007 zu alter Kraft zurückfinden. Der gebürtige Düsseldorfer Hein soll es richten, wie schon so oft in seiner Karriere. Der Gründer der Unternehmensberatung Hein & Partner, München, arbeitete seit 1990 für Betriebe, die saniert oder restrukturiert werden mussten.

Zuletzt war Hein als Geschäftsführer der Coperion GmbH tätig, bevor ihn der Ruf aus Karlsruhe erreichte. Doch dieser Ruf war zunächst eher undeutlich zu hören, gab es doch bei IWKA noch einiges Gerangel um die Nachfolge des zurückgetretenen Hans Fahr. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, sei das Verhältnis von Aufsichtsrat und Großaktionären schwierig und gerade im Hinblick auf die zukünftige Konzernleitung auf die Probe gestellt worden. Angeblich sei die Berufung Heins auch nicht mit Wyser-Pratte und Co. abgestimmt worden. Und der Aufsichtsrat, der den neuen Mann an die IWKA-Spitze hob, wird in dieser Form bald nicht mehr bestehen, da die Vertreter der Kapitalseite ihre Mandate voraussichtlich im Oktober niederlegen werden.

Der selbstbewusste Manager Hein will die Zukunft der IWKA-Gruppe trotzdem in die Hand nehmen. Eine Zukunft, in der es nicht nur um bessere Zahlen und Restrukturierung geht, sondern auch darum, die Gremien wieder zu einer konstruktiven Arbeit zu bewegen und das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen. SIMONE ZELL

Von Simone Zell

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