Gesundheit

Krankheit bleibt oft unerkannt

In Deutschland leidet etwa jeder Zehnte an Depressionen, Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Die Wahrscheinlichkeit, im Laufe eines Menschenlebens an einer Depression zu erkranken, beträgt etwa 5 % bis 12 %. Oft bleibt die Krankheit unerkannt. Die wegen anderer Erkrankungen behandelnden Hausärzte erkennen häufig nicht, dass ihr Patient unter Depressionen leidet. Jedoch wünschen 63 % der Patienten, dass ihr Hausarzt sie nach psychischen Beschwerden befragt. Zur Behandlung wünschen die Patienten entweder Antidepressiva und/oder Psychotherapie. Immerhin 25 % der Patienten könnten sich eine bessere medizinische Betreuung vorstellen, doch auch die medikamentöse Therapie lässt noch Wünsche offen: Nur 10 % der befragten Patienten meinen, die Medikamente halfen ihnen über ihre Krankheit hinweg.
Anzeichen einer Depression: Antriebsschwäche, innere Unruhe, Schlafstörungen, Traurigkeit, innere Leere, Schuldgefühle, Selbstmordgedanken, vermindertes Selbstwertgefühl, fehlende Lebensfreude, Angstgefühle.
Depressionsformen: Man unterscheidet zwischen leichten, mittelschweren und schweren Depressionen. Die beiden letzteren Erkrankungsformen müssen dringend therapiert werden.
Dauer: Zwischen Wochen und Monaten, in Einzelfällen über Jahre hinweg.
Epidemiologie: Depression ist eine Gehirnerkrankung, an der bis zu 25 % der Frauen und ca. 10 % der Männer erkranken. Auch 2 % der Kinder unter zwölf Jahren sowie 5 % der Jugendlichen unter 20 Jahren sind von Depressionen betroffen. In den letzten Jahren war eine stärkere Zunahme von Depressionen, speziell bei Jugendlichen, festzustellen.
Kompetenznetz: Dank finanzieller Unterstützung durch das BMBF mit 20 Mio. € konnte kürzlich ein bundesweites „Kompetenznetz Depression“ ins Leben gerufen werden. Das Kompetenznetz optimiert die Patientenversorgung sowie die Forschungsanstrengungen im Bereich depressiver Erkrankungen.
Medikamentöse Therapie: Antidepressiva, Psychopharmaka, trizyklische Antidepressiva, dazu ergänzend Psychotherapie bzw. Psychoanalyse.
Neurotransmitter: Die verschiedenen Neurotransmitter-Spiegel, z. B. Noradrenalin, Serotonin etc. können bei ungenügender Sättigung einen Depressionsschub auslösen.
Psychoanalyse: Rund 25 % der psychisch Erkrankten suchen eine psychoanalytische Praxis oder ein Balint-Zentrum auf.
Rezidive: Depressionen wiederholen sich häufig im Lebensverlauf.
Selbsthilfegruppen: Hier finden viele depressive Patienten durch Gespräche in der Gruppe wieder zu sich selbst zurück.
Ursachen: Seelische Belastungen im Privat- oder Berufsleben, Schlaganfälle, andere körperliche Erkrankungen, Vererbung, Gehirnerkrankungen, Herzkrankheiten etc.res

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