+++Anzeige+++ 10.06.2021, 00:01 Uhr

Prozessplattform bringt Beteiligte im E-Mobility-Business zusammen

Einfach an die Ladesäule fahren und sein Electric Vehicle aufladen? Kein Problem, wenn die technischen Vorgänge dahinter gut verzahnt sind. Die X-INTEGRATE GmbH hat dafür eine Technologieplattform entwickelt.

Prozessplattformen, wie sie die X-INTEGRATE GmbH entwickelt hat, sind die Grundlage für ein weiteres dynamisches Wachstum der E-Mobility in Deutschland. Foto: X-INTEGRATE

Prozessplattformen, wie sie die X-INTEGRATE GmbH entwickelt hat, sind die Grundlage für ein weiteres dynamisches Wachstum der E-Mobility in Deutschland.

Foto: X-INTEGRATE

Rund 22.000  Ladestationen für E-Fahrzeuge gab es im ersten Quartal 2021 in Deutschland. Der E-Mobility-Markt wächst weiter und mit ihm die Anzahl der dahinter stehenden Anbieter: Charge Point Operatoren (CPO), E-Mobility-Service-Provider (EMSP) und Netzwerkaggregatoren. Diese müssen sich technisch eng miteinander verbinden, damit Kunden ihr Electric Vehicle (EV) schnell und komfortabel aufladen können. Für den Datenaustausch, für die Abwicklung aller Geschäftsvorgänge vom Laden (Öffentlich oder Privat) bis zur Abrechnung brauchen sie einen technologischen Unterbau.

Die X-INTEGRATE GmbH aus Köln hat in den letzten anderthalb Jahren eine solche Prozessplattform entwickelt. 50 Geschäftsprozesse im EV-Geschäft lassen sich darüber mittlerweile abwickeln. „Unser Vorteil ist der Zeitvorsprung“, sagt Matthias Bauer, Teamlead Data Science bei X-INTEGRATE. Schon Ende 2019 begannen die IT-Spezialisten im Auftrag eines großen Mineralölkonzerns mit der Entwicklung der Technologieplattform.

Als EMSP vertreibt der Konzern Mobilitätsprodukte und -dienstleistungen. Er stellt Flottenkunden mit ihren großen Fuhrparks Tank- und Ladekarten zur Verfügung, kümmert sich um maut- und fahrzeugbezogene Dienstleistungen und übernimmt sämtliche damit verbundene Transaktionsabwicklungen (z.B. Abrechnungen). CPOs wiederum obliegt die Installation, Instandhaltung und Stromversorgung der Ladestationen (Charge Points). Solche Servicedienstleister können Stadtwerke sein, große Energieversorger oder auch private Anbieter wie etwa Kaufhäuser. Sie sind quasi die Tankstellenbetreiber von morgen. Außerdem gibt es Netzwerkaggregatoren; sie fungieren als Makler und bringen CPOs und EMSP zusammen.

Über das neue Backend konnte der Konzern zunächst seine einzelnen CPO-Vertragspartner besser anbinden. Zuvor war er dafür auf die eRoaming-Plattform eines kostenpflichtigen Brokerage Services angewiesen. Er konnte sein Public-Charging-Angebot schnell ausbauen und diverse Netzwerke in verschiedenen Ländern mit mehr als 170.000 Charge Points anbinden.

Ein halbes Dutzend verschiedene Geschäftsmodelle mit knapp 50 dahinterliegenden Prozessen laufen mittlerweile auf der Plattform. Beim „Private Charging“ etwa können Flottenmanager ihre Kunden innerhalb des Unternehmens zu einem Rückvergütungsprozess einladen. Dieser startet, wenn ein Beschäftigter als Firmenwagen ein E- oder Hybridmodell nutzt und dieses zuhause über seine Wallbox auflädt. Im Herbst 2020 wurde das Business (oder Office) Charging aufgebaut und wird derzeit weiter ausdifferenziert.

<b>Matthias Bauer</b>, Teamlead Data Science bei X-INTEGRATE. Foto: privat

Matthias Bauer, Teamlead Data Science bei X-INTEGRATE.

Foto: privat

Matthias Bauer, Teamlead Data Science bei X-INTEGRATE:
Im Endeffekt geht es doch nur darum: Das Auftanken soll einfach funktionieren. Mit seiner Karte identifiziert man sich an der Ladesäule bei seinem EMSP und dieser genehmigt den Ladevorgang. Der CPO schaltet daraufhin den Charge Point frei, der Ladevorgang kann starten. Klingt einfach, erfordert aber im Hintergrund ein reibungsloses Ineinandergreifen vielfältiger technischer Prozesse. Die Plattform dafür kommt von X-INTEGRATE.

Von X-INTEGRATE Software