+++Anzeige+++ 25.10.2021, 10:00 Uhr

Asset Tracking: So lokalisieren Sie alle Betriebsmittel in Echtzeit

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, alle wesentlichen Betriebsmittel und Güter in Echtzeit zu überwachen, nachzuverfolgen sowie deren exakten Standort zu lokalisieren. Der Schlüssel zum Erfolg liegt in Asset Tracking-Systemen. Wie sieht das aus?

Mit Asset Tracking-Systemen lässt sich sowohl an der Produktionslinie als auch im Lager nachvollziehen, wo sich wann welche Gegenstände in welchem Prozessschritt befinden. 
Foto: Getty Images

Mit Asset Tracking-Systemen lässt sich sowohl an der Produktionslinie als auch im Lager nachvollziehen, wo sich wann welche Gegenstände in welchem Prozessschritt befinden.

Foto: Getty Images

Fahrzeuge und Ausrüstung zu lokalisieren und zu überwachen ist zeitaufwendig und erzeugt unnötige Kosten. Das Fehlen von Daten zum Ressourcenfluss in Schlüsselprozessen verhindert deren Optimierung und hemmt so die Entwicklung moderner Unternehmen.

Echtzeit-Lokalisierung von Assets

Asset Tracking ist eine innovative IoT-Lösung, die in Logistik und Produktion eingesetzt wird, um wichtige Betriebsmittel (Assets) zu steuern. Sie ermöglicht die exakte Standortbestimmung sowie die Überwachung von Fahrzeugen, Halbfabrikaten, Paletten, Maschinen und weiteren Ressourcen in Echtzeit – sowohl in Innenräumen als auch im Außenbereich. Die ermittelten Standortdaten können beispielsweise auch direkt an das ERP-System weitergegeben werden. Die Integration mit weiteren Systemen (ERP, MES, BI) schafft die Basis für die Automatisierung zahlreicher Prozesse.

Die Integration von Asset Tracking mit weiteren Systemen (ERP, MES, BI) öffnet den Weg zu einer umfassenden Prozessautomatisierung.<br />Foto: Comarch AG

Die Integration von Asset Tracking mit weiteren Systemen (ERP, MES, BI) öffnet den Weg zu einer umfassenden Prozessautomatisierung.

Foto: Comarch AG

Wie präzise soll das Tracking sein?

Für die Umsetzung von Asset Tracking haben sich verschiedene Technologien etabliert. Je nach Einsatzzweck, Ort und Prozess können verschiedene Technologien wie RFID, Bluetooth oder Ultra Wideband sinnvoll sein, auch in Kombinationen. Die technischen Lösungen unterscheiden sich unter anderem durch die unterschiedlichen Genauigkeitsstufen. In Lagerräumen können RFID und Ultra Wideband eine sinnvolle Mischung sein, unter freiem Himmel lassen sich durch GPS mit Bluetooth genaue Trackings ermöglichen. Sollen Assets sehr genau verfolgt werden, empfiehlt sich eine Ultra Wideband-Lösung. Raumgenau geht es mit Bluetooth.

Neben der Präzision sollte auch die Umgebung berücksichtigt werden. Gibt es viel Materialien aus Metall in Ihren Lagerräumen, so werden Bluetooth-Signale an solchen Wänden schnell an ihre Grenze kommen und von Oberflächen zurückgeworfen. Dann ist Ultra Wideband oder RFID der Vorzug zu geben.

Kontinuierlicher Warenfluss in Produktionsgebäuden und Lagern

Indem Ressourcen in Produktionsgebäuden und Lagern überwacht und spezifische Materialien innerhalb eines Prozesses nachverfolgt werden, lassen sich Objekte einfach lokalisieren. Dank der digitalen Abbildung von Prozessen und den genutzten Betriebsmitteln können Stillstandzeiten ermittelt und kritische Engpässe frühzeitig erkannt werden. Eine lückenlose Versorgung ist somit sichergestellt.

Visualisierung von Materialflüssen

Mit der entsprechenden Anwendung können Objekte auf der Karte eines Gebäudes oder einer Anlage geortet werden. Zudem besteht die Möglichkeit, virtuelle Zonen zu konfigurieren, Regeln einzurichten und Benachrichtigungen zu Ereignissen zu generieren. Die Auswertung von historischen Standortdaten erfolgt mit Hilfe von Berichten und Analysetools wie Spaghetti-Diagrammen und Heatmaps.

Spaghetti-Diagramme sind ein bewährtes Instrument der Lean Production und dienen zur Visualisierung von Materialflüssen. Zusammen mit Heatmaps, die auf historischen Standortdaten basieren, lassen sich so Verschwendungen in Prozessabläufen aufdecken und vermeiden.

Analysetools (Spaghetti-Diagramme, Heatmaps, Routen) sowie regelmäßige Berichte schaffen die Grundlage, um den Einsatz von Maschinen zu optimieren und finanziellen Verlusten vorzubeugen.<br />Foto: Comarch AG

Analysetools (Spaghetti-Diagramme, Heatmaps, Routen) sowie regelmäßige Berichte schaffen die Grundlage, um den Einsatz von Maschinen zu optimieren und finanziellen Verlusten vorzubeugen.

Foto: Comarch AG

Mehr über die Vorteile und Anwendungsbereiche von Asset Tracking erfahren Sie in dem kostenlosen Whitepaper zum Thema Optimierung von Produktions- und Logistikprozessen mit Asset Tracking:

Zum Whitepaper

Comarch ist Mitglied des FiRa Consortium, einer Organisation, die an einem internationalen Kommunikationsstandard für die Ultra Wideband-Technologie arbeitet. Dabei werden Zertifizierungstools für Hersteller entwickelt, die an FiRa beteiligt sind. Somit wird sichergestellt, dass Geräte den neuesten Konnektivitätsstandards entsprechen.

Von Comarch AG

Comarch AG
Chemnitzer Str. 59b
01187 Dresden
Deutschland
Autorin: Rebecca Weisenbach
E-Mail: Rebecca.weisenbach@comarch.de
Business Development Manager: Daniel Kälin
E-Mail: daniel.kaelin@comarch.de
Tel.: +491635902410
Website: https://www.comarch.de/
Kontaktformular: https://www.comarch.de/produkte/iot-ecosystem/kontakt/