Supermarktkette Alì stattet neues Logistikzentrum mit Fronius-Batterieladetechnik aus 01.07.2019, 00:00 Uhr

Nachhaltige Einsparungen, gleichmäßige Auslastung und Verfügbarkeit

Die italienische Supermarktkette Alì setzt auch zukünftig auf starke Expansion. Aus diesem Grund hat das Unternehmen vor kurzem unweit seines Firmensitzes in Padua ein neues Logistikzentrum errichtet. Eine Flotte von mehr als 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeugen stellt den internen Warentransport sicher. Ali hat sich dabei für die innovative Batterieladetechnik von Fronius entschieden: Neben den Selectiva-Geräten mit dem energieeffizienten und schonenden Ri-Ladeprozess, umfasst die Ausrüstung auch das intelligente Management-System Cool Battery Guide Easy, mit dem Alì die Auslastung seines Batteriepools optimieren, die Verfügbarkeit des Fuhrparks maximieren und gleichzeitig die laufenden Betriebskosten so gering wie möglich halten kann.

Den internen Warentransport im Logistikzentrum der Supermarktkette Alì im norditalienischen Padua übernimmt eine Flotte von 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeugen – und deren Energieversorgung die Batterieladetechnik von Fronius. Bild: Fronius

Den internen Warentransport im Logistikzentrum der Supermarktkette Alì im norditalienischen Padua übernimmt eine Flotte von 350 elektrisch betriebenen Flurförderzeugen – und deren Energieversorgung die Batterieladetechnik von Fronius. Bild: Fronius

Die vor rund 50 Jahren von Francesco Canella gegründete Supermarktkette Alì zählt heute zu den führenden Lebensmittelhändlern in Norditalien. In mehr als 110 Verkaufsfilialen in ganz Venetien und der Provinz Ferrara bietet das Unternehmen seinen Kunden hochwertige und frische Produkte von ausgewählten Lieferanten. Etwa 3 500 Mitarbeiter sind bei der Kette beschäftigt – und stetig werden es mehr: Denn die Alì-Gruppe befindet sich auf Expansionskurs.

Neuer Standort überzeugt durch Effizienz und Nachhaltigkeit

Um das eigene Wachstum langfristig zu sichern, hat das Unternehmen in ein neues Logistikzentrum investiert. Dieses befindet sich nur einen Kilometer vom Firmensitz entfernt und bietet auf einer Fläche von 30 000 m² Platz für über 40 000 Paletten. Alì kann mit dem fertiggestellten und in Betrieb genommenen Logistikzentrum das stetig wachsende Versandvolumen an seine Filialen auffangen. Für den Transport setzt Alì auf einen Fuhrpark, der im Einklang mit der nachhaltigen Unternehmenspolitik ausschließlich aus elektrisch betriebenen Flurförderzeugen besteht: „Soziales Engagement und Umweltschutz werden in unserem Unternehmen besonders großgeschrieben“, betont Generaldirektor Paolo Michelotto. „Deshalb ist auch unser Logistikzentrum nach den modernsten Grundsätzen der Energieeffizienz und Nachhaltigkeit konzipiert.“

Die mehr als 350 Flurförderzeuge des Herstellers Toyota Material Handling sorgen in dem Logistikzentrum für einen schnellen, leisen und emissionslosen Materialfluss. Sie sind Teil eines Mietpakets mit fünf Jahren Laufzeit und einem Full-Service-Vertrag. Dieser umfasst auch die Antriebsbatterien, welche die Stapler mit Energie versorgen. Das Logistikzentrum arbeitet an sechs Tagen pro Woche von 6 bis 22 Uhr in zwei Schichten: Durch diesen Umstand kommen auch Wechselbatterien zum Einsatz, damit die Flurförderzeuge während der Aufladung der leeren Batterien weiter genutzt werden können. „Das erhöht unsere Produktivität und verhindert vorzeitige Ausfälle der Akkus“, erklärt Luca Canola, Projektleiter bei Alì.

Intuitiv zur richtigen Batterie mit dem Cool Battery Guide Easy

Um die Ladungsträger effizient und zuverlässig mit Energie zu versorgen, setzt das Unternehmen auf Empfehlung von Cami2 S.r.l., dem Vertriebspartner von Toyota, der das gesamte intralogistische System pflegt und damit auch die Batterieladetechnik von Fronius. Der Spezialist installierte für Alì das Informations- und Managementsystem Cool Battery Guide Easy. Dieses verbessert die Auslastung des Batteriepools deutlich: Eine Steuereinheit verarbeitet die Daten der einzelnen Ladegeräte und visualisiert durch einen blauen LED-Streifen am Gerät, welche Batterie am längsten vollgeladen und damit am kühlsten ist. „Unsere Mitarbeiter werden dadurch intuitiv zur richtigen Batterie geführt“, bestätigt Canola. „Das verhindert, dass manche Akkus ununterbrochen genutzt werden und manche weniger oft. Durch diese gleichmäßige Nutzung der Batterien bleibt ihre Kapazität so lange wie möglich erhalten.“ Davon profitiert auch der Vertragshändler Toyota, der die Mietgeräte stellt: Schließlich müssen die teuren Ladungsträger seltener gewartet und ersetzt werden.

Beim Laden Strom sparen und Batterien schonen

Der Batterieladeraum ist mit insgesamt 44 Geräten vom Typ Selectiva in den Leistungsklassen 2 kW und 8 kW ausgerüstet. Diese sind dank des eigens von Fronius entwickelten Ri-Ladeprozesses besonders sparsam im Stromverbrauch und schonend für die Batterien.

Der Einsatz der Ri-Ladetechnologie sichert dem Logistikzentrum von Alì eine hohe Verfügbarkeit der Flurförderzeuge während aller Schichten bei niedrigen Betriebskosten. Bild: Fronius

„Bei herkömmlichen Prozessen kommt es häufig zu einer Überladung und damit auch zu einer Überhitzung der Akkus“, beschreibt Davide Miotello, National Sales Manager von Fronius Italia. „Das wirkt sich sowohl auf die Kapazität als auch auf die Lebensdauer der Batterien negativ aus – hohe Wartungskosten und eine niedrigere Verfügbarkeit der Flotte können so vermieden werden.“

Nachhaltige Einsparungen

Mit herkömmlichen Ladegeräten geht ein erheblicher Teil der Energie während des Ladeprozesses in Form von Wärme verloren und verursacht erhebliche energetische und wirtschaftliche Verluste. Anders beim Ri-Ladeprozess: Durch die Modulation des Ladestroms passt er sich dem Innenwiderstand und damit der Kapazität, dem Alter und dem Ladezustand der Batterie optimal an. „Das reduziert schädliche Überladungen auf ein Minimum“, fasst Miotello zusammen. „Dadurch verlängert sich die Lebensdauer der Batterie um etwa 20 %, die Wartungskosten sinken um 50 % und der Anwender kann bis zu 30 % Energie einsparen.“

„Der falsche Gebrauch der Batterien, die unterschiedliche Belastung von Stapler zu Stapler und die Überhitzung während des Ladevorgangs sind die größten Feinde der Ladungsträger“, weiß Miotello. „Durch den Einsatz unserer Selectiva-Ladegeräte und mit dem Cool Battery Guide Easy können wir diese Faktoren drastisch minimieren – das ermöglich höchste Verfügbarkeit der Flurförderzeuge bei niedrigen Betriebskosten.“

Redaktion

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