Ökologischer Werkzeugmaschinenbau 22.09.2021, 11:31 Uhr

Erstmals Supplier-Award für „Nachhaltigkeit“ verliehen

Im Vorfeld der EMO Mailand zeigt DMG Mori aktuell auf der „Pre-EMO-Show“ in Pfronten – live vor Ort und auch digital – insgesamt 25 klimaneutral hergestellte Hightech-Maschinen. Zudem wurden gerade die besten Partner und Lieferanten prämiert.

Auf der Pre-EMO-Show wurden fünf Partner und Lieferanten – teils virtuell, teils live dabei – mit dem „Partner Award 2021“ ausgezeichnet, die durch eine innovative und intensive Zusammenarbeit überzeugt haben. Foto: DMG Mori

Auf der Pre-EMO-Show wurden fünf Partner und Lieferanten – teils virtuell, teils live dabei – mit dem „Partner Award 2021“ ausgezeichnet, die durch eine innovative und intensive Zusammenarbeit überzeugt haben.

Foto: DMG Mori

Auf der Pre-EMO-Show bei Deckel Maho in Pfronten und bei dem diesjährigen „Partner Summit“ hat der Werkzeugmaschinenbauer Partner und Lieferanten – teils virtuell, teils waren sie live dabei – mit dem „Partner Award 2021“ ausgezeichnet. Insbesondere fünf Unternehmen überzeugten durch eine innovative und intensive Zusammenarbeit in den jeweiligen Kategorien: Und zwar Siemens, Matsue Yamamoto, Pragati Automation und Fuchs Petrolub sowie Integrity Next.

Durchgängigen Monitoringprozess realisieren

Erstmals wurde die Auszeichnung auch für herausragende Leistungen im Bereich „Nachhaltigkeit“ verliehen. Die Compliance-Plattform von Integrity Next bietet ein konsequentes Monitoring ganzheitlicher Nachhaltigkeitsperformance entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bereits heute nutzen mehr als 200 Top-Lieferanten von DMG Mori die Plattform für ihre Selbstauskunft – zum Jahresende werden es über 1500 sein.

Dr.-Ing. Masahiko Mori, Vorsitzender des Aufsichtsrats, erläuterte live auf dem Event in Pfronten: „Lieferanten und Partner haben bei uns einen hohen Stellenwert. Sie leisten einen strategisch bedeutenden Beitrag zu unserem Anspruch hinsichtlich höchster Qualität, Nachhaltigkeit und Innovation. Die heutigen Preisträger haben unsere hohen Erwartungen nochmals übertroffen.“ Christian Thönes, Vorstandsvorsitzender von DMG Mori, ergänzte dazu: „Stabile Partnerschaften sind in der heutigen Zeit wichtiger denn je. Der Technologiewandel – Automatisierung, Digitalisierung, Nachhaltigkeit – lässt sich nur gemeinsam mit starken Partnern bewältigen. Resilienz in der Lieferkette ist ein signifikanter Erfolgsfaktor.“

Klimaneutral produzierte Maschinen liegen im Trend

Im Vorfeld der EMO in Mailand, die vom 4. bis zum 9. Oktober 2021 stattfindet, zeigt DMG Mori vom 20. bis zum 25. September 2021 auf seiner „Pre-EMO-Show“ 25 Hightech-Maschinen, die nach eigenen Angaben vollständig klimaneutral hergestellt worden sind. Im Fokus stehen auf dem Ausstellungsgelände außerdem mehr als zehn ganzheitliche Automationslösungen für das Werkstück- und Paletten-Handling mit Leitrechnertechnologie sowie das fahrerlose Transportsystem „TH-AGV“ für den autonomen Werkzeug-Transport zwischen den Maschinen und einem zentralem Werkzeugmagazin. Ein weiteres Highlight ist das neue, digitale Subscription-Geschäftsmodell „Payzr“ – das Kürzel steht für „Pay with Zero Risk“. Software- und Equipment stehen damit als „as-a-Service“ bereit. Kunden können risikofrei, flexibel und planbar sowohl Maschinen- als auch Softwarelösungen günstig abonnieren. Dabei profitieren sie in idealer Weise von schnellen Innovationszyklen ohne Risiko – bei hoher Preistransparenz und damit bester Planungssicherheit.

Auftritt auch zur EMO an zwei Standorten

Der traditionelle Messeauftritt in der italienischen Metropole steht dieses Jahr ganz unter dem Motto „Get together“ – und das an gleich zwei Standorten: am Messestand in Halle 1 und im „Milano Showroom“, wo neun Werkzeugmaschinen ausgestellt sind – vier davon als ganzheitliche Automationslösungen. Ein zusätzliches Hospitality-Zelt lädt zum Dialog ein. Beide Locations, die nur rund zehn Kilometer voneinander entfernt sind, werden über einen kostenlosen Transfer-Shuttle verbunden. So bietet der Werkzeugmaschinenhersteller zahlreiche Möglichkeiten, nach langer Zeit wieder intensiv miteinander ins Gespräch zu kommen.

An beiden Locations zeigt der Technologieführer seine jüngsten Entwicklungen. Highlight ist die „Weltpremiere“ der NZ-Baureihe, mit der im Anwendungsfeld des Produktionsdrehens neue Maßstäbe gesetzt werden sollen. Im Showroom wird dazu eine automatisierte „NZ TRE“ vorgestellt, während auf dem Messestand die „NZ Quattro“ zu sehen ist.

Mit der neuen NZ-Plattform soll das Produktionsdrehen neu definiert werden – mit bis zu vier Revolvern und vier B-Achsen auf sehr geringem Raum.

Foto: DMG Mori

Hervorzuheben sind die individuellen Ausstattungsoptionen, sodass jeder Anwender eine genau seine Anforderungen zugeschnittene Fertigungslösung installieren kann. Aufgrund des modularen Maschinenkonzepts lassen sich im Arbeitsraum zwei, drei oder vier Revolver-Bearbeitungsstationen platzieren. Jede dieser Einheiten kann autonom agieren und verfügt über eine Y-Achse mit 80 Millimetern Verfahrweg und eine B-Achse mit einem Schwenkbereich von –10° bis +100°.

Prozesssicher fertigen entlang einer digitalisierten Wertschöpfungskette

Als Technologieführer möchte der Werkzeugmaschinenbauer maßgeblich zur Gestaltung des digitalen Wandels beitragen – mit zukunftsorientierten Lösungen rund um die Vernetzung von Werkzeugmaschinen sowie die Digitalisierung der Wertschöpfungskette. Einen optimalen Start in dieses Zukunftsfeld meistern Anwender mit dem „Digital Manufacturing Package“. Es umfasst „Connectivity“-Lösungen für eine Vernetzung sowohl von eigenen Maschinen als auch von ausgewählten Drittfabrikaten, das PLC-unabhängige Update auf die neueste „Celos“-Version sowie den „Messenger“. Das Monitoring zeigt den aktuellen Status aller vernetzten Maschinen auf einen Blick – am PC sowie auf mobilen Endgeräten. Ein kostenloses Kundenportal stößt durchgängig digitale Serviceprozesse rund um die Maschinen an, während der „NETservice“ eine direkte Remote-Kommunikation mit den Servicemitarbeitern möglich macht. Dadurch lassen sich viele Servicefälle schnell und unkompliziert lösen.

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