Für industrielle Anwendungen bis 1.000 °C 28.04.2021, 15:07 Uhr

Wälzlager für den Einsatz bei hohen Temperaturen

Um Wälzlager für den Einsatz unter hohen Temperaturen nutzbar zu machen, müssen zahlreiche Parameter berücksichtigt werden.

Hochtemperaturlager von Findling bewähren sich in industriellen Anwendungen bis 1.000 °C. Bild: Findling Wälzlager

Hochtemperaturlager von Findling bewähren sich in industriellen Anwendungen bis 1.000 °C. Bild: Findling Wälzlager

Hochtemperaturlager werden zum Beispiel in der Hütten-, Glas- oder Keramikindustrie benötigt, in Ziegelbrennereien herrschen sogar Temperaturen von über 1.000 °C. Wie Findling Wälzlager ausführt, ist der reguläre Wälzlagerstahl 100Cr6 jedoch nur bis 120 °C ohne Einschränkungen einsetzbar – bei größerer Hitze „verzieht“ er sich und kann präzise Form- und Lagetoleranzen nicht mehr erfüllen. Deshalb sind, so das Unternehmen weiter, in diesem Bereich andere Werkstoffe gefragt, darunter spezielle Stähle und Keramik. Auch Hybridlager, bei denen nur die Wälzkörper aus Keramik bestehen, seien in vielen Fällen eine gute Option. Ein Wälzlager bestehe jedoch noch aus anderen Komponenten, die den extremen Temperaturen ebenfalls trotzen müssen: Pflicht seien spezielle Dichtungsmaterialien aus verschiedenen Elastomeren und hitzebeständige, mit Addivitven versetzte Schmierstoffe. Eine Alternative in höheren Temperaturbereichen sind Festschmierstoffe, zum Beispiel Graphit, so das Unternehmen weiter. Konstruktiv werde auch eine größere Lagerluft (C4 und deutlich mehr) vorgesehen.

Findling hat Hochtemperaturlager zahlreicher Hersteller im Sortiment, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Bild: Findling Wälzlager

„Insgesamt haben wir es hier mit einem anspruchsvollen Einsatzgebiet zu tun, das sich oftmals nur mit Sonderlagern abdecken lässt“, so Klaus Findling, Geschäftsführer der Findling Wälzlager GmbH. „Um das zu ändern, haben wir mit Xtemp ein ganzes Sortiment ins Leben gerufen.“ ABEG-Wälzlager der Xtemp-Serie sind den Angaben zufolge in verschiedenen Ausführungen von –54 bis über 1.000 °C einsetzbar. Die Hochtemperaturlager bestehen aus wärmebehandelten Stahl oder Edelstahl und sind zum Beispiel mit widerstandsfähigem FKM/FPM Material gedichtet. Eine Befettung mit besonders hitzeresistenten Schmierstoffen gewährleistet einen optimalen Lauf, heißt es. Doch damit nicht genug: Mit durchdachten Modifikationen habe Findling zusätzlich die Lebensdauer verlängern können. Im Vergleich zu Standard-Lagern des Typs Supra seien sie um das 1,2 bis 1,5-fache erhöht.

 

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