Nach dem Studium ins Ausland

Der beste Zeitpunkt für den Auslandsaufenthalt

Teaser: Ein beruflicher Auslandsaufenthalt kann eine Ingenieur-Karriere fördern. Doch wann ist der beste Zeitpunkt? Ist es sinnvoll, gleich nach dem Studium ins Ausland zu gehen? Ja – denn dann stehen meist noch keine Hindernisse wie Festanstellung und Familie im Weg.

Ein Auslandsaufenthalt bietet durchaus viele Chancen.

Ein Auslandsaufenthalt bietet durchaus viele Chancen.

Foto: panthermedia.net/AllaSerebrina

Wann ist der richtige Zeitpunkt für Auslandsaufenthalt? Diese Frage stellen sich gerade zwei frisch gebackene Ingenieure mit dem Schwerpunktfach Konstruktion. Bei ihrem Besuch auf der Hannover Messe bekamen beide von einem deutschen Automobilzulieferer die Offerte, in der gerade neu installierten Entwicklungsabteilung in Detroit ihre berufliche Karriere zu starten.

Beide sind sich jedoch nicht ganz sicher, ob das überraschende Jobangebot für ihre Karriere wirklich förderlich ist. Auf der anderen Seite reizt der Auslandsaufenthalt. „Zwei oder drei Jahre USA – das wäre doch nicht schlecht“, meint einer der beiden Absolventen. Seinen Studienkollegen bewegt dagegen mehr die Frage, ob es nicht doch besser wäre, erst einmal in Deutschland Berufspraxis zu sammeln, um sich dann in das Abenteuer Übersee zu stürzen.

Die Chance zum Auslandsaufenthalt unbedingt nutzen

Bei nüchterner Betrachtung muss den Ingenieuren empfohlen werden, das Eisen dann zu schmieden, wenn es heiß ist. Dies gilt in zweierlei Hinsicht: Im jugendlichen Alter ist der Drang ins Ausland besonders hoch. Aufbruchstimmung, Träume, Visionen usw. vermischen sich mit der Vorstellung, dass ein längerer Auslandsaufenthalt generell karriereförderlich ist. Zum anderen reicht der alleinige Wille, den Berufsweg außerhalb der heimischen Grenzen fortzusetzen nicht aus.

Alternativen müssen generiert werden und das fällt heute nicht leicht. Oftmals verhindern in späteren Lebensabschnitten auch soziale, familiäre oder berufliche Verpflichtungen den Auslandsaufenthalt. Hinzu kommen Befürchtungen, mit dem Schritt ins Ausland den Weg ins Abseits anzutreten. Fern der heimischen Unternehmenszentrale laufen viele Entscheidungen an Mitarbeitern und Führungskräften im Ausland vorbei und andere Kollegen treten dort die steilen Karrieren an.

Den Auslandsaufenthalt möglichst in starken Wirtschaftsnationen machen

Konkret heißt das: Ein Ingenieur, der die Chance hat, direkt nach dem Studium einen Auslandsaufenthalt zu absolvieren, sollte diesen Schritt ruhig wagen. Im Grunde gibt es keinen besseren Zeitpunkt für dieses Vorhaben. Wenn das fremde Land auch noch mit stark positiven Klischees belegt ist wie die USA, spricht erst recht nichts dagegen. Andere Länder und Regionen mit ähnlich positiven Klischees sind etwa Großbritannien, Skandinavien, Kanada, Australien, Singapur. Weniger Vorteile im Lebenslauf bringen sehr exotische Länder sowie wirtschaftlich schwache und politisch instabile Regionen – auch wenn sie möglicherweise reizvoller anmuten.

Was die fachlichen Voraussetzungen und Anforderungen für den Auslandsaufenthalt angeht, sollte man sich nicht allzu viele Gedanken machen. Zwar leuchten die deutschen  Hochschulabschlüsse im Ausland nicht mehr so hell wie in früheren Zeiten, dennoch sollte ein deutscher Absolvent mit einem soliden Ingenieurstudium und guten Leistungen keine Selbstzweifel aufkommen lassen. Zudem wird von einem Neuling am Arbeitsplatz kaum der kreative Höhenflug erwartet. Was zu tun ist, wird vorher gezeigt. Eine rasche Auffassungsgabe, die entsprechende Sozialisierungsbereitschaft und natürlich gute Sprachkenntnisse sind die besten Garanten für einen erfolgreichen Arbeitsaufenthalt im Ausland.

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