Bundesvereinigung Logistik (BVL) bot drei Tage „Logistikfernsehen zum Mitmachen“ 02.04.2021, 00:00 Uhr

Lebhafte Digital Logistics Days

Mehr als 1200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 15 Ländern nahmen Ende März an den ersten Digital Logistics Days teil und erfuhren dort auf Einladung von BVL.digital News und Trends aus vielen Bereichen der Logistik.

Mehr als 1200 Interessierte nahmen Ende März an den Digital Logistics Days der Bundesvereinigung Logistik teil. Foto: BVL

Mehr als 1200 Interessierte nahmen Ende März an den Digital Logistics Days der Bundesvereinigung Logistik teil.

Foto: BVL

Die Veranstalter der ersten Digital Logistics Days sind von der überaus positiven Resonanz wohl selber ein wenig überrascht: Etwa 1200 Teilnehmer*innen aus mehr als 15 Ländern, zehn Veranstaltungspartner und über 55 Rednerinnen und Redner beteiligten sich mit Beiträgen an der Veranstaltung. Sie tauschten sich aus über Innovationen und Technologien aus den Bereichen Fulfillment und Warehousing, Delivery und Last Mile sowie aus der globalen Transportlogistik. Dabei – darin waren sich alle Beteiligten einig – überzeugte die dreitägige Online-Konferenz von BVL.digital mit einem professionellen technischen Set-up, einer gelungenen inhaltlichen Ausrichtung und einer interaktiven Plattform. „Der Wirtschaftsbereich Logistik glänzt durch seine Innovationskraft im digitalen Bereich. Wir freuen uns, dass wir das in dieser Konferenz zeigen und würdigen konnten“, resümiert Christian Grotemeier, Geschäftsführer von BVL.digital und Moderator der Veranstaltung.

Podiumsdiskussionen und Keynotes

Dramaturgisch folgte die Veranstaltung dem roten Faden von der Mikro- zur Makrobetrachtung logistischer Herausforderungen und Themen. Dabei starteten alle drei Veranstaltungstage mit einer gut besetzten Podiumsdiskussion. Darauf folgten thematisch sehr unterschiedlich ausgerichtete Vorträge und Workshops. Keynotes außergewöhnlicher Persönlichkeiten schlossen die Kongresstage jeweils ab. Zukunftsforscher, Ingenieur und Pilot Morell Westermann beispielsweise nahm die Teilnehmer am ersten Tag mit auf den Weltrekordflug mit dem ersten zertifizierten Elektroflugzeug. Dieser Flug fand im September 2020 statt und ging von den Alpen an die deutsche Nordseekäste nach Norderney. „Die Elektrifizierung der Luftfahrt steht heute da, wo vor rund zehn Jahren die Autos waren“, so Westermann. Am zweiten Tag der Veranstaltung lernten die Konferenz-Teilnehmer Frank Jørgensen kennen. Der Däne trat gerade erst die Nachfolge von Frank Sportolari an der Spitze von UPS Germany, Austria, Switzerland an. Jørgensen zeigte sich in seiner Keynote begeistert vom bei UPS herrschenden Teamgeist und der Bereitschaft zu Veränderungen.

Die Havarie des Containerfrachters Ever Given beschäftigte Logistikexperten

Der letzte Tag der Digital Logitics Days wurde eröffnet mit einem spontan organisierten Interview zur aktuell eingetretenen Situation am Suezkanal. In diesem Gespräch berichtete Ulf Venne von Everstream Analystics über die aktuelle Lage an der weltweit wichtigsten Schiffspassage. Der 400 m lange und 59 m breite Containerfrachter Ever Given war auf Grund gelaufen und lag zum Zeitpunkt der Veranstaltung noch quer in der Wasserstraße. Dies behinderte die Passage von unzähligen weiteren Schiffen und es waren Versorgungsengpässe zu befürchten. Das Thema wurde in der sich anschließenden Podiumsdiskussion gleich aus Sicht eines Verladers und eines Logistikdienstleisters aufgegriffen.

Deutsche Krisenbewältigung ist bürokratisch

Zum Abschluss der Digital Logistics Days ging Martin Richenhagen, langjähriger Vorstandsvorsitzende von AGCO, in seinem Vortrag auf weltpolitische und weltwirtschaftliche Zusammenhänge ein und warf einen Blick von außen auf die Situation in Deutschland während der Corona-Zeiten. Richenhagen: „Die deutsche Regierung versucht, eine schwere Krise bürokratisch zu lösen“, betonte der deutsch-amerikanische Top-Manager. Die US-Regierung dagegen überlasse die Regelung vieler Dinge dem gesunden Menschenverstand der Bürger. Neben dem Management der Pandemie trage zum schwachen Bild Deutschlands in den USA der Dieselskandal bei – und die Pannen und Verzögerungen beim Flughafen BER.

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