Stillstand beim Umsatz 29.09.2021, 15:00 Uhr

Sensorik und Messtechnik: Plus beim Auftragseingang

Beim Auftragseingang der Sensorik- und Messtechnikbranche gab es ein Plus von 8 %; der Umsatz, verglichen mit dem Vorquartal, stagnierte im zweiten Quartal.

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat seine Mitglieder zur aktuellen wirtschaftliichen Entwicklung befragt. Foto: PantherMedia/darklion84@gmail.com

Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat seine Mitglieder zur aktuellen wirtschaftliichen Entwicklung befragt.

Foto: PantherMedia/darklion84@gmail.com

Die Branche der Sensorik und Messtechnik hat im zweiten Quartal einen Umsatz von plus minus null Prozent erwirtschaftet, verglichen mit dem Vorquartal. Dies hat die Befragung des AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e.V. (AMA) unter seinen rund 450 Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung im zweiten Quartal ergeben.

Sensoriik und Messtechnik: Umsatz stabilisiert sich, Auftragslage zieht an:

Foto: AMA

Wie der Verband mitteilt, konnten die kleinen bis mittelgroßen Unternehmen (KMU) im zweiten Quartal deutlich besser Umsatz aufholen als die großen Unternehmen der Branche. Daher seien die Erwartungen der kleinen bis mittelgroßen AMA Mitglieder etwas optimistischer als die der größeren Mitglieder. Insgesamt rechne die Branche für das dritte Quartal mit einem positiven Wachstum von 4 %.

Entwicklung Auftragseingänge Sensorik und Messtechnik 2. Quartal 2021.

Foto: AMA

Kurzarbeit gibt es laut AMA nur noch bei den KMU der Branche und betrifft überwiegend die Lieferanten in die Zielmärkte: Maschinenbau, Sensorik und Messtechnik sowie die Automobil- und Elektrobranche. Wenig bis gar nicht betroffen seien Lieferanten in die Medizintechnik und Energiewirtschaft. Das unterfüttern überdurchschnittliche Auftragseingänge für die Lieferanten der Medizintechnik. Ebenfalls gut entwickele sich der Absatzmarkt Aerospace. Unterdurchschnittliche Ergebnisse melden die Zulieferer in die Sensorik und Messtechnik, so AMA weiter.

Der Verband hat seine Mitglieder auch zur Entwicklung des Onlinehandels während der Covid-Krise befragt. Jedes sechste Unternehmen verstärkt den eigenen Onlinehandel, insbesondere Lieferanten für den Energie- und den Automobil-Sektor. Die Unternehmen, die den Onlinehandel auf- und ausbauen berichten mehrheitlich von vielversprechenden Ergebnissen.

Dr. Thomas Simmons: "Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Kurzarbeit hat deutlich abgenommen, die Umsätze stabilisieren sich und die Branche blickt zuversichtlich auf das laufende Quartal."

Foto: AMA/Eva Oertwig

„Unsere Branche holt erfreulicherweise wieder auf, insbesondere die Umsätze und die Auftragseingänge entwickelt sich so, wie unsere Branche den langfristigen Trend vor der Corona-Pandemie erwartete,“ sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer. „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt, die Kurzarbeit hat deutlich abgenommen, die Umsätze stabilisieren sich und die Branche blickt zuversichtlich auf das laufende Quartal.“

Von AMA/Udo Schnell