Sichere Automation 30.09.2021, 11:40 Uhr

Fachforum Maschinensicherheit findet wieder statt

In diesem Jahr findet das Forum „Sicherheit+Automation“ wieder auf der Motek statt. Die Digitalisierung erhält auf der Messe erstmals eine eigene Plattform.

Auf dem Fachforum Sicherheit + Automation 2021 auf der Motek informieren Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie über die wichtigen Themen der Automatisierungstechnik. Foto: Fachforum “Sicherheit + Automation”

Auf dem Fachforum Sicherheit + Automation 2021 auf der Motek informieren Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie über die wichtigen Themen der Automatisierungstechnik.

Foto: Fachforum “Sicherheit + Automation”

Das Fachforum „Sicherheit + Automation“ kann nach einem Jahr Auszeit im Rahmen der Messe Motek in Stuttgart 2021 wieder stattfinden. Dies haben die Veranstalter, das Unternehmen Pilz und der Messeveranstalter Schall, mitgeteilt. Die Fachbesucher erhalten, wie es weiter heißt, gleich am ersten Messetag Praxistipps zu den aktuellen Themen der sicheren Automation. Das Fachforum findet in Halle 5 statt.

Am Dienstag, den 5. Oktober 2021, dem ersten Messetag der Motek, treffen die Besucher des Fachforums „Sicherheit + Automation“ erneut auf namhafte Experten aus Verbänden, Wissenschaft und Industrie. Sie erhalten im Rahmen eines vielfältigen Vortragsprogramms einen Tag lang aktuelle Informationen zu den Trend-Themen der Automatisierung.

Das Themenspektrum reicht den Angaben zufolge von „Safety und Security “, über die „Sichere Produktion“ bis hin zur „Aktuellen Normenlage.“ Dabei kommen auch wichtige Tipps und Tricks aus der Praxis nicht zu kurz. Je nach persönlichem Interesse können alle Vorträge einzeln und ohne vorherige Anmeldung besucht werden und sind für Messebesucher wie immer kostenlos. Das detaillierte Programm steht unter www.sicherheitundautomation.de bereit.

Digitalisierung in Fertigung und Montage

Wie der Messeveranstalter ausführt, erhält die Digitalisierung in Fertigung und Montage mit der „Arena of Integration“ in Halle 1 erstmals eine eigene Plattform; sie soll „lebendiges Herzstück“ der Messe werden. An Beispielen im Vertriebs-Prozess für kundenspezifische Montagetechnik, der Kleinserien- und Ersatzteilfertigung mit 3D-Druck, der variantenflexiblen Serien-Montage sowie der Intralogistik machen die Exponate der Arena of Integration digitalisierte, vernetzte Produktionsabläufe sichtbar und verständlich, heißt es weiter. Es seien namhafte Unternehmen, die an der Arena of Integration im Rahmen der Motek/Bondexpo 2021 teilnehmen und die Digitalisierung unterschiedlicher Geschäftsprozesse im Montagebetrieb veranschaulichen.

Unternehmen vernetzen sich in der Arena of Integration

Beispielsweise kommt ThyssenKrupp Automation Engineering mit einem Exponat, das die Funktionalität eines Manufacturing Execution Systems (MES) in der Übersicht zeigt: das MES live bei der Fertigungssteuerung einer Montageanlage und ein vom MES live gesteuerter Digitaler Zwilling einer Batterie-Montageanlage. Für das „Touch and Feel“ der Funktionalität eines MES sind kundenspezifische MES-Vorführungen geplant.

Die Otto Bihler Maschinenfabrik zeigt zusammen mit CMC Engineers Prozessschritte und die Funktionsweise einer Maschine zur Hairpin-Produktion. Dabei erfolgt an einer Station die Angebots-Konfiguration einer Hairpin-Maschine live, an einer weiteren Station erlebe der Messebesucher eine 3D-Echtzeit-Animation der konfigurierten Hairpin-Maschine.

Am Gemeinschaftsexponat des Campus Schwarzwald, der GPS Stuttgart, der PrimeKey Labs Aachen sowie des Glattener Unternehmens J. Schmalz wird an einer Station der Anwendungsfall Software-Verwaltung und sicheres Software-Update behandelt und an einer weiteren Station die Verschlüsselung, Authentisierung und Datenintegrität durch digitale Maschinenidentitäten. Weitere Stationen demonstrieren Edge-Gateways als sichere Schnittstelle in die Cloud und schließlich den Anwendungsfall sichere Rückmeldung von Zustandsdaten zum Hersteller.

Digitalisierung in der Kleinserienfertigung

Mit dem 3D-Druck zur Digitalisierung der Kleinserien- und Ersatzteilfertigung befassen sich die Unternehmen Cinteg, Autodesk, Stratasys und KLIB Knut Lehmann Ingenieurbüro an ihrem gemeinschaftlichen Exponat: Es führt von der 3D-Geometrieerfassung durch einen schnellen und maßhaltigen Handscanner über die Generierung eines 3D-Modells durch Aufbereitung der Scandaten, die Weiterkonstruktion und Ergänzung im 3D-CAD-System bis schließlich zur Ansteuerung der 3D-Drucker und Visualisierung des Drucks.

Ein weiteres Exponat des Unternehmens Rafi veranschaulicht die Digitalisierung in der Intralogistik: Es behandelt die Fertigungssteuerung manueller Arbeitsplätze am Beispiel eines Service-Rufsystems. Alle diese Lösungen sind bei der Arena of Integration live zu erleben.

Von Pilz/Schall/Udo Schnell

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