Mensch-Maschine-Kollaboration 13.05.2022, 09:17 Uhr

Festo stellt ersten pneumatischen Cobot für den Serieneinsatz vor

Bisher waren pneumatisch betriebene Roboterarme kaum über die Laborgrenzen hinausgekommen. Das will Festo nun mit seinem Cobot ändern. Er wird in Hannover erstmals präsentiert.

Den neuen pneumatischen Cobot erstmals vorgestellt haben Frank Melzer (li.), Vorstand Product and Technology Management bei Festo, und Christian Tarragona, Leiter Robotics.  Er soll 2023 auf den Markt kommen. Foto: Festo

Den neuen pneumatischen Cobot erstmals vorgestellt haben Frank Melzer (li.), Vorstand Product and Technology Management bei Festo, und Christian Tarragona, Leiter Robotics. Er soll 2023 auf den Markt kommen.

Foto: Festo

Kaum ein industrielles Marktsegment wird nach Ansicht von Marktbeobachtern in den nächsten Jahren so rasant wachsen wie die Mensch-Roboter-Kollaboration. Denn Cobots entlasten Mitarbeiter bei besonders kräftezehrenden oder monotonen Aufgaben. Sie sind aber auch ein Mittel, mit dem Unternehmen dem zunehmenden Fachkräftemangel begegnen. Durch Einsatz von Pneumatik will Festo nun eine neue Art der feinfühligen Robotik definieren.

Vorteile gegenüber Elektroantrieben

Laut Festo haben die pneumatischen Achsantriebe gegenüber den bisher genutzten Elektroantrieben viele Vorteile. So verdankt der Festo-Cobot seine Sensitivität, sein Gewicht und auch sein günstiges Preis-/Leistungsverhältnis der Pneumatik: Die Direktantriebe in den Gelenken sind kostengünstiger und besonders leicht, weil im Gegensatz zu elektrischen Lösungen keine schweren Getriebe und teure Kraft-Moment-Sensorik nötig sind. Zwei voneinander getrennte Kammern werden dabei mit Luft angesteuert. Dazu bringt das Unternehmen seine spezifische Expertise bei der Steuerung (Controlled Pneumatics) ein.

Der pneumatische Cobot wird laut Festo günstiger sein als elektrische Cobots dieser Klasse. Damit werde der Robotereinsatz auch für kleine und mittlere Unternehmen wirtschaftlich, die von manuellen Arbeitsprozessen geprägt sind.

Traglasten bis zu 3 kg

Einsatzgebiet des pneumatischen Helfers soll insbesondere das Kleinteilehandling mit Nutzlasten bis zu 3 kg sein. Der Cobot soll laut Frank Melzer, Vorstand Product and Technology Management bei Festo, ab 2023 auf den Markt kommen. Dann soll er auch durch seine einfache Bedienbarkeit neue Maßstäbe in der Mensch-Roboter-Kollaboration setzen. Somit könnten selbst kleine Losgrößen bzw. Arbeitsschritte automatisiert bearbeitet werden. Durch die einfache Inbetriebnahme und Programmierung sei kaum Einarbeitungszeit nötig.   (ciu)

Festo, Halle 6, Stand C22

www.festo.com

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