Messen im Herbst 31.08.2021, 15:57 Uhr

Präsenzmessen: Ein Überblick über die Regeln

Im Herbst soll es wieder losgehen: reine Präsenzmessen oder Hybridveranstaltungen. Der Zugang wird in der Regel über den 3G-Nachweis geregelt.

Impressionen von der Motek (Archivbild). Foto: Schall-Messen

Impressionen von der Motek (Archivbild).

Foto: Schall-Messen

Nachdem für viele Monate ein regulärer Messebetrieb nicht möglich war, sind für die kommenden Wochen wieder Präsenzmessen geplant. Natürlich bleiben durch die nach wie vor schwer einschätzbare Lage Ungewissheiten, ob die Messen tatsächlich als Präsenzveranstaltungen stattfinden können. Die Messegesellschaften und Veranstalter haben auf jeden Fall Hygienekonzepte erarbeitet, die eine Teilnahme vor Ort ermöglichen sollen.

IAA Mobility: 7. bis 12. September, München

Die IAA Mobility findet zum Teil auf dem Gelände der Münchener Messe statt, zum Teil (Open Space) aber auch an verschiedenen Orten in der Münchner Innenstadt. Wie der Veranstalter ausführt, kann aufgrund der aktuellen Covid-Bestimmungen nur ein Ticket pro Person online erworben werden (Ausnahme: Familientickets). Für jeden weiteren Kauf muss im Ticket-Shop ein zusätzlicher Account angelegt werden. Für die wichtigsten Regelungen hat der Veranstalter ein FAQ angelegt, dass fortlaufend aktualisiert werden soll. Einige Bestimmungen:

  • Zutritt zum Messegelände sowie zu den Bereichen des Open Space in der Münchner Innenstadt ist nur mit einem 3G-Nachweis möglich
  • Das Testergebnis des negativen Antigen-Schnelltests oder des PCR-Tests darf nicht älter als 24 Stunden sein
  • Kinder bis zum 6. Lebensjahr sind von der 3G-Regelung ausgenommen
  • Der 3G-Nachweis ist laut Veranstalter bereits beim Ticketkauf im Ticketshop möglich. Dies erspare den Besucher Zeit
  • Aus Sicherheitsgründen wird der Besuch ohne Taschen empfohlen. Gepäck, das größer ist als DIN A4, darf nicht mit auf das Gelände genommen werden, außerdem werde es Taschenkontrollen geben
  • Vor Ort stehen nur begrenzte Testmöglichkeiten zur Verfügung, deshalb gibt es die Empfehlung den Test vor dem Messebesuch durchzuführen (max. 24 Stunden).
  • Nach den aktuell geltenden Regeln gilt für die Messehallen und den Außenbereich die Pflicht, eine FFP-2-Maske zu tragen

Für die Mitarbeiter der Aussteller gelte das Arbeitsschutzgesetz. Dieses sehe vor, dass die Mitarbeiter am Messestand eine medizinische Maske tragen müssen.

All About automation: 22. und 23. September, Chemnitz

Basierend auf der sächsischen Corona-Schutzverordnung vom 26. August, soll auch die All About Automation in Chemnitz als Präsenzmesse stattfinden. Um sicher an der Messe teilnehmen zu können, empfiehlt der Veranstalter ganz dringend eine Vorab-Registrierung. Um das Messegeschehen zu entzerren, hat der Veranstalter eine maximale Besucherzahl pro Halbtag definiert. Eine Verlängerung mit einem zweiten Zeitslot sei problemlos möglich. Ein Auszug der wichtigsten Regel, die sich auch auf der Messeseite finden:

  • Besucher benötigen für den Zutritt einen 3G-Nachweis. Der negative Test darf höchstens 24 Stunden zurückliegen, die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen
  • Über Testmöglichkeiten vor Ort, will der Veranstalter kurz vor der Messe informieren
  • Besucher erhalten, so der Veranstalter, bei Einlass der Messe einen intelligenten Besucherausweis. Dieser ermögliche es den Besuchern und Ausstellern via Touch & Collect Kontaktdaten und Informationen digital auszutauschen. Aussteller erhalten das dafür benötigte Smart-Badge-Lesegerät beim Aufbau.
  • Für die Zeit des Messebesuchs gilt die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Dies gelte nicht im Freien und auf entsprechend gekennzeichneten Sitzplätzen. Besuchern, die keine Maske dabei haben sollten, werde eine kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Motek/Blechexpo, im Oktober, Stuttgart

Für die Motek (5. bis 8. Oktober) gilt das Hygienekonzept der Landesmesse Stuttgart. Das umfangreiche Maßnahmenpaket findet sich auf der Homepage der Landesmesse Stuttgart und liegt dort auch als PDF zum Download vor. Damit gilt dieses Hygiene- und Sicherheitskonzept auch für die Messen:

  • Bondexpo (5. bis 8. Oktober)
  • Blechexpo (26. bis 29. Oktober, Stuttgart)
  • Schweißtec (26. bis 29. Oktober, Stuttgart)
  • Vison (5. bis 7. Oktober, Stuttgart)
  • Composites (9. bis 11. November, Stuttgart)

Fakuma: 12. bis 16. Oktober, Friedrichshafen

Für die Fakuma gilt das Schutz- und Hygienekonzept der Messe Friedrichshafen, das auf der Webseite auch als PDF zum Download vorliegt. Den Angaben zufolge ist aktuell der Messe-Zugang ausschließlich für nachweislich geimpfte, genesen oder aktuell getestete Personen möglich (3G). Weiterhin gelte in geschlossenen Räumen die generelle Maskentrage-Pflicht und im Freigelände dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 m nicht eingehalten werden könne.

Formnext: 16. 19. November, Frankfurt

Auch die Formnext in Frankfurt ist als Präsenzveranstaltung geplant. Wie der Veranstalter angibt, wurde das Schutz- und Hygienekonzept, das bereits im vergangenen Jahr entwickelt wurde, kontinuierlich der Pandemiesituation angepasst. Es übertreffe die gesetzlichen Anforderungen und halte umfassende Vorsichtsmaßnahmen und gesundheitliche Vorkehrungen bereit, heißt es. Außerdem werde ein 3G-Konzept eingeführt. Die Einreise von Messeteilnehmer sei grundsätzlich möglich, heißt es weiter. Mehr Informationen dazu finden sich auf der Seite des Verbandes der deutschen Messewirtschaft Auma.

SPS: 23. bis 25. November, Nürnberg

Die SPS in Nürnberg ist als Präsenzmesse im hybriden Format geplant. Damit soll allen Teilnehmern, die nicht anreisen können, die Teilnahme ermöglicht werden. Auch die Veranstalter der SPS haben eine umfangreiches Schutz- und Hygienekonzept entwickelt:

  • Pflicht zum 3G-Nachweis
  • Auf dem Messegelände stehen keine Testkapazitäten zur Verfügung, deshalb sollte Besucher im Vorfeld ein Testzentrum aufsuchen
  • In Innenräumen besteht stets die Pflicht zum Tragen einer Maske, im Außenbereich dann, wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann

Veranstaltungen der Deutschen Messe, Hannover

Die neu veröffentlichte Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ist der Startschuss für physische Veranstaltungen auf dem Messegelände in Hannover, teilt die Deutsche Messe AG mit. Mit der „3G-Regelung“ und einem entsprechenden Hygiene-und Infektionsschutzkonzept sind Messen und Veranstaltungen in Niedersachsen von sofort an wieder erlaubt.

„Mit der neuen Corona-Verordnung in Niedersachsen beginnt für die Deutsche Messe und alle ihre Gastveranstalter*innen jetzt der lang ersehnte Re-Start für Messen und Veranstaltungen jeder Art und Größe in Hannover“, sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG

Von Udo Schnell

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