+++Anzeige+++ 21.06.2021, 00:01 Uhr

Trinkwasserqualität sichern mit durchdachter Planung und Sanitär-Automation

Energieeffizienz und Digitalisierung sind prägende Faktoren in der Trinkwasser-Installationstechnik. Mit dem GF Hycleen Konzept in 4 Schritten zur langfristig optimalen Trinkwasserhygiene.

Besonders für weit verzweigte Rohrleitungssysteme bietet sich ein 
digital vernetztes System zur Sanitär-Automation mit steuerbaren 
Zirkulationsventilen wie das Hycleen Automation System an. Foto: GF Piping Systems

Besonders für weit verzweigte Rohrleitungssysteme bietet sich ein digital vernetztes System zur Sanitär-Automation mit steuerbaren Zirkulationsventilen wie das Hycleen Automation System an.

Foto: GF Piping Systems

Trinkwasserqualität sichern mit durchdachter Planung und Sanitär-Automation

Die Sicherstellung von hygienisch einwandfreiem Trinkwasser unter anderem in Wohn- und Bürogebäuden, Hotels, Krankenhäusern und Pflegeheimen ist keine leichte Aufgabe. Die zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossenen, intensivierten Maßnahmen sind wichtig – verschärfen die Situation aber noch. Denn während Betriebsstillegungen oder –unterbrechungen und der damit verbundenen verminderten Nutzung stagniert Wasser im Trinkwassersystem. Ab dann erhöht sich die Wahrscheinlichkeit von Bakterienwachstum in den Rohrleitungen und es steigt gleichzeitig auch die Gesundheitsgefahr für Verbraucher. Um in dieser Zeit einen gesundheitsgefährdenden Legionellenbefall zu vermeiden, müssen die Verantwortlichen bei der Wiederinbetriebnahme besonderes Augenmerk auf die Sicherstellung der Trinkwasserhygiene und damit auf die baulichen Anlagen legen. Denn zur Sicherstellung eines bestimmungsgemäßen Betriebs der Trinkwasserinstallation, inklusive einer regelmäßigen Wasserentnahme, sind Betreiber gemäß der Trinkwasserverordnung für die ordnungsgemäße Erweiterung, Änderung und Unterhaltung der Anlage ab dem Hausanschluss verantwortlich. Dies lässt sich nur durch eine gesamtheitliche Betrachtung der Installation gewährleisten. Als Hilfestellung hat GF Piping Systems hierfür unter anderem ein integrales Hycleen 4-Schritte-Hygienekonzept entwickelt. Die darin enthaltenen Maßnahmen lassen sich grob in vier Kategorien einteilen: Prävention, Monitoring, Intervention, Risikobewertung.

Zur langfristigen Erhaltung der Trinkwasserqualität braucht es bedarfsgerechte Maßnahmen. Diese lassen sich grob in vier Kategorien einteilen: Prävention, Monitoring, Intervention, Risikobewertung. Foto: GF Piping Systems.

Zur langfristigen Erhaltung der Trinkwasserqualität braucht es bedarfsgerechte Maßnahmen. Diese lassen sich grob in vier Kategorien einteilen: Prävention, Monitoring, Intervention, Risikobewertung.

Foto: GF Piping Systems.

Die Grundvoraussetzungen für hygienisch einwandfreies Trinkwasser in Gebäuden sind die Vermeidung von Stagnation in kritischen Temperaturbereichen, ein möglichst geringer Wasserinhalt in den Leitungen und ein regelmäßiger Wasseraustausch. Jede Trinkwasserinstallation ist für einen bestimmungsgemäßen Betrieb ausgelegt, deswegen müssen regelmäßige Wasserentnahmen sowie der vollständige Austausch des Kalt- und Warmwassers in der Anlage alle drei Tage stattfinden. Auch der Werkstoff und die regelmäßige Wartung spielen eine wichtige Rolle. Sowohl in neu eingebauten Anlagen als auch in bestehenden Trinkwasserinstallationen braucht es deshalb entsprechende bedarfsgerechte Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Trinkwasserqualität. Weist zum Beispiel die Trinkwasserbeprobung hohe Keimzahlen oder Krankheitserreger auf, so liegt das meist daran, dass die Verantwortlichen die präventiven Maßnahmen vernachlässigt haben. Verunreinigungen können durch die Verwendung totraumfreier Rohrleitungssysteme wie JRG Sanipex MT bereits ab der Planung verhindert werden. Bereits seit 20 Jahren ist die Rohrsystemlösung erfolgreich im Einsatz und bietet nach wie vor höchste Zuverlässigkeit durch die totraumfreie Kombination aus Mehrschicht-Verbundrohren und im Zweischicht-Spritzgussverfahren hergestellten Fittings mit durchdachter lös- und wiederverwendbarer Bördel-Klemmverbindungstechnik. Die keimfreien Verbindungen (geprüft vom Fraunhofer Institut) bieten den vollen Querschnitt in den Dimensionen d12 bis d63 bei minimalen Druckverlusten und kaum hörbaren Fließgeräuschen. Die speziellen Kunststoffoberflächen der Rohre minimieren das Risiko der Bildung von Biofilm sowie anderen Ablagerungen.

Die Lösung für die Optimierung der Trinkwasserhygiene in allen Bereichen der Trinkwasserinstallation

Mit dem Hycleen Automation System können Objektbetreiber, Planer und Installateure dank Softwareunterstützung die Trinkwasserinstallation als Ganzes im Blick behalten – auch bei weit verzweigten Installationsnetzen mit oder ohne Bestandsdokumentation. Als Dirigent übernimmt die Technik die Steuerung der Anlage und unterstützt mit zahlreichen Funktionen. Durch den permanenten Abgleich in allen Strängen wird eine konstant hohe Wassertemperatur über 55 Grad erreicht. Das wirkt der Keimbildung entgegen. Über ein zentrales Steuerungsgerät am Einbauort, den Hycleen Automation Master, lassen sich die eingebauten Regel- und Spülventile unkompliziert programmieren, bedienen und auswerten. Neben den bereits vorinstallierten Anwendungen können Nutzer ohne Programmieraufwand weitere Programme abhängig von der Zeit, den Sensorwerten sowie externen Daten hinzufügen. Bei der Kontrolle der Anlage unterstützt das System mit seinem intuitiven Bedienkonzept sowie automatischen Spül- und Berichtsfunktionen. Die dauerhafte Überwachung der Grenztemperaturen und der automatische Reinigungsprozess erhöhen die Betriebssicherheit zusätzlich und sparen so frühzeitig eventuell anfallende Sanierungskosten.

JRG Sanipex MT ist seit 20 Jahren das totraumfreie, ganzheitliche System für hygienisch optimale Rohrverbindungen. Foto: GF Piping Systems

JRG Sanipex MT ist seit 20 Jahren das totraumfreie, ganzheitliche System für hygienisch optimale Rohrverbindungen.

Foto: GF Piping Systems

Für einen nachhaltigen Betrieb ist auch die Energieeffizienz ein wichtiger Faktor

Während der momentanen Corona-Pandemie entschließen sich einige Betreiber zu einer Stilllegung der Anlage aus Gründen der kurzzeitigen Energieeinsparung. Der unveränderte Weiterbetrieb der Warmwasserbereitung ist jedoch deutlich hygienischer und wirtschaftlicher. Voraussetzung dafür ist es, die bedarfsgerechte Verteilung der Energie zu optimieren. Digital gesteuert – wie mit dem Hycleen Automation System – ist eine detaillierte Überwachung der Temperaturen, auch in den Steigzonen, möglich. Basierend hierauf lässt sich die Temperatur, die zum Beispiel der Warmwasserspeicher erzeugen muss, dauerhaft senken. Das ist energieeffizienter, als das Wasser im gesamten System aufgrund eines schlechten, beziehungsweise nicht ausreichenden hydraulischen Abgleichs durch überhöhte Temperaturen im Speicher (deutlich über 60 Grad Celsius) auf einem sicheren Niveau zu halten. Durch die Überwachung der gesamten Anlage können so beispielsweise auch in nicht vollständig bekannten Installationsnetzen Fehler in einzelnen Strängen der Warmwasser- und Zirkulationsleitungen nachträglich aufgedeckt und schrittweise beseitigt werden. Das mindert den Energieverbrauch der gesamten Installation und verbessert die Energieeffizienz deutlich.

https://hygiene.gfps.com/de-de

Von Georg Fischer GmbH