Planungstool zur Lärmminderung 24.04.2020, 08:15 Uhr

Wie kartiere ich eine Lärmminderung einfach?

Umgebungslärm tangiert viele Branchen, die mit Regelungen wie z.B. der TA Lärm in der Projektierung von Bauvorhaben beschäftigen müssen. Lärmvermeidung unter Beachtung aller Eckdaten in diese Planungen einzubeziehen, ist komplex. Ein neues Tool vereinfacht die Lärmminderungsplanung.

Google Earth Aufnahme

SoundPLANnoise 8.2 verbindet Umweltdaten mit Geländekarten, wie z.B. Google Earth, so dass ein sehr realistisches Bild entsteht, wie sich der Lärm ausbreiten würde.

Foto: SoundPlan

Lärmkartierung betrifft viele Branchen, die Lärm reduzieren müssen. Dies betrifft neben der Industrie vor allem Stadtplaner, Architekten und Bauingenieure. Ein breites Spektrum von Lärmpegeln und deren Ausbreitung müssen betrachtet werden.

Prognostizierte Lärmpegel können jetzt dargestellt werden

Kartierungssoftware kann entscheidende Lärmquellen identifizieren und Ursache, Ort und Ausbreitung des Schalls sichtbar machen. Dabei kann mittels einer Lärmkarte nicht nur die akute Lärmbelastung visualisiert werden, sondern auch die prognostizierten Lärmpegel. So kann bereits in der Planungsphase Lärm kartiert und gemindert werden. In verschiedenen Szenarien können Planer verschiedene Optionen zur übermäßigen Belastung durch Lärm sowie zum Schutz von Arbeitnehmern und Gemeinden testen. Bereits vor Baubeginn können entsprechende Schutzmaßnahmen installiert werden, um so die beste Option zu wählen.

Planungssoftware mit neuen Funktionen

Neu am SoundPLANnoise Version 8.2 ist die Planungs- und Entwurfsphase, die über viele neu gestaltete Funktionen zur Ausbreitung und Berechnung von Lärmpegeln dient. Folgende Neuerungen sind mit der Version 8.2 verfügbar:

  • Das systematische Arbeiten wird durch viele neue Funktionen vereinfacht und Projekt- sowie Situationsmanager wurden optimiert
  • Der Import von großen Datenmengen über die Geo-Datenbank wurde verbessert, das vereinfacht die Aufteilung auf Gebiete oder auf Kacheln. Nach dem Import sind Informationen optimal strukturiert vorhanden
  • Durch den Einsatz von Farbe für Oberflächen und Quellen können sowohl im Editor der Geo-Datenbank als auch in der Planerstellung der Grafik wird die Zuordnung entsprechender Absorptions- Schalldämm- bzw. Emissionsspektren ermöglicht
  • In der neuen Version sind Richtlinien DIN 4109:2016/2018 und DIN EN ISO 12354–3:2017 umgesetzt
  • Wandsegmente werden über eine neue Funktion “tabellarische Wall/Wanddokumentation” für jedes Wandsegment oder als Summe für jedes einzelne Lärmschutzbauwerk erfasst

Die entsprechend verwendeten neuen Internationalen stehen als Update unter www.soundplan.eu zur Verfügung.

Von Annika Hilse

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