+++Anzeige+++ 01.07.2021, 13:00 Uhr

DMG MORI auf dem Weg zum Netflix für Manufacturing

In der Industrie etablieren sich mehr und mehr neue und flexible Nutzungs- und Finanzierungsmodelle. Ein Beispiel sind As-a-Service Angebote im Maschinenbau, bei denen die Nutzung einer Software oder eines Produkts als Service angeboten und abgerechnet wird. Auch DMG MORI startet jetzt mit PAYZR in die Welt der Subscription Economy. Mit dem neuen PAYZR Geschäftsmodell öffnet der führende Hersteller von Werkzeugmaschinen und integrierten Digitalisierungslösungen seinen Kunden jetzt den Weg in die Welt von Software-as-a-Service und Equipment-as-a-Service. Ganz nach dem Motto: “PAY with Zero Risk”.

Mit dem PAYZR Geschäftsmodell startet DMG MORI in die Subscription Economy von Abonnement und Pay-per-Use. Equipment-as-a-Service und Software-as-a-Service Angebote. Foto: DMG Mori

Mit dem PAYZR Geschäftsmodell startet DMG MORI in die Subscription Economy von Abonnement und Pay-per-Use. Equipment-as-a-Service und Software-as-a-Service Angebote.

Foto: DMG Mori

Abo & All-in anstatt Investition und Kauf

Im privaten Umfeld sind sogenannte Subscription-Geschäftsmodelle eine bereits weit verbreitete Art der Monetarisierung digitaler Mehrwertdienste. Für Streaming-Anbieter wie Netflix und Spotify ist ihre Ertragsmechanik sogar der existenzielle Kern. Einmal zahlen, alles inklusive – Abo und All-in. Inzwischen greift der Megatrend auch auf B2B und produzierende Industrie über.

Die Vorteile der neuen Geschäftsmodelle sind in den letzten Jahren vornehmlich im Bereich von Software-as-a-Service deutlich geworden. Unternehmen sparen den kostenintensiven Erwerb einer statischen Lösung und profitieren von einem Lösungsangebot, das mit dem Bedarf wachsen kann. Zudem nutzen Anwender stets die neueste Version. Anbieter und Nutzer werden gewissermaßen zu Wertschöpfungspartnern, die am beiderseitigen Mehrwert der Software partizipieren.

Diese Logik der Geschäftsmodelle übertragen erste Anbieter in der Industrie jetzt auch auf reale Maschinen, Geräte und Systeme. Anstelle von Kauf-, Kredit- oder Leasing-Optionen versprechen diese Equipment-as-a-Service-Angebote eine uneingeschränkte Liquidität ohne Investitionsrisiko. Oft begleitet von einem Rundum-Sorglos-Paket das teilweise sogar Betriebs- und Ausfallrisiken eliminiert.

Gemessen am Consumer-Bereich befinden sich solche Modelle aber noch in einer Frühphase und müssen sich beweisen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) hat Anfang des Jahres ermittelt, dass die Umsätze aus diesem Bereich mit 0,05 % erst einen Bruchteil des Gesamtvolumens ausmachen.

Die Zeit spricht für Subscription

Der ohnehin starke Wettbewerb in den zunehmend globalisierten Märkten und auf der anderen Seite eine zunehmende Unsicherheit des Marktgeschehens, auch durch schnelle und dynamische Änderungen des Verbraucher- und Kundenverhaltens, erschweren die strategischen Planungen und erhöhen zudem den Druck auf Unternehmen, ihre eigene Position im Wettbewerb zu sichern.

Letzteres gilt insbesondere im Hinblick auf den hohen Investitionsbedarf zur Sicherstellung einer wettbewerbsfähigen Produktion und Fertigung. Besonders bei kapitalintensiven Entscheidungen können flexible Nutzungs- und Preismodelle die Hürde des Investitionsrisikos enorm reduzieren. Das gilt insbesondere für Maschinen und zumal für automatisierte Fertigungssysteme.
Anwender sparen sich hier die initiale Investition und reduzieren folglich nicht ihre Liquidität. Die Finanzwirte sprechen dabei von der Verschiebung von „CAPEX“ zu „OPEX“, von Investitionsausgaben (Capital Expenditures) hin zu Aufwendungen für den operativen Geschäftsbetrieb (Operational Expenditures). Zukunftsprojekte können somit angestoßen werden, ohne in finanzielle Vorleistung gehen zu müssen und die Bilanz auf Jahre zu belasten. Im Ergebnis entsteht eine neue Art der Flexibilität und Freiheit. Auch kleinere Unternehmen können fortan fortschrittlichste Software und hochproduktive Fertigungslösungen „As-a-service“ nutzen, an die sie zuvor nicht einmal zu denken gewagt hätten.

Die unterschiedlichen Finanzierungsformen bei der Ausstattung des Shopfloors geben dabei zusätzlichen Gestaltungsspielraum und erleichtern somit die Sicherung der eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Unternehmen erhöhen ihre Widerstandsfähigkeit und profitieren von der hohen Planungssicherheit.

Für die 3-Achs-Fräsmaschine M1 verbindet PAYZR das physische Produkt über digitale Services mit Finanzdienstleistungen zu einem völlig neuen Geschäftsmodell mit hohem Kundenmehrwert. Foto: DMG MORI

Für die 3-Achs-Fräsmaschine M1 verbindet PAYZR das physische Produkt über digitale Services mit Finanzdienstleistungen zu einem völlig neuen Geschäftsmodell mit hohem Kundenmehrwert.

Foto: DMG MORI

DMG MORI auf dem Weg in die Subscription Economy

„Abo & All-In statt Investition und Kauf“. Das ist die Erfolgsformel von DMG MORI für das neue PAYZR Geschäftsmodell für Equipment-as-a-Service und Software-as-a-Service Angebote. Das zentrale Kundenversprechen leitet sich dabei aus der Marke ab. PAYZR steht für „PAYZR – PAY with Zero Risk“.

Der Zugang zu PAYZR ist einfach und über mehrere, digitale Kanäle möglich, wie die DMG MORI-Website oder das Kundenportal „my DMG MORI“, wo es per Single-sign-On direkt zum neuen „DMG MORI Store powered by ADAMOS“ geht. Foto: DMG MORI

Der Zugang zu PAYZR ist einfach und über mehrere, digitale Kanäle möglich, wie die DMG MORI-Website oder das Kundenportal „my DMG MORI“, wo es per Single-sign-On direkt zum neuen „DMG MORI Store powered by ADAMOS“ geht.

Foto: DMG MORI

Mit PAYZR bietet DMG MORI nicht mehr nur Kauf, Kredit oder Leasing, sondern jetzt auch alle Vorteile datenbasierter Geschäftsmodelle, wie Abonnement und Pay-per-Use. Mit PAYZR erhalten Kunden so immer genau das, was sie brauchen, wenn sie es brauchen. Ohne Investitionsrisiko, dafür mit voller Preis- und Kostentransparenz, maximaler Flexibilität und höchster Planungssicherheit.
PAYZR umfasst die 3-Achs-Universal-Fräsmaschine M1 als erstes Abonnement-basiertes Equipment-as-a-Service-Modell sowie die Software-as-a-Service-Angebote von ISTOS (PLANNING & CONTROL), TULIP (No-Code-Plattform) und WERKBLIQ (cloudbasiertes Wartungs- und Service-Management.

Der Zugang zu PAYZR ist einfach und über mehrere, digitale Kanäle möglich, wie die DMG MORI-Website oder das Kundenportal „my DMG MORI“, wo es per Single-sign-On direkt zum neuen „DMG MORI Store powered by ADAMOS “ geht. DMG MORI wird als „Netflix for Manufacturing“ das PAYZR-Angebot in den kommenden Monaten und Jahren kontinuierlich ausbauen.

Von DMG Mori