Jeff Bezos will 100 Mrd. $ in KI-basierte Automatisierung investieren
Der Amazon-Gründer möchte bestehende Firmen aufkaufen und auf Basis von physischer KI modernisieren. Das Geld soll aus dem Nahen Osten kommen.
Intelligente Roboter sollen nach Plänen von US-Milliardär Jeff Bezos die Fertigungsindustrie umkrempeln.
Foto: smarterpix/BiancoBlue
Amazon-Gründer Jeff Bezos will einen 100 Mrd. $ schweren KI-Fonds auflegen, der sich der Modernisierung der weltweiten Fertigungsindustrie widmen soll. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Im Fokus des Fonds stünden dabei die Rüstungs-, Chip-, Automobil-, und Aerospace-Industrie.
Lesetipp: TU München und Neura Robotics bauen weltgrößtes Robotik-Lernzentrum auf
Bezos plant dabei nicht, neue Firmen zu gründen. Sein Ziel ist es, bestehende Unternehmen zu übernehmen, umzustrukturieren und bei Erfolg wieder zu veräußern. Das 12-stellige Fondsvolumen will Bezos laut WSJ u.a. im Mittleren Osten und in Singapur einwerben.
Lesetipp: Überholt Roboter „Optimus“ das Tesla-Model Y?
Die Fonds-Initiative dürfte im Zusammenhang stehen mit „Project Prometheus“. Das ist ein von Bezos mitgegründetes KI-Startup. Das Unternehmen, das im November 2025 mit einer Finanzierung von rund 6,2 Mrd. $ startete, konzentriert sich auf die Entwicklung von künstlicher Intelligenz für den industriellen Einsatz, oft als „KI für die physische Wirtschaft“ bezeichnet.
Im Fokus stehen also smarte, autonom agierende Roboter. Dazu hat das junge Unternehmen bereits ein Startup im Bereich „Agentic Computing“ übernommen. Berichten zufolge plant Project Prometheus, einen Standort in Zürich zu eröffnen. Das Unternehmen agiert unabhängig von Amazon. Es wird von Jeff Bezos und Vik Bajaj, einem Veteranen der Life-Science-Branche, geleitet.
Brüder im Geiste? Jeff Bezos und Elon Musk
Bezos, der auch Gründer des Raumfahrtunternehmens Blue Origin ist, sieht offenbar gigantisches Marktpotenzial in den selben Branchen wie Elon Musk: New Space und Robotik.




