Arbeit der Zukunft 07.07.2021, 16:18 Uhr

Homeoffice und Büro: Beschäftigte wollen hybride Arbeitsmodelle

Homeoffice und Präsenzzeit im Büro: Flexibilität und hybride Arbeitsmodelle sind Beschäftigten in Zukunft wichtig. Eine Studie deckt noch weitere Wünsche auf, die unsere Arbeitswelt beeinflussen werden.

Frau am Schreibtisch mit Laptop

Laut einer Studie von ClickMeeting wünschen sich viele Beschäftigte hybride Arbeitsmodelle.

Foto: panthermedia.net/AndrewLozovyi

Arbeiten Sie auch effizienter im Homeoffice? Dann geht es Ihnen wie 66 Prozent der Befragten einer ClickMeeting-Studie. Diese zeigt, dass viele Beschäftigte sich in Zukunft hybride Arbeitsmodelle aus Homeoffice und Präsenzarbeit wünschen.

Seit dem 1. Juli besteht keine Pflicht mehr im Homeoffice zu arbeiten. Dennoch befinden sich viele Berufstätige aktuell noch zum größten Teil am heimischen Schreibtisch. Die Präsenzzeiten im Büro erhöhen sich langsam, um schrittweise zum vorherigen Betrieb zurückzukehren. Doch sieht so unsere Arbeitswelt der Zukunft aus? Wenn es nach den Studienteilnehmern von ClickMeeting geht, die sich auf Webinare, Videokonferenzen und Online-Meetings spezialisiert haben, wandelt sich die tägliche Büroarbeit. Ein Hybrid-Modell aus Homeoffice und Präsenzzeit im Unternehmen können sich viele Angestellte vorstellen.

Hybride Arbeitsmodelle: Effizient im Homeoffice arbeiten

Die Arbeit von Zuhause wird von den meisten Befragten als positiv wahrgenommen. 700 Personen in der DACH-Region wurden von dem Spezialisten für Webinare und Videokonferenzen befragt. Die Studie „Wie bewerten wir Fernarbeit nach einem Jahr Pandemie?“ ergibt, dass 66 Prozent „gerne“ oder sogar „äußerst gerne“ im Homeoffice arbeiten. Neun Prozent sprechen sich gegen Homeoffice aus. Fast 70 Prozent sehen einen Vorteil im mobilen Arbeiten, da Arbeitswege eingespart werden und mehr Zeit zum effizienten Arbeiten bleibt. 38 Prozent geben aber auch zu, dass sie am heimischen Schreibtisch Überstunden machen.

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Grafik Studie Präferenz

Grafik: ClickMeeting

Austausch per Videokonferenz: Direkte Kontrolle durch Chef entfällt

Wer einen Kontrolletti als Chef hat, wird im Homeoffice aufatmen: Der Austausch zwischen Führungskraft und Team erfolgt in der Regel per Videokonferenz. Ständige Kontrollbesuche im Büro entfallen. 37 Prozent sind der Meinung, dass sich dies auf die Effizienz ihrer Arbeit positiv auswirkt. Nur jeder Zehnte geht davon aus, dass sich das Verhältnis zum Teamchef über die Distanz verschlechtert hat. 17 Prozent stellen sogar eine Verbesserung fest. Kennen Sie auch einen dieser fünf Cheftypen?

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Schmerzlich vermisst werden eher die Kollegen und Kolleginnen. 60 Prozent fehlen die Teammitglieder, denn ein Gespräch in der Teeküche oder gemeinsame Mittagspausen lassen sich virtuell nur schwer ersetzen. Doch man kann nicht alles haben: 57 Prozent stellen dafür einen positiven Effekt auf die persönlichen und familiären Beziehungen fest. Im Homeoffice ist man schneller im Feierabend und kann direkt Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen. 20 Prozent haben aber auch häusliche Spannungen festgestellt, denn das „aufeinander hocken“ kann schnell auf die Nerven fallen – vor allem, wenn beide Partner von Zuhause arbeiten.

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Hybride Arbeitsmodelle sind beliebt

Das vermeintliche Buzzword „New Work“ und hybride Arbeitsmodelle sind im Kommen. Die Befragten der Studie sprechen sich mehrheitlich für Mischformen aus Homeoffice und Präsenzarbeit im Büro aus: 54 % der Befragten bevorzugen ein solches hybrides Modell. 31 Prozent könnten sich auch dauerhafte Remote-Work vorstellen. Die komplette Rückkehr ins Büro löst hingegen weniger Begeisterung aus. Lediglich 15 Prozent bevorzugen diese Variante.

„Wie unsere Studie zeigt, haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter recht konkrete Wünsche, wie sie sich den weiteren Weg rund um Homeoffice und Präsenzarbeit vorstellen“, erklärt Sandra Kolaczyk, HR Business Partner. „Vielen erscheint dabei ein Hybrid-Modell als die optimale Variante und die Möglichkeit, das Beste aus den beiden Welten Homeoffice und Büro zu vereinen. Arbeitgeber wiederum sollten in diesem Zuge darauf achten, durch ebenso funktionale wie sichere IT- und Kommunikationslösungen dafür zu sorgen, dass der Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen bestehen bleibt. Denn die Umfrage belegt auch, dass dieser Aspekt für viele eine wichtige Rolle spielt.“

ClickMeeting bietet eine flexible Self-Service-Plattform, mit der Anwender und Unternehmen individuelle Szenarien in Bereichen wie virtuelle Veranstaltungen, digitales Lernen und Online-Kommunikation umsetzen können.

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Ein Beitrag von:

  • Sarah Janczura

    Sarah Janczura

    Sarah Janczura ist Content Manager und verantwortliche Redakteurin für ingenieur.de. Nach einem Volontariat mit dem Schwerpunkt Social Media war sie als Online-Redakteurin in einer Digitalagentur unterwegs. Sie schreibt über Technik, Forschung und Karrierethemen.

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