Marktsituation

Arbeitsmarkt in der Schweiz ist attraktiv

Nicht nur der deutsche Arbeitsmarkt bietet Ingenieuren gute Aussichten. Auch der Arbeitsmarkt in der Schweiz liegt bei deutschen Ingenieure mit ihren
klassischen Tugenden hoch im Kurs. Nun ist die Schweiz mit seiner sprichwörtlichen Sauberkeit und Ordnung nicht jedermanns Sache.

Der Arbeitsmarkt in der Schweiz bietet neue Chancen.

Der Arbeitsmarkt in der Schweiz bietet neue Chancen.

Foto: panthermedia.net/swisshippo

Wer allerdings einige Zeit dort gewohnt und gearbeitet hat, lernt nicht nur schnell die Vorzüge vom Arbeitsmarkt in der Schweiz kennen, sondern lernT auch die des
Alpenlandes insgesamt schätzen und möchte kaum noch auf sie verzichten.

Geht es um die Rekrutierung von Ingenieuren für den Arbeitsmarkt in der Schweiz, zeigen sich die schweizerischen
Unternehmen häufig sehr viel weniger penibel und toleranter als deutsche
Arbeitgeber. So gibt es Platz für Ingenieure, die auf dem deutschen Arbeitsmarkt
aufgrund kleinerer oder mittlerer „Macken“ einfach nicht weiterkommen und bei
jedem standardisierten Bewerbungsprozess bereits in der Vorauswahl scheitern.

Neue Chancen auf dem Arbeitsmarkt der Schweiz

Diese Erfahrung machten zumindest zahlreiche Ingenieure in der jüngsten
Vergangenheit. Da bewirbt sich etwa ein Umweltingenieur, der in Deutschland nach
dem Studium seit wenigen Jahren in einer artfremden Tätigkeit arbeitet, um eine
Position im Umweltbereich auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz. Obwohl er sich
lobenswerter Weise durch eigenfinanzierte Kurse ständig weiterbildete, um auf
dem neusten Stand zu bleiben, agierte er in Deutschland am Arbeitsmarkt ohne
Glück.

Trotz vieler Bewerbungen kam es zu keinem Vorstellungsgespräch. Anders
bei seiner ersten Bewerbung auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz, die zu seiner eigenen großen
Überraschung gleich den gewünschten Erfolg brachte.

Arbeitsmarkt in der Schweiz agiert pragmatisch

Ähnliche Erfahrungen machte ein technischer Informatiker, der aufgrund seiner
Tätigkeit in einer öffentlichen Institution und seinem befristeten
Arbeitsvertrag bei Bewerbungen in Industrieunternehmen in Deutschland einfach
nicht weiter kam. Weniger klischeehaft zeigte sich ein helvetisches Unternehmen auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz
und holte den 35-jährigen an den Genfer See.

So lassen sich die Beispiele
fortsetzen. Neben den Fachkräften sind auf dem auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz selbstverständlich auch technische
Führungskräfte aus deutschen Landen gefragt. Flexibel zeigen sich die Unternehmen des Alpenstaates auch in Sachen
Einarbeitung. So werden zum Jobinterview nicht nur jene Kandidaten eingeladen,
deren Profil genau zu passen scheint.

Sehr gründlich wird geprüft, ob
Kandidaten, denen die eine oder andere Erfahrung fehlt, für das Unternehmen
durch eine systematische Einarbeitung nicht doch zu Leistungsträgern gemacht
werden können, eine Einstellung, von der der Arbeitsmarkt in der Schweiz langfristig profitiert.

„Schwitzer Dütsch“ als Hürde auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz

Was Bewerbungen angeht, sollte genauso vorgegangen werden wie in Deutschland.
Aufgrund der Mehrsprachigkeit auf dem Arbeitsmarkt der Schweiz müssen sich rein deutschsprachige
Bewerber auf die deutschsprachige Region beschränken. Eine kleine Hürde stellt
für manchen das „Schwitzer Dütsch“ dar, das zugegebenermaßen für unsere Ohren
gewöhnungsbedürftig ist. Bei etwas gutem Willen sollte dies aber keine wirkliche
Hürde für eine Bewerbung darstellen.

Vorteile haben natürlich Kandidaten, die
neben Deutsch auch Französisch oder Italienisch sprechen. Wer etwa bereits im
Dreiländereck Schweiz-Frankreich-Deutschland aufgewachsen ist, hat natürlich
einen riesigen Vorteil auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz. Dennoch ist der deutschsprachige Teil der Schweiz
wirtschaftlich so potent, dass hier ständig Ingenieure gesucht werden.

Arbeitsmarkt in der Schweiz: Höhere Lebenshaltungskosten gleichen Gehaltsvorteil aus

Wer auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz arbeitet, muss lange noch nicht dort wohnen. Viele Orte
lassen sich gut aus Deutschland als Pendler erreichen, zumindest, wenn der
Arbeitsplatz in der Grenzregion liegt. Versüßt wird dem Ingenieur der
Schweizaufenthalt durch ein vermeintlich wesentlich höheres Gehalt, zumindest
nominell.

Real gleichen jedoch die höheren Lebenshaltungskosten den im Schnitt
um 30 Prozent liegenden Gehaltsvorteil auf dem Arbeitsmarkt in der Schweiz schnell aus. Im Übrigen macht sich eine
Station bei einem Arbeitgeber aus dem Land der Toblerone im Lebenslauf recht
gut.

 

  • Bernd Andersch

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