Gesundheit

Dem drohenden Herzinfarkt ein Schnippchen schlagen

Manager im Alter zwischen 40 und 49 setzen sich dem höchsten Infarktrisiko aus. Investitionen in Gesundheits-Check-ups rechnen sich.

Für jeden Euro, den Unternehmen in Gesundheits-Check-ups für ihre Führungskräfte investieren, bekommen sie zwischen 1,34 € und 24,50 € zurück.“ Das Gesundheitsunternehmen Skolamed GmbH belegt diese Zahlen anhand einer aktuellen Studie. Außerdem legt die Erhebung an über 5000 untersuchten Personen offen, dass sich Deutschlands männliche Manager im Alter zwischen 40 und 49 Jahren dem höchsten Infarktrisiko aussetzen. Die positive Nachricht: Diese Führungskräfte haben gleichzeitig das größte Potenzial, die Gesundheitsrisiken positiv zu beeinflussen. Check-ups leisten dabei wichtige Unterstützung.
Skolamed-Geschäftsführer Michael Treixler: „Die Check-ups sollen vor allem der Erstellung eines Konzeptes zur Erhaltung und Förderung der Gesundheit und der Vermittlung von systematischen Trainingsmethoden dienen.“ Der Experte definiert Gesundheit als Gleichgewicht aus körperlichen, emotionalen, seelischen, sozialen und geistigen Komponenten, das maßgeblich die individuelle „Worklife-Balance“ bestimmt. Follow-up-Studien bei Check-up-Teilnehmern haben ergeben, dass im Zeitraum von zehn Monaten das Herzinfarktrisiko um 28,5 % sinkt. Besonders positiv wirken sie sich auch bei Muskel- und Skeletterkrankungen, Stress und Übergewicht aus. Um rund 50 % soll der Medikamentenkonsum zurückgehen.
Nach Treixler also genug Gründe, dass Unternehmen in die Gesundheitsprävention investieren, um so die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter zu steigern. Bei der Balinger Bizerba GmbH & Co. KG stehen rund 2500 Mitarbeiter im Dienst am Kunden. Ihr Kerngeschäft: Die Technik rund ums Messen und Wiegen. Andreas Bauer, Leiter Personal und Soziales bei Bizerba, macht pro Jahr zehn leitenden Führungskräften das Angebot für solch einen Check-up. Selbstverständlich auf Kosten des Unternehmens. Nicht nur bei Bizerba setzen sich Top-Führungskräfte täglich körperlichen und psychischen Höchstbelastungen aus. Die Folge: gesundheitliche Beschwerden, die nicht nur Leistungsvermögen und Motivation vermindern, sondern auch schwer wiegende Kontinuitätsprobleme im Unternehmen verursachen können. Viele Personalchefs der großen deutschen Unternehmen haben das erkannt.
„Diese Untersuchungen stellen eine geniale Symbiose dar, zwischen dem Wunsch des Arbeitgebers, möglichst hoch motivierte, gesunde und leistungsfähige Führungskräfte zu haben und dem persönlichen Nutzen des Untersuchten“, meint Dr. Michael Wagner, Geschäftsführer und leitender Arzt der Pegasus Fachgesellschaft Arbeitsmedizin mbH im schwäbischen Hechingen. Das sehen mittlerweile auch die Manager so. Denn trotz geringer Freizeit nehmen sie diese Angebote immer öfter wahr. Vor allem, wenn die Check-ups individuelle Verfahren berücksichtigen, regelmäßige Nachbetreuung anbieten und persönliche Lebenslagen mit einbeziehen. Im Laufe der Jahre hat sich bei Pegasus ein ausgeklügeltes System entwickelt. Es beginnt mit schriftlichen Kontakten vor der Untersuchung, erstreckt sich über die Untersuchungstage und setzt sich in verschiedenen Gesprächen über Ergebnisse und Konsequenzen fort.
Um sich von den Auswirkungen der Check-ups eine genaues Bild zu machen, befragte der leitende Werksarzt der Schering AG, Dr. Gerhard Johanssen, die Führungskräfte, die sein Pharmaunternehmen in die Privatklinik Meoclinic in Berlin schickt. Der Werksmediziner möchte zwar keine Details seiner Umfrage nennen, ist aber von den positiven Wirkungen der Gesundheits-Check-ups überzeugt. Dem kann Dr. Olaf Humplik, Leiter der Meoclinic, nur zustimmen: „Durch Kombination von Stressmanagement, Ernährungsberatung und Bewegungstheorie lernen die Gäste, mit ihren individuellen Ressourcen schonender umzugehen.“
Dass die Check-ups seinem Unternehmen nutzen, darüber ist sich Bizerba-Personalleiter Bauer sicher. „Die medizinischen Untersuchungen sensibilisieren unsere viel beschäftigten Manager für gesundheitsbewusstes Leben und Arbeiten.“ Auch in Zeiten wirtschaftlicher Engpässe ist das dem Unternehmen ein Extra-Budget wert. WERNER BRUCKNER
www.skolamed.de

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