Druck auf Lieferketten wächst 02.02.2022, 14:01 Uhr

Supply-Chain-management: Effizienz und Kosteneinsparungen stehen für Unternehmen im Jahr 2022 im Mittelpunkt

Für die überwiegende Mehrheit der innerhalb des aktuellen Real-Time Visibility Trend Reports befragten Unternehmen (70 %) gehört die Verbesserung und Effizienzsteigerung von Prozessen in diesem Jahr zu den wichtigsten Prioritäten im Supply-Chain-Management.

Etwa 70 % der Unternehmen räumen der Verbesserung und Effizienzsteigerung von Prozessen im Supply-Chain-Management im Jahr 2022 hohe Priorität ein. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage von Sixfold by Transporeon hervor, die den Status des Real-time-Visibility-Marktes analysiert. Neben der Effizienzsteigerung gehören auch die Senkung von Kosten (50 %) und die zunehmende Transparenz von Vorgängen entlang der Supply Chain (40 %) zu den häufigsten Vorsätzen der Unternehmen. Diese wollen nun ihr Wachstum vorantreiben, nachdem Schwankungen und Unsicherheit die Branche in den vergangenen 24 Monaten prägten. 

Fahrermangel zählt zu den größten Herausforderungen

Es ist kein Geheimnis, dass Unternehmen im Jahr 2021 mit einer Vielzahl von Logistikproblemen konfrontiert waren. So nannten die Befragten steigende Kosten, Störungen innerhalb der Supply Chains und den weit verbreiteten Fahrermangel als die drei größten Herausforderungen – wobei nur ein Drittel (34 %) von sich selbst angab, angemessen auf diese Herausforderungen reagieren zu können. 

Daran zeigt sich der Bedarf an Real-time Visibility (RTV) deutlich. Die Bereitstellung von Informationen in Echtzeit kann Unternehmen helfen, viele der sich ihnen stellenden Probleme zu bewältigen und ihre Geschäftsziele zu erreichen. Bereits jetzt erkennt ein Großteil der Unternehmen den Mehrwert, den RTV-Daten bieten können: So sind 65 % von ihnen der Meinung, dass diese nicht nur das Kundenerlebnis verbessern, sondern auch eine höhere betriebliche Effizienz sowie ein hohes Maß an Flexibilität bzw. Resilienz innerhalb von Lieferketten herbeiführen können. Allerdings werden nach den Untersuchungsergebnissen viele Unternehmen noch immer von der Implementierung der Technologie abgehalten. Die beiden größten Hindernisse stellen dabei finanzielle Zwänge und mangelnde technische Kenntnisse dar. 

Weiterentwickeln unter dem Druck neuer Herausforderungen

„Wir dachten alle, dass die globalen Lieferketten wieder zu einem gewissen Grad zum Normalzustand zurückkehren würden. Doch das Jahr 2021 hatte andere Pläne. Unternehmen mussten sich unter dem Druck neuer Herausforderungen weiterentwickeln, um zu überleben“, sagt Jesper Bennike, Executive Director von Sixfold. „Allerdings nutzen bislang nur 31 % der von uns befragten Unternehmen regelmäßig Real-time-Visibility-Daten in ihren Supply Chains. Weil es aber keine Anzeichen dafür gibt, dass die bestehenden Probleme in naher Zukunft nachlassen werden, muss sich dies ändern. Wenn Unternehmen sowohl Effizienzsteigerungen als auch ihr Wachstum im Jahr 2022 und darüber hinaus ernsthaft vorantreiben wollen, müssen sie bereit sein, digitale Lösungen zu nutzen.“ 

Über die Umfrage 

Sixfold by Transporeon befragte mehr als 100 Logistikexperten der weltweit größten Unternehmen aus verschiedenen Branchen – darunter die Konsumgüterindustrie, der Einzelhandel sowie die Baustoff-, Automobil- und chemischen Industrien – zum aktuellen Stand des Logistikmarktes sowie zu ihrer Wahrnehmung und Nutzung von RTV-Technologie. Die Befragten kamen dabei hauptsächlich aus Europa, aber auch aus Nordamerika und Asien. 

Nachfolgende Beiträge könnten Sie ebenfalls interessieren:

Effiziente Prozessoptimierung stärkt die Lieferketten

Logistik schmiedet in der Krise starke Lieferketten

Einsatz von digitalen Technologien steigt signifikant

Logistikplanung effizienter gestalten

Von RMW

Top Stellenangebote

RHEINMETALL AG-Firmenlogo
RHEINMETALL AG Verstärkung für unsere technischen Projekte im Bereich Engineering und IT (m/w/d) deutschlandweit
Stadt Viernheim-Firmenlogo
Stadt Viernheim Stadt- und Bauleitplanung (m/w/d) Viernheim
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW-Firmenlogo
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Professor*in für Werkstoffwissenschaften Brugg-Windisch
Frankfurt University of Applied Sciences-Firmenlogo
Frankfurt University of Applied Sciences Professur (W2) Werkzeugmaschinen Frankfurt am Main
Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten-Firmenlogo
Hochschule für angewandte Wissenschaften Kempten Professur (m/w/d) Werkstofftechnik und Metallkunde Kempten
Hochschule der Bayerischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH-Firmenlogo
Hochschule der Bayerischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH Professur (W2) für Aerodynamik, Fluidmechanik, Thermodynamik und Wärmeübertragung München
OOWV Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband-Firmenlogo
OOWV Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband Ingenieur (w/m/d) Leitungswesen Abwasser Brake (Unterweser)
Carl Zeiss AG-Firmenlogo
Carl Zeiss AG Projekt- und Prozessmanagement in der Halbleiterfertigungstechnik (m/w/d) Keine Angabe
Hochschule Ravensburg-Weingarten-Firmenlogo
Hochschule Ravensburg-Weingarten Professur (W2) elektrische Antriebstechnik Weingarten
Bayernwerk-Firmenlogo
Bayernwerk Mitarbeiter (m/w/d) Keine Angabe
Zur Jobbörse