Absaug- und Filtertechnik 03.08.2020, 10:52 Uhr

Industrielle Luftreinhaltung leicht gemacht

Bei vielen Tätigkeiten in der Industrie entstehen gesundheitsschädliche Gase, wie zum Beispiel beim Lasern und Schweißen. Diese müssen über besondere Absaug- und Filtertechnik abgeführt werden.

Schweißrauch

Schweißrauch enthält gesundheitsschädliche Gase, die über Absaugfilteranlagen entfernt werden müssen.

Foto: panthermedia.net/Mady 70

Industriellen Luftreinhaltungsanlagen sind wesentliches Element von Industriehallen, zum Beispiel in der Metallindustrie. Die ULT AG baut als Anbieter von industriellen Luftreinhaltungsanlagen den Leistungsumfang für Großgeräte aus. Die Firma aus Löbau in Sachsen ist von der Planung über die Installation bis zur Inbetriebnahme mit dabei. Sie berät und begleitet die Anwender ihrer Absaug- und Filtersysteme umfänglich. Diese Dienstleistungen – alle von zentraler Stelle koordiniert – wurden nun ausgebaut: Zum einen durch die Erweiterung der Service-Leistungen, und zum anderen durch spezielle Systemkonfigurationsmöglichkeiten. Damit hat die ULT AG, ihr Leistungsportfolio rund um die Baureihen ULT 1500/2000/2500 für Laserrauch, Stäube aller Art und Schweißrauch erweitert. Die Anlagen finden Anwendung in verschiedensten Bereichen der produzierenden Industrie, zum Beispiel Maschinenbau, der Elektronikfertigung, Additive Manufacturing oder der Medizintechnik, aber auch in der Forschung und dem Handwerk.

Neue Notfall-Hotline für Absauganlagen

Im Bereich Service bietet das Unternehmen drei Leistungspakete unterschiedlicher Stufen an. Anwender können dabei selbst den Leistungsumfang und die Laufzeiten, etwa beim Thema Wartung oder Notfallassistenz, bestimmen. Unter anderem ist eine somit eine Gewährleistungsverlängerung möglich. Zudem ist eine Notfall-Hotline 24/7 verfügbar.

Absaugung mit Filter-Backup

Unterschiedliche Materialbearbeitungsprozesse generieren unterschiedliche Luftschadstoffe. Diese unterscheiden sich beispielsweise in Größe, Zusammensetzung und physikalischen wie chemischen Eigenschaften. Für diese Fälle hat die ULT AG ein eigenes, qualifiziertes Format entwickelt. So kann bei Bedarf eine Zudosiereinheit hinzugeschaltet werden, um die Standzeit der Filter zu erhöhen, sozusagen als Backup. Das pulverförmige Filterhilfsmittel erzeugt eine Schutzschicht auf der Oberfläche der Filterpatronen und bindet die Staubpartikel zu einem gut abreinigungsfähigen Filterkuchen.

Neues Filterkonzept

Zur Beseitigung entstehender Dämpfe oder Gerüche besteht zudem die Möglichkeit, Nachfilterboxen bzw. eine weitere Filteranlage nachzuschalten. Größe und Systemkonfiguration ergeben sich aus der Anwendung selbst, das heißt ULT berät Kunden bei der Lösungsauswahl hinsichtlich des Prozesses. Die Absauganlagen der Baureihen ULT 1500/2000/2500 mit Luftvolumen zwischen 1.000 und 3.000 m³/h basieren auf einem optimal konfigurierten, modularen Geräte- und Filterkonzept, das hohe Schadstoff-Abscheideraten, ein vereinfachtes Filterhandling und hohe Filterstandzeiten garantiert. Anwender profitieren neben Kosten- und Zeiteinsparungen auch von individuellen Lösungen für jegliche Aufstellsituation.

Explosionsschutz pro: Absaugung explosionsfähiger Stoffe

Die Anlagen werden bei Bedarf mit Sicherheitstechnik zur Absaugung brennbarer bzw. explosionsfähiger Stoffe ausgestattet. Sie punkten mit weiteren Vorteilen wie dem Einsatz von Absperrschiebertechniken, hochwertigen Filtermaterialien, der Zugänglichkeit zum System von vorn oder einem abgesetzten Schaltschrank mit Steuer- und Bedienelementen. Komplettiert wird das Leistungsportfolio durch ein konfigurierbares Absaugarm-Programm der Marke Flextractor. Damit können Emissionen unterschiedlichster Zusammensetzungen sicher erfasst werden – inkl. aggressiver oder explosionsfähiger Stoffe. Damit eignen sie sich für Einsätze in verschiedensten Industriezweigen, etwa für Schüttgüter oder in der Lasermaterialbearbeitung. Bedient werden generell alle Füge-, Markier- oder Trennprozesse per Lasertechnik sowie Schleif-, Schneid-, Fräs- und Polierprozesse oder Füllvorgänge mit Pulvern.

Von Annika Hilse

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